Sunny von Bülow

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Sunny von Bülow (* 1. September 1932 in Manassas, Virginia; † 6. Dezember 2008 in New York City; eigentlich Martha Sharp Crawford von Bülow) war eine US-amerikanische Erbin, die Anfang der 1980er-Jahre weltweite Berühmtheit erlangte, nachdem ihr damaliger Ehemann Claus von Bülow des zweifachen Mordversuchs an ihr angeklagt war. Sunny von Bülow lag seit Dezember 1980 im Koma.

Biographie[Bearbeiten]

Als einziges Kind des Magnaten George Crawford und dessen Ehefrau Annie-Laurie geb. Warmack erbte sie bereits im Alter von vier Jahren durch den Tod ihres Vaters mehrere Millionen US-Dollar. Sie heiratete 1957 in erster Ehe den Österreicher Alfred „Alfie“ Auersperg (1936–1992). Aus dieser Ehe, die 1965 geschieden wurde, hatte sie zwei Kinder, Annie-Laurie (genannt „Ala“) und Alexander Georg. Am 6. Juni 1966 heiratete Sunny Claus von Bülow. 1967 wurde die gemeinsame Tochter Cosima von Bülow geboren.

Im Dezember 1980 fiel Sunny aus letztlich nie geklärten Gründen in ein Koma. Am 6. Dezember 2008 starb sie nach 28 Jahren Koma.

Ihre beiden Kinder aus erster Ehe hegten den Verdacht, ihr Ehemann Claus von Bülow habe ihre Mutter mit einer Insulin-Injektion umbringen wollen. Bülow wurde angeklagt, in einem ersten Prozess 1982 für schuldig befunden und zu einer 30-jährigen Gefängnisstrafe verurteilt. In einem zweiten Prozess 1985 wurde er in allen Punkten freigesprochen.

Verfilmung[Bearbeiten]

Alan M. Dershowitz schrieb das Buch Reversal of Fortune. Inside the von Bülow case (1985; dt. Die Affäre der Sunny von B. Der Von-Bülow-Skandal, 1990), das unter dem Titel Reversal of Fortune (deutsch: Die Affäre der Sunny von B.) mit Jeremy Irons und Glenn Close in den Hauptrollen 1990 verfilmt wurde.