Suderburg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Suderburg
Suderburg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Suderburg hervorgehoben
52.910.46666666666757Koordinaten: 52° 54′ N, 10° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Uelzen
Samtgemeinde: Suderburg
Höhe: 57 m ü. NHN
Fläche: 129,48 km²
Einwohner: 4581 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 35 Einwohner je km²
Postleitzahl: 29556
Vorwahl: 05826
Kfz-Kennzeichen: UE
Gemeindeschlüssel: 03 3 60 023
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bahnhofstr. 54
29556 Suderburg
Webpräsenz: www.suderburg.de
Bürgermeister: Hans-Hermann Hoff (Grüne)
Lage der Gemeinde Suderburg im Landkreis Uelzen
Sachsen-Anhalt Landkreis Celle Landkreis Gifhorn Landkreis Harburg Landkreis Lüchow-Dannenberg Landkreis Lüneburg Wriedel Wriedel Landkreis Heidekreis Altenmedingen Bad Bevensen Bad Bodenteich Barum (Landkreis Uelzen) Bienenbüttel Ebstorf Ebstorf Gerdau Eimke Emmendorf Gerdau Gerdau Hanstedt (Landkreis Uelzen) Himbergen Jelmstorf Lüder (Lüneburger Heide) Natendorf Oetzen Rätzlingen (Niedersachsen) Römstedt Rosche Schwienau Soltendieck Wrestedt Stoetze Suderburg Suderburg Suhlendorf Uelzen Uelzen Weste (Niedersachsen) Wrestedt Wrestedt WriedelKarte
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Suderburg ist eine Gemeinde inmitten der Lüneburger Heide im Landkreis Uelzen, Niedersachsen. In der Gemeinde Suderburg - die zur Samtgemeinde Suderburg gehört - leben rund 4500 Einwohner bei etwa 1000 Studenten.[2]

Geografie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Suderburg besteht aus Suderburg und den Ortschaften Bahnsen, Böddenstedt, Hamerstorf, Hösseringen, Holxen und Räber.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahre 1004 wurde der Ort Sutherburg das erste Mal urkundlich erwähnt.

Im Jahre 1957 wurden die Dörfer Graulingen, Oldendorf I und Suderburg zum heutigen Suderburg zusammengefasst.

Im Jahre 1847 wurde die Bahnstrecke CelleUelzenLüneburgHarburgWilhelmsburg in Betrieb genommen. 1850 erhielt Suderburg einen 1859 erweiterten Bahnhof.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Bahnsen, Böddenstedt, Hamerstorf, Holxen, Hösseringen und Räber eingegliedert.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die Einwohnerentwicklung der Gemeinde Suderburg inkl. Ortsteile:

  • 1961: 4257 Einwohner[3]
  • 1970: 4273 Einwohner[3]
  • 1994: 4494 Einwohner
  • 2003: 4699 Einwohner[4]
  • 2011: 4534 Einwohner

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Suderburg setzt sich aus 15 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

CDU SPD Bündnis 90/Die Grünen WSL EBW Schimmack Gesamt
2006 8 6 1 15 Sitze
2011 5
(33,9 %)
4
(25,1 %)
2
(12,0 %)
3
(23,5 %)
1
(3,7 %)
15 Sitze [5]

Letzte Kommunalwahl am 11. September 2011

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister der Gemeinde Suderburg ist Hans-Hermann Hoff (Grüne).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Die Wassermühle an der Hardau in Suderburg fand 1577 erste Erwähnung und wurde bis 1973 betrieben.
  • St.-Remigius-Kirche ist eine kleine Fachwerkkirche aus dem 18. Jahrhundert mit einem Rundturm der um 1000 n. Chr. aus Feldsteinen errichtet wurde.
  • Das Museumsdorf Hösseringen zeigt auf einem Gelände von 100.000 m² wesentliche Bautypen des niederdeutschen Hallenhauses.

Medien[Bearbeiten]

"Die Zeitung" ist eine unabhängige Monatszeitung mit amtlichen Mitteilungen, die seit Juni 1994 in Suderburg entsteht und monatlich in der Samtgemeinde Suderburg mit einer Auflage von 4.500 Exemplaren verbreitet wird.

Sport[Bearbeiten]

  • Der VfL Suderburg v. 1912 e.V. ist ein Sportverein mit mehr als 1250 Mitgliedern in 16 Sparten. Der Verein richtet an jedem 2. Sonntag im November einen Herbstlanglauf aus, an dem mehr als 1000 Läuferinnen und Läufer auf Strecken zwischen 400 m und Marathon starten. Der Herbstlanglauf zählt zu den 100 größten Laufveranstaltungen in Norddeutschland. Des Weiteren findet jeweils im September ein Radwettbewerb statt: Einzelzeitfahren über 30 km.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten]

  • Die GEREP Maschinenbau GmbH fertigt in Suderburg hydraulische Stoßdämpfer und gilt als Spezialist für die Vibrationsdämpfung.
  • Suderburg ist Standort der Valenzi GmbH & Co. KG. Das Unternehmen verarbeitet Wildpilze, Waldfrüchte und Suppeneinlagen und beschäftigt vor Ort über 80 Personen.

Bildung[Bearbeiten]

Suderburg ist Standort der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften. Die ehemalige Fachhochschule Suderburg war Teil der Fachhochschule Nordostniedersachsen und bildet schwerpunktmäßig im Bereich Umwelttechnik bzw. Wasserbau/Wasserwirtschaft aus. Im Ort gibt es außerdem eine Grund- und eine Oberschule.

Verkehr[Bearbeiten]

Suderburg liegt an der Bahnstrecke Hannover–Hamburg und wird von der metronom Eisenbahngesellschaft ungefähr im Stundentakt mit Hannover und Uelzen verbunden (Hannover ist per Bahn in etwa 50 Minuten zu erreichen).

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ernst Andreas Friedrich: Die einstige Suderburg, S. 76-78, in: Wenn Steine reden könnten. Band IV, Landbuch-Verlag, Hannover 1998, ISBN 3-7842-0558-5
  • Rolf Hillmer: "Natur- und Kulturdenkmäler im Raum Suderburg", Becker Verlag Uelzen 120 Seiten, Uelzen 1982
  • Adolf Hillmer: "Chronik Suderburg - Oldendorf I Band I.", Gemeinde Suderburg Selbstverlag, Suderburg 1983
  • Adolf Hillmer: "Chronik Suderburg - Oldendorf I Band II.", Gemeinde Suderburg Selbstverlag, Suderburg 1984
  • Adolf Hillmer: "Chronik Suderburg - Oldendorf I Band III.", Gemeinde Suderburg Selbstverlag, Suderburg 1984
  • Rolf Hillmer: "Geschichte der Gemeinde Suderburg", C. Becker Verlag Uelzen 1986, 246 Seiten
  • Rolf Hillmer: "Die Besitzerfolgen in älterer Zeit auf den Höfen im Kirchspiel Suderburg" , Gemeinde Suderburg Selbstverlag, Suderburg 1987, 508 Seiten
  • Rolf Hillmer und Gerhard Müller: "Suderburg in alten Ansichten" , Europäische Bibliothek Zaltbommel / Niederlande 1989, 80 Seiten, ISBN 90 288 4822 3
  • Rolf Hillmer und Gerhard Müller: "Suderburg in alten Ansichten Band 2", Europäische Bibliothek Zaltbommel / Niederlande 1995, 80 Seiten, ISBN 90 288 60 75 4
  • Ulf Wendler: "Ländliche Gesellschaft zwischen Kirche und Staat", Das Kirchspiel Suderburg in der Lüneburger Heide, Landwirtschaftsmuseum Lüneburger Heide, 1999, ISBN 3-934057-06-3
  • Tilman Grottian: "Geschichte der Gemeinde Suderburg", Suderburg 2004, 212 Seiten, ISBN 3-931824-33-0

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Fortgeschriebene Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2012 (Hilfe dazu)
  2. www.az-online.de
  3. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 239.
  4. www.suderburg.de
  5. Ergebnis Kommunalwahl 2011

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Suderburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Suderburg – Reiseführer