Superlumineszenz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Die Seiten Superstrahler und Superlumineszenz überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zusammenzuführen (→ Anleitung). Beteilige dich dazu an der betreffenden Redundanzdiskussion. Bitte entferne diesen Baustein erst nach vollständiger Abarbeitung der Redundanz und vergiss nicht, den betreffenden Eintrag auf der Redundanzdiskussionsseite mit {{Erledigt|1=~~~~}} zu markieren. Ulfbastel 02:15, 21. Okt. 2009 (CEST)

Superlumineszenz oder verstärkte spontane Emission (englisch Amplified spontaneous emission, kurz ASE) ist durch spontane Emission erzeugtes Licht, das durch stimulierte Emission in einem Lasermedium optisch verstärkt wurde.

Sie entsteht, wenn das Lasermedium durch optisches Pumpen angeregt wird, um eine Besetzungsinversion zu erzeugen. Superlumineszenz ist ein Effekt, der bei gütegeschalteten Lasern zu Leistungsverlust führt, da so auch bei gesperrtem Güteschalter durch spontane Photonen stimulierte Emission auftritt und die Inversion bereits teilweise abgebaut wird, bevor der Güteschalter öffnet.

Die Rückkopplung der Superlumineszenz im Laserresonator kann zur Laseraktivität führen, wenn die Laserschwelle überschritten wird. Insofern ist sie Bedingung für das Anschwingen jedes selbstanschwingenden Lasers.

Bei optischen Verstärkern kann sie zur Selbstzerstörung führen, begrenzt aber zumindest die maximale Stufen-Verstärkung. Sie erhöht den Signaluntergrund, das heißt, es wird spontan auch ohne Eingangssignal Strahlung erzeugt.

Superlumineszenz wird in Superlumineszenzdioden benutzt, um Licht mit großer Linienbreite, niedriger zeitlicher Kohärenz aber hoher räumlicher Kohärenz zu erzeugen.