Sulzfeld (im Grabfeld)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Sulzfeld
Sulzfeld (im Grabfeld)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Sulzfeld hervorgehoben
50.26666666666710.4302Koordinaten: 50° 16′ N, 10° 24′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Rhön-Grabfeld
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Bad Königshofen i.Grabfeld
Höhe: 302 m ü. NN
Fläche: 22,52 km²
Einwohner:

1.768 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 79 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97633
Vorwahlen: 09761 bzw. 09724 (Gemarkung Leinach)
Kfz-Kennzeichen: NES
Gemeindeschlüssel: 09 6 73 173
Gemeindegliederung: 10 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Sulzfeld
Josef-Sperl-Str. 3
97631 Bad Königshofen i.Grabfeld
Webpräsenz: www.sulzfeldgrabfeld.de
Bürgermeister: Jürgen Heusinger (Christliche Wählervereinigung)
Lage der Gemeinde Sulzfeld im Landkreis Rhön-Grabfeld
Fladungen Hausen (Rhön) Bundorfer Forst Burgwallbacher Forst Forst Schmalwasser-Nord Mellrichstadter Forst Steinacher Forst rechts der Saale Sulzfelder Forst Weigler Willmars Nordheim vor der Rhön Sondheim vor der Rhön Stockheim (Unterfranken) Mellrichstadt Mellrichstadt Ostheim vor der Rhön Oberelsbach Bischofsheim an der Rhön Bischofsheim an der Rhön Sandberg Schönau an der Brend Hohenroth Niederlauer Burglauer Strahlungen Salz (Unterfranken) Bastheim Oberstreu Unsleben Wollbach (Unterfranken) Bad Neustadt an der Saale Heustreu Hendungen Hollstadt Rödelmaier Wülfershausen an der Saale Höchheim Saal an der Saale Aubstadt Herbstadt Trappstadt Großeibstadt Großbardorf Sulzfeld (im Grabfeld) Bad Königshofen im Grabfeld Bad Königshofen im Grabfeld Sulzdorf an der Lederhecke Thüringen Landkreis Haßberge Landkreis Schweinfurt Hessen Landkreis Bad KissingenKarte
Über dieses Bild

Sulzfeld ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Bad Königshofen im Grabfeld. Sulzfeld ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Geografische Lage

Sulzfeld liegt in der Region Main-Rhön (Bayerische Planungsregion 3) im Grabfeld am Fuße der Haßberge.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Die politische Gemeinde Sulzfeld hat 10 amtlich benannte Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Kleinbardorf, Leinach, Sulzfeld und Sulzfelder Forst.

[Bearbeiten] Geschichte

Das ehemalige Amt des Hochstiftes Würzburg wurde, nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns, 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern.

Mindestens seit dem 19. Jahrhundert waren jüdische Familien im Ortsteil Kleinbardorf ansässig, die eine Jüdische Gemeinde bildeten, einen Jüdischen Friedhof am Steilen Berg anlegten (im Volksmund "Judenhügel") und an der Unteren Hauptstraße 5 ihre Synagoge errichteten. Dieses Gotteshaus wurde beim Novemberpogrom 1938 von SA-Männern zerstört. An diese Geschichte erinnert eine Gedenktafel am Friedhofseingang.[3]

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

  • 1970: 1.003 Einwohner
  • 1987: 1.607 Einwohner
  • 2000: 1.808 Einwohner
  • 2009: 1.919 Einwohner

[Bearbeiten] Politik

Bürgermeister ist Jürgen Heusinger.

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 722.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 188.000 Euro.

[Bearbeiten] Kommunale Allianz

Die Gemeinde Sulzfeld im Grabfeld ist Mitglied in der Kommunalen Allianz Fränkischer Grabfeldgau.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 96, im produzierenden Gewerbe 81 und im Bereich Handel und Verkehr 16 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 62 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 620. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es je einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 39 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1410 Hektar, davon waren 1286 Hektar Ackerfläche und 123 Hektar Dauergrünfläche.

[Bearbeiten] Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 100 Kindergartenplätze mit 78 Kindern
  • Schulen: Volksschule Sulzfeld, Grund- und Teilhauptschule

[Bearbeiten] Tourismus

Durch die Gemeinde Sulzfeld führen die Fernradwander- und Fernwanderwege Rennweg (der Haßberge), Keltenerlebnisweg und Fränkischer Marienweg. Der Badesee Sulzfeld bietet den Besuchern ein großes Angebot, wie z.B. Camping, Open-Air-Schach, Open-Air-Mühle, E-Bike-Verleih, Sandstrand mit Wasserrutsche, Beachvolleyballfeld u.v.m.

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde

[Bearbeiten] Literatur

  • Reinhold W. F. Heusinger und Gerwin K. Solf: Sulzfeld im Grabfeld. Beiträge zur Heimatgeschichte Mellrichstadt 1987.
  • Reinhold W. F. Heusinger und Gerwin K. Solf: Kleinbardorf Gemeinde Sulzfeld. Beiträge Zur Heimatgeschichte Mellrichstadt 1989.
  • Reinhold W. F. Heusinger und Gerwin K. Solf: Die Grafen von Wildberg und ihre Wappengenossen, sowie die Dynasten von Thundorf und Tannroda erschienen in der Schriftenreihe des Vereins für Heimatgeschichte im Grabfeld e. V. Bd. 13.
  • Eichamt Sulzfeld. Schweinfurter Heimatblätter 33. Jahrg.
  • Zur Geschichte des Sulzfelder Lindleshofs. Am Kornstein Nr. 1. 1992.
  • Einzelhöfe und Wüstungen in der Umgebung der Ruine Wildberg Schweinf. Heimatblätter 34. Jahrg. 1965.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Sulzfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111121/184827&attr=OBJ&val=1616
  3. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 195
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