Sudanesische Sozialistische Union

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Sudanesische Sozialistische Union (Abkürzung SSU) ist bzw. war eine politische Partei im Sudan.

Die nach dem Vorbild der Arabischen Sozialistischen Union Ägyptens im Rahmen der Bemühungen um eine Föderation Arabischer Republiken gebildete SSU war die alleinige zugelassene Partei von 1971 bis 1985 im Sudan, als das Regime von Präsident Gaafar Nimeiry in einem Militärputsch gestürzt wurde.[1]

Heute besteht die Sudanesische Demokratische Sozialistischen Union als Nachfolgepartei der SSU als eine eingetragene politische Partei im Sudan. Die Partei wird von Fatima Abdel Mahmood geführt, welche die erste weibliche Ministerin im Sudan während der Präsidentschaft Gaafar Nimeirys war sowie ein ehemaliges Mitglied der Nationalen Kongresspartei ist. Fatima Abdel Mahmoud ist die erste Frau, die während der Präsidentschaft Omar al-Baschirs im Sudan bei den allgemeine Wahlen im April 2010 angetreten ist.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Lothar Rathmann: Geschichte der Araber – Von den Anfängen bis zur Gegenwart, Band 6 – Der Kampf um den Entwicklungsweg in der arabischen Welt, Seiten 166-173