Super FX

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Super FX 2 Chip auf Platine von Super Mario World 2: Yoshi’s Island

Der Super-FX-Chip ist von Argonaut Games für das Super Nintendo Entertainment System entwickelt worden, um als Zusatzprozessor in Spielmodulen die Leistungsfähigkeit der Spielkonsole zu erhöhen.

Der RISC-ähnliche mathematische Prozessor (Taktfrequenz 10,5 MHz) war darauf spezialisiert, die Konsole bei der Berechnung und Darstellung von schattierten und texturierten 3D-Polygonen zu unterstützen.

Er fand Verwendung in fünf Super-Nintendo-Spielen:

Module mit dem Super-FX-Chip hatten neben den normalen Kontakt-Pins zusätzliche Kontakte, die die Verwendung der Module in einigen NTSC-zu-PAL-Konvertern oder Kopierstationen verhinderte. Zudem waren Module wegen der zusätzlich eingebauten Hardware teurer in der Herstellung. Dies hatte zur Folge, dass der Verkaufspreis für Spiele mit Super-FX-Unterstützung höher lag als bei anderen Spielen.

Super FX2[Bearbeiten]

Der Nachfolger des Super-FX-Chips hatte eine Taktfrequenz von 21 MHz.

Spiele, in denen der Super FX2 eingesetzt wurde sind:

Bei weiteren FX-Spielen wurde die Entwicklung abgebrochen:

  • Comanche
  • FX Fighter
  • Power Slide
  • Star Fox 2
  • Transformers