Super FX

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MARIO-Chip auf der Platine von StarWing/StarFox

Der Super-FX-Chip ist von Argonaut Games für das Super Nintendo Entertainment System entwickelt worden, um als Zusatzprozessor in Spielmodulen die Leistungsfähigkeit der Spielkonsole zu erhöhen.

Der RISC-ähnliche mathematische Prozessor (Taktfrequenz 10,4 MHz, später mit 21,4 MHz) war darauf spezialisiert, die Konsole bei der Berechnung und Darstellung von schattierten und texturierten 3D-Polygonen zu unterstützen. Später erschienen mit dem GSU-1 und dem GSU-2 (SuperFX 2) zwei weitere Versionen, beide hatten eine Geschwindigkeit von 21,4 MHz. Der GSU-2 konnte Mask-ROMs über einer Größe von 8 Mbit (1 MB) verwenden, maximal 16 Mbit (2 MB) wurden genutzt.

Module mit dem Super-FX-Chip hatten neben den normalen Kontakt-Pins zusätzliche Kontakte, die die Verwendung der Module in einigen NTSC-zu-PAL-Konvertern oder Kopierstationen verhinderten. Zudem waren Module wegen der zusätzlich eingebauten Hardware teurer in der Herstellung. Dies hatte zur Folge, dass der Verkaufspreis für Spiele mit Super-FX-Unterstützung höher lag als bei anderen Spielen.

Super FX mit MARIO CHIP 1[Bearbeiten]

Der erste Super-FX-Chip MARIO („Mathematical, Argonaut, Rotation & Input/Output“) wurde im 1993 erschienen Spiel StarWing (in den USA und Japan als StarFox bekannt) eingesetzt. Es war das einzige Spiel mit diesem auf 10,4 MHz getakteten Chip.

Super FX mit GSU-1[Bearbeiten]

Die zweite Version des Super FX in der Variante GSU-1 mit 21,4 MHz fand in vier Super-Nintendo-Spielen Verwendung:

Super FX 2 mit GSU-2[Bearbeiten]

Super FX 2 (GSU-2-SP1-Chip) auf der Platine von Super Mario World 2: Yoshi’s Island

Die Dritte Version des Super-FX-Chips war von der Taktfrequenz zur zweiten identisch (21,4 MHz), konnte aber Mask-ROMs größer als 8 Mbit (1 MB) verwenden.

Spiele mit einem Super FX GSU-2 sind:

Bei weiteren FX-Spielen wurde die Entwicklung abgebrochen: