Sulzfeld (im Grabfeld)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Rhön-Grabfeld | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Bad Königshofen i.Grabfeld | |
| Höhe: | 302 m ü. NN | |
| Fläche: | 22,52 km² | |
| Einwohner: |
1.768 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 79 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97633 | |
| Vorwahlen: | 09761 bzw. 09724 (Gemarkung Leinach) | |
| Kfz-Kennzeichen: | NES | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 73 173 | |
| Gemeindegliederung: | 10 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Gemeinde Sulzfeld Josef-Sperl-Str. 3 97631 Bad Königshofen i.Grabfeld |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Jürgen Heusinger (Christliche Wählervereinigung) | |
| Lage der Gemeinde Sulzfeld im Landkreis Rhön-Grabfeld | ||
Sulzfeld ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Bad Königshofen im Grabfeld. Sulzfeld ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Sulzfeld liegt in der Region Main-Rhön (Bayerische Planungsregion 3) im Grabfeld am Fuße der Haßberge.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die politische Gemeinde Sulzfeld hat 10 amtlich benannte Ortsteile[2]:
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Es gibt die Gemarkungen Kleinbardorf, Leinach, Sulzfeld und Sulzfelder Forst.
[Bearbeiten] Geschichte
Das ehemalige Amt des Hochstiftes Würzburg wurde, nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns, 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern.
Mindestens seit dem 19. Jahrhundert waren jüdische Familien im Ortsteil Kleinbardorf ansässig, die eine Jüdische Gemeinde bildeten, einen Jüdischen Friedhof am Steilen Berg anlegten (im Volksmund "Judenhügel") und an der Unteren Hauptstraße 5 ihre Synagoge errichteten. Dieses Gotteshaus wurde beim Novemberpogrom 1938 von SA-Männern zerstört. An diese Geschichte erinnert eine Gedenktafel am Friedhofseingang.[3]
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
- 1970: 1.003 Einwohner
- 1987: 1.607 Einwohner
- 2000: 1.808 Einwohner
- 2009: 1.919 Einwohner
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist Jürgen Heusinger.
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 722.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 188.000 Euro.
[Bearbeiten] Kommunale Allianz
Die Gemeinde Sulzfeld im Grabfeld ist Mitglied in der Kommunalen Allianz Fränkischer Grabfeldgau.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 96, im produzierenden Gewerbe 81 und im Bereich Handel und Verkehr 16 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 62 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 620. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es je einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 39 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1410 Hektar, davon waren 1286 Hektar Ackerfläche und 123 Hektar Dauergrünfläche.
[Bearbeiten] Bildung
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
- Kindergärten: 100 Kindergartenplätze mit 78 Kindern
- Schulen: Volksschule Sulzfeld, Grund- und Teilhauptschule
[Bearbeiten] Tourismus
Durch die Gemeinde Sulzfeld führen die Fernradwander- und Fernwanderwege Rennweg (der Haßberge), Keltenerlebnisweg und Fränkischer Marienweg. Der Badesee Sulzfeld bietet den Besuchern ein großes Angebot, wie z.B. Camping, Open-Air-Schach, Open-Air-Mühle, E-Bike-Verleih, Sandstrand mit Wasserrutsche, Beachvolleyballfeld u.v.m.
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde
- Franz Anton von Balling (1800–1875), Balneologe, Badearzt und Unternehmer
[Bearbeiten] Literatur
- Reinhold W. F. Heusinger und Gerwin K. Solf: Sulzfeld im Grabfeld. Beiträge zur Heimatgeschichte Mellrichstadt 1987.
- Reinhold W. F. Heusinger und Gerwin K. Solf: Kleinbardorf Gemeinde Sulzfeld. Beiträge Zur Heimatgeschichte Mellrichstadt 1989.
- Reinhold W. F. Heusinger und Gerwin K. Solf: Die Grafen von Wildberg und ihre Wappengenossen, sowie die Dynasten von Thundorf und Tannroda erschienen in der Schriftenreihe des Vereins für Heimatgeschichte im Grabfeld e. V. Bd. 13.
- Eichamt Sulzfeld. Schweinfurter Heimatblätter 33. Jahrg.
- Zur Geschichte des Sulzfelder Lindleshofs. Am Kornstein Nr. 1. 1992.
- Einzelhöfe und Wüstungen in der Umgebung der Ruine Wildberg Schweinf. Heimatblätter 34. Jahrg. 1965.
[Bearbeiten] Weblinks
- Internetpräsenz der Gemeinde Sulzfeld
- Verwaltungsgemeinschaft Bad Königshofen
- Informationen aus Sulzfeld
- Sulzfeld (im Grabfeld): Wappengeschichte vom HdBG
- Sulzfeld (im Grabfeld): Amtliche Statistik des LStDV
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111121/184827&attr=OBJ&val=1616
- ↑ Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 195
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