Super Troopers – Die Superbullen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Super Troopers – Die Superbullen
Originaltitel Super Troopers
Produktionsland USA
Erscheinungsjahr 2001
Länge 96 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Jay Chandrasekhar
Drehbuch Jay Chandrasekhar, Kevin Heffernan, Steve Lemme, Paul Soter, Erik Stolhanske
Produktion Robert Barocci, Amy Minda Cohen, Annie Flocco, Peter E. Lengyel, Adam Mazer, Richard Perello, William Rotko, Jonathan Shoemaker, Derrick Tseng, Kevin Weiss
Musik Special .38
Kamera Joaquín Baca-Asay
Schnitt Jay Chandrasekhar, Jacob Craycroft, Kevin Heffernan
Besetzung

Super Troopers – Die Superbullen ist eine US-amerikanische Komödie aus dem Jahr 2001, die aus der Feder der ComedytruppeBroken Lizard“ (Jay Chandrasekhar, Kevin Heffernan, Steve Lemme, Paul Soter und Erik Stolhanske) stammt. Regie führte Jay Chandrasekhar. Der Streifen spielte in den USA 18,5 Millionen US-Dollar ein, bei 14 Millionen US-Dollar Produktionskosten.

Neben den Comedians sind noch Marisa Coughlan (bekannt aus „Teaching Mrs. Tingle“), Daniel von Bargen, der als Lieutenant Nilsen in „Basic Instinct“ zu sehen war, und auch Brian Cox, der in „Die Bourne Identität“ mitgespielt hat, von der Partie.

Handlung[Bearbeiten]

Die Dienststelle der Vermont State Troopers in Spurbury steht vor dem Aus, da sich der Bundesstaat neben der städtischen Polizei keine zweite Einheit leisten will. Doch die Troopers sind zähe Kämpfer und lassen nichts unversucht, um der Gouverneurin zu beweisen, dass sie die besseren Polizisten sind. Leider steht ihnen bei diesem Vorhaben ihr hausgemachter Blödeltrieb im Weg.

Die Super Troopers[Bearbeiten]

  • Arcot „Thorny“ Ramathorn (Jay Chandrasekhar) – Der abgebrühte, stoische, obgleich mit leichtem Humor ausgestattete, ranghöchste Trooper. Er ist mit einer Hippiefrau liiert und hat einen Sohn namens Arlo. Seine Herkunft ist ein Running Gag im Laufe des Films, da man ihn ständig in irgendwelche Kulturen steckt, die nicht seiner Ethnizität entsprechen. Tatsächlich ist er Inder.
  • Robert „Rabbit“ Roto (Erik Stolhanske) – Der Neuling in der Truppe, weswegen er von allen nur der „Frischling“ gerufen wird. Er ist öfters mal Ziel von Schabernack in der Truppe, versucht jedoch gleichzeitig stets zu beweisen, dass er mit den anderen mithalten kann.
  • MacIntyre „Mac“ Womack (Steve Lemme) – Er ist definitiv der Trooper, der mit Leib und Seele dabei ist. Zu seinen Lieblingsstreichen zählt das Wiederholspiel, wobei er auch keinen Halt davor macht, seine Kollegen reinzulegen.
  • Jeff Foster (Paul Soter) – Unstrittig wohl der Ruhigste aller Trooper, welcher der Spurbury-Polizistin Ursula (Marisa Coughlan) den Hof macht.
  • Rodney „Rod“ Farva (Kevin Heffernan) – Der übergewichtige und nicht so helle Trooper ist das schwarze ungeliebte Schaf inmitten der Highwaycops. Aufgrund seiner Unfähigkeit, seinen Zorn zu zügeln, wurde er in die Zentrale ans Funkgerät verbannt.
  • John O'Hagan (Brian Cox) – Der Captain und Mentor der Troopers war einst selbst gern auf den Straßen unterwegs, um den Leuten Streiche zu spielen. Mittlerweile lässt er es ruhiger angehen und bangt um seine Dienststelle, die aufgrund von Budgetkürzungen geschlossen werden soll.

Anmerkungen[Bearbeiten]

  • Obwohl der Film von der Vermonter State Police handelt, wurde er in Wirklichkeit in „Southern Dutchess County“ im New Yorker Hinterland gedreht. Wenn eine Szene des Spurbury-Polizeireviers zu sehen ist, sieht man die Polizeidienststelle von Beacon (New York) und die Highwayszenen wurden entlang der Route 117 nahe dem „Big Apple“ gedreht.
  • Die Eheleute, die von Farva bei der Polizeikontrolle so obszön angebrüllt werden, sind im wahren Leben die Eltern des Schauspielers. Sie wussten zwar, dass er was Unanständiges sagen würde, waren aber nicht vorbereitet auf: "License and registration, chickenfucker!".
  • Das Pärchen, das in der deutschen Version einen holländischen Akzent hat, ist in der amerikanischen Version ein deutsches Pärchen.
  • Der afghanische Trickfilm der im Film von den Superbullen immer wieder angeschaut wird, existiert auch im realen Leben.
  • Viele Zuschauer regten sich über die schamlose „Vergewaltigung“ eines lebensechten Plüschbären durch die Super Troopers auf.
  • Farva bestellt auf dem Empfang sechs „Schlitz“, welches auch das im Film „Bierfest“ selbst gebraute Bier ist.

Kritiken[Bearbeiten]

„Geschmacksunsichere Komödie voller derber Witze und Fäkalscherze, spätpubertärer Männerspäße und enervierender Situationskomik.“

Lexikon des Internationalen Films[1]

„Blödsinn, der mal so unerträglich wie ein Didi-Hallervorden-Sketch ist, dann wieder den derben Witz der Farrelly-Brüder oder den Charme früher Zucker/Abrahams-Komödien versprüht. Insbesondere deren Anarchie: Oder entspricht das Ermitteln der Wichsgeschwindigkeit per Radarpistole den Dienstvorschriften?“

Cinema[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Super Troopers – Die Superbullen im Lexikon des Internationalen Films
  2. Super Troopers – Die Superbullen auf cinema.de