Super FX
Der Super-FX-Chip ist von Argonaut-Software für das Super Nintendo Entertainment System entwickelt worden, um als Zusatzprozessor in Spielmodulen die Leistungsfähigkeit der Spielkonsole zu erhöhen.
Der RISC-ähnliche mathematische Prozessor (Taktfrequenz 10,5 MHz) war darauf spezialisiert, die Konsole bei der Berechnung und Darstellung von schattierten und texturierten 3D-Polygonen zu unterstützen.
Er fand Verwendung in fünf Super-Nintendo-Spielen:
- Dirt Racer
- Dirt Trax FX
- StarWing (in den USA und Japan als StarFox bekannt)
- Stunt Race FX
- Vortex
Module mit dem Super-FX-Chip hatten neben den normalen Kontakt-Pins zusätzliche Kontakte, die die Verwendung der Module in einigen NTSC-zu-PAL-Konvertern oder Kopierstationen verhinderte. Zudem waren Module wegen der zusätzlich eingebauten Hardware teurer in der Herstellung. Dies hatte zur Folge, dass der Verkaufspreis für Spiele mit Super-FX-Unterstützung höher lag als bei anderen Spielen.
Super FX2 [Bearbeiten]
Der Nachfolger des Super-FX-Chips bestand aus zwei parallel rechnenden Prozessoren, zu je 10,5 MHz.
Spiele, in denen der Super FX2 eingesetzt wurde sind:
- Doom
- Super Mario World 2: Yoshi’s Island
- Winter Gold
Bei weiteren FX-Spielen wurde die Entwicklung abgebrochen:
- Comanche
- FX Fighter
- Power Slide
- Star Fox 2
- Transformers