SUMCO

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SUMCO Corporation
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Rechtsform Kabushiki-gaisha
(Aktiengesellschaft)
ISIN JP3322930003
Gründung 30. Juli 1999
Sitz JapanJapan Shibaura, Minato, Präfektur Tokio
Leitung Yōichi Taguchi
Mitarbeiter 9.719 (31. Jan. 2010)
Umsatz 218,2 Mrd. Yen (2009)
Branche Halbleiter
Website www.sumcosi.com

K.K. SUMCO (jap. 株式会社SUMCO, kabushiki-gaisha samuko; engl. SUMCO Corp.) ist ein japanisches Unternehmen, das sich mit der Herstellung von Einkristallen und Wafern für die Halbleiterindustrie beschäftigt.

Geschichte[Bearbeiten]

Die heutige SUMCO wurde unter dem Namen K.K. Silicon United Manufacturing (株式会社シリコンユナイテッドマニュファクチュアリング) im Juli 1999 von Sumitomo Metal Industries, Mitsubishi Materials und Mitsubishi Materials Silicon gegründet, um 300-mm Silizium-Wafer zu entwickeln und herzustellen. Im Februar 2002 erwarb sie das Wafer-Geschäft von Sumitomo Metal Industries und wurde mit der Mitsubishi Materials Silicon Corporation verschmolzen, wobei der Handelsname in Sumitomo Mitsubishi silicon COrporation geändert wurde. In 2005 erfolgte eine erneute Änderung des englischen Namens in SUMCO Corporation. Sumitomo Metal Industries und Mitsubishi Materials Corporation halten bis dato je 27,8 % der Aktien von SUMCO.[1]

Tätigkeitsfeld[Bearbeiten]

SUMCO beliefert die Halbleiterindustrie mit Einkristall-Ingots und verschiedensten Wafern (polished, epitaxial, annealed, SOI). SUMCO ist der weltweit zweitgrößte Hersteller von Wafern (nach Shin-Etsu und vor Wacker Chemie/Siltronic) und einer der führenden Hersteller von 300-mm-Wafern.

SUMCO wurde, wie alle anderen Wafer-Hersteller, sehr hart von dem Nachfrageeinbruch in 2008/2009 getroffen, der durch die allgemeine Finanz- und Wirtschaftskrise ausgelöst wurde. Bei einem Umsatz von 218 Mrd. Yen konnte damit nur ein negatives Ergebnis von −100,5 Mrd. Yen ausgewiesen werden. In 2007 lag der Umsatz noch auf einem Niveau von 475,0 Mrd. Yen mit einem positiven Ergebnis von 74,9 Mrd. Yen.

Produktionsstandorte[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. SUMCO Corporate Information. Abgerufen am 7. Mai 2010.

Weblinks[Bearbeiten]