Güneş Ekspres Havacılık

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Güneş Ekspres Havacılık A.Ş.
Logo der Sunexpress seit 2010
Boeing 737-800 der Sunexpress
IATA-Code: XQ
ICAO-Code: SXS
Rufzeichen: SUNEXPRESS
Gründung: 1989
Sitz: Antalya, TurkeiTürkei Türkei
Drehkreuz:
Heimatflughafen:

Antalya

Unternehmensform: Anonim Şirket
IATA-Prefixcode: 564
Leitung: Paul Schwaiger (CEO) (bis zum 31. Juni 2015)[1]
Mitarbeiterzahl: mehr als 3.000[2]
Umsatz: 1.025 Millionen Euro (2014)[3]
Fluggastaufkommen: 7,30 Millionen (2014)[4]
Vielfliegerprogramm: Sunpoints
Flottenstärke: 61 (+ 40 Bestellungen)
Ziele: National und international
Website: www.sunexpress.com

Die Güneş Ekspres Havacılık A.Ş.[5] ist eine türkische Fluggesellschaft mit Sitz in Antalya und Basen auf den Flughäfen Antalya, Istanbul-Sabiha Gökçen und Izmir. Sie tritt unter der Marke Sunexpress (Eigenschreibweise SunExpress) auf.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Unternehmen wurde 1989 als Joint Venture der Deutschen Lufthansa AG und Turkish Airlines mit zunächst einer Boeing 737-300 und 64 Mitarbeitern gegründet. 1995 übertrug der Lufthansa-Konzern seinen 50-Prozent-Anteil an Condor, um alle Touristikflüge unter einem Dach zu bündeln, übernahm sie dann jedoch im Februar 2007 im Rahmen eines Aktientauschs bei der Übernahme der Condor durch die Thomas Cook Group wieder zurück.[6]

Seit 2001 werden neben den Charterflügen zu Urlaubszielen auch Linienflüge zu und zwischen Destinationen in der Türkei durchgeführt.[7]

Im Jahr 2012 verzeichnete die Fluggesellschaft 7,65 Millionen Fluggäste und erzielte damit im Vergleich zu 2011 ein Minus von 1,0 Prozent.[4]

Im Frühjahr 2010 wurde ein neues Corporate Design eingeführt, das unter anderem ein neues Logo und eine neue Bemalung der Flugzeuge umfasst. Als erste Maschine erhielt zum 16. April 2010 eine Boeing 737-800 das neue Farbschema. Die Gesellschaft ist seit der Saison 2010/11 Trikotsponsor des türkischen Erstligisten Antalyaspor[8] und belegte für die Spielzeit 2012/13 Bandenwerbung in acht Fußball-Bundesligastadien in Deutschland.[9]

Seit dem 8. Juni 2011 unterhält sie mit Sunexpress Deutschland eine eigenständige deutsche Fluggesellschaft. Der Außenauftritt und die Vermarktung erfolgen jedoch gemeinsam.

Flugziele[Bearbeiten]

Im Winterflugplan 2013/14 wurden 19 deutsche und weitere europäische Flughäfen von den zwei Drehkreuzen Antalya und Izmir angeflogen. Insgesamt offeriert die Airline wöchentlich ca. 500 Flüge zwischen Europa und der Türkei, sowie im innertürkischen Verkehr.[10] Außerdem verbindet die Tochtergesellschaft Hannover, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Köln-Bonn, Leipzig, München und Stuttgart mit Ägypten, Palma de Mallorca und den Kanarischen Inseln (Teneriffa, La Palma, Lanzarote, Gran Canaria, Fuerteventura). Unter den ägyptischen Zielen befinden sich Marsa Alam, Hurghada, Luxor, Taba und Sharm el Sheikh. Eine weitere Neuheit im Winter ist die Verbindung nach Alanya, welche je 1x wöchentlich (ausgenommen Düsseldorf) von Düsseldorf, Frankfurt und Leipzig/Halle bedient wird.[11] Sunexpress arbeitet dabei mit zahlreichen Reiseunternehmen zusammen.

Flotte[Bearbeiten]

Eine Boeing 737-800 in ehemaliger Bemalung

Mit Stand März 2015 besteht die Flotte aus 61 Flugzeugen:[12]

Flugzeugtyp Anzahl bestellt[13] Anmerkungen
Boeing 737-700 06 Alle mit Winglets ausgestattet; betrieben für Turkish Airlines
Boeing 737-800 53 25 Alle mit Winglets ausgestattet; 31 davon betrieben für Turkish Airlines
Boeing 737-900 02 Alle mit Winglets ausgestattet; betrieben für Turkish Airlines; Alle vorübergehend stillgelegt
Boeing 737 MAX 8 15
Gesamt 61 40

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: SunExpress – Sammlung von Bildern, Videos und AudiodateienVorlage:Commonscat/Wartung/P 2 fehlt, P 1 ungleich Lemma

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jaan Albrecht verlässt Austrian abgerufen am 31. März 2015
  2. Company profile. Sunexpress, abgerufen am 16. August 2013 (englisch).
  3. Sunexpress steigert Umsatz 2012 abgerufen am 10. April 2013
  4. a b Sunexpress mit weniger Passagieren 2012 abgerufen am 10. April 2013
  5. http://web.shgm.gov.tr/documents/sivilhavacilik/files/pdf/havaalanlari/Havayolu_isletmeleri.pdf
  6. KarstadtQuelle hat Thomas Cook übernommen. airliners.de, 9. Februar 2007, abgerufen am 16. August 2013.
  7.  Sunexpress : Rekorde statt Krise – Istanbul-Jet zum Jubiläum. In: FliegerRevue. April 2010, ISSN 0941-889X, S. 10–11.
  8. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatAntalyaspor sponsor firmaları açıklandı Antalyaspor sponsor firmaları açıklandı. antalyaspor.com.tr, archiviert vom Original am 2. Oktober 2008, abgerufen am unbekannt (türkisch).
  9. Kick-Off Fußball-Bundesliga: Sunexpress als Sponsor an Bord. 28. August 2012, abgerufen am 16. August 2013.
  10. [1]
  11. [2]
  12. Ch-aviation: Fleet (englisch) abgerufen am 1. März 2015
  13. Sunexpress kauft bei Boeing ein, abgerufen am 19. Februar 2014