SunExpress

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SunExpress
Logo der SunExpress seit 2010
Boeing 737-800 der SunExpress
IATA-Code: XQ
ICAO-Code: SXS
Rufzeichen: SUNEXPRESS
Gründung: 1989
Sitz: Antalya, TurkeiTürkei Türkei
Drehkreuz:
Heimatflughafen:

Antalya

Unternehmensform: Anonim Şirket
IATA-Prefixcode: 564
Leitung: Paul Schwaiger (CEO)
Mitarbeiterzahl: mehr als 3.000[1]
Umsatz: 890 Millionen Euro (2013)[2]
Fluggastaufkommen: 6,70 Millionen (2013)[3]
Vielfliegerprogramm: SunPoints
Flottenstärke: 74 (+ 40 Bestellungen)
Ziele: National und international

SunExpress (eigentlich SunExpress Güneş Ekspress Havacılık A.Ş.) ist eine türkische Fluggesellschaft mit Sitz in Antalya und Basen auf den Flughäfen Antalya, Istanbul-Sabiha Gökçen und İzmir.

Sie unterhält auch eine Tochtergesellschaft namens SunExpress Deutschland.

Geschichte[Bearbeiten]

SunExpress wurde 1989 als Joint Venture der Deutschen Lufthansa AG und Turkish Airlines mit zunächst einer Boeing 737-300 und 64 Mitarbeitern gegründet. 1995 übertrug der Lufthansa-Konzern seinen 50-Prozent-Anteil an Condor, um alle Touristikflüge unter einem Dach zu bündeln, übernahm sie dann jedoch im Februar 2007 im Rahmen eines Aktientauschs bei der Übernahme der Condor durch die Thomas Cook Group wieder zurück.[4]

Seit 2001 führt SunExpress neben den Charterflügen zu Urlaubszielen auch Linienflüge zu und zwischen Destinationen in der Türkei durch.[5]

Im Jahr 2012 verzeichnete die Fluggesellschaft 7,65 Millionen Fluggäste und erzielte damit im Vergleich zu 2011 ein Minus von 1,0 Prozent.[3]

Im Frühjahr 2010 führte SunExpress ein neues Corporate Design ein, das unter anderem ein neues Logo und eine neue Lackierung der Flugzeuge umfasst. Als erste Maschine erhielt zum 16. April 2010 eine Boeing 737-800 das neue Farbschema. SunExpress ist seit der Saison 2010/11 Trikotsponsor des türkischen Erstligisten Antalyaspor[6] und belegte für die Spielzeit 2012/13 Bandenwerbung in acht Fußball-Bundesligastadien in Deutschland.[7]

Seit dem 8. Juni 2011 unterhält SunExpress mit SunExpress Deutschland eine deutsche Tochtergesellschaft, die über eine eigene Betriebsgenehmigung und eine eigene Flotte verfügt. Ihr IATA-Code lautet abweichend zur Muttergesellschaft XG, der ICAO-Code SXD. Der Außenauftritt und die Vermarktung erfolgen jedoch gemeinsam.

Im Frühjahr 2012 zog der deutsche Sitz der SunExpress von Kelsterbach nach Gateway Gardens unmittelbar am Flughafen Frankfurt am Main um.[8]

Flugziele[Bearbeiten]

Im Winterflugplan 2013/14 fliegt SunExpress ab 19 deutsche Flughäfen und vielen weiteren in Europa zu ihren zwei Drehscheiben Antalya und Izmir. Insgesamt offeriert die Airline wöchentlich ca. 500 Flüge zwischen Europa und der Türkei, sowie im innertürkischen Verkehr.[9] Außerdem verbindet die Tochtergesellschaft SunExpress Deutschland im Namen von SunExpress: Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Köln-Bonn, Leipzig, München und Stuttgart mit Ägypten, Palma de Mallorca und den Kanaren (Teneriffa, La Palma, Lanzarote, Cran Canaria, Fuerteventura). Unter den ägyptischen Zielen befinden sich Marsa Alam, Hurghada, Luxor, Taba und Sharm el Sheikh. Eine weitere Neuheit im Winter ist die Verbindung nach Alanya, welche je 1x wöchentlich (ausgenommen Düsseldorf) von Düsseldorf, Frankfurt und Leipzig/Halle bedient wird.[10] SunExpress arbeitet dabei mit zahlreichen Reiseunternehmen zusammen.

Flotte[Bearbeiten]

Eine Boeing 737-800 der SunExpress in ehemaliger Lackierung

Mit Stand November 2014 besteht die Flotte der SunExpress aus 74 Flugzeugen[11] mit einer Gesamtkapazität von 13.392 Sitzplätzen[12]:

Flugzeugtyp Anzahl bestellt[13] Anmerkungen
Boeing 737-700 09 0 betrieben für Turkish Airlines
Boeing 737-800 065 025 24 betrieben für Turkish Airlines
Boeing 737 MAX 8 00 015 Lieferung: 2015-2021
Gesamt 74 40

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: SunExpress – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Company profile. SunExpress, abgerufen am 16. August 2013 (englisch).
  2. Sunexpress steigert Umsatz 2012 abgerufen am 10. April 2013
  3. a b Sunexpress mit weniger Passagieren 2012 abgerufen am 10. April 2013
  4. KarstadtQuelle hat Thomas Cook übernommen. airliners.de, 9. Februar 2007, abgerufen am 16. August 2013.
  5.  SunExpress: Rekorde statt Krise – Istanbul-Jet zum Jubiläum. In: FliegerRevue. April 2010, ISSN 0941-889X, S. 10–11.
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatAntalyaspor sponsor firmaları açıklandı Antalyaspor sponsor firmaları açıklandı. antalyaspor.com.tr, archiviert vom Original am 2. Oktober 2008, abgerufen am unbekannt (türkisch).
  7. Kick-Off Fußball-Bundesliga: SunExpress als Sponsor an Bord. 28. August 2012, abgerufen am 16. August 2013.
  8. SunExpress zieht in Frankfurt um 13. Juni 2012
  9. [1]
  10. [2]
  11. ch-aviation.ch – SunExpress (englisch) abgerufen am 19. Februar 2014
  12. airfleets.net – Fleet age SunExpress (englisch) abgerufen am 19. Februar 2014
  13. Sunexpress kauft bei Boeing ein, abgerufen am 19. Februar 2014