Supermarine Southampton

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Supermarine Southampton im Flug

Die Supermarine Southampton war in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen ein sehr erfolgreiches britisches Doppeldecker-Flugboot.

Die Entwicklung basierte auf der Supermarine Swan, die ein Flugboot für zehn Passagiere war und zwischen England und Frankreich eingesetzt wurde. Die Southampton wurde vom späteren Konstrukteur der Supermarine Spitfire, Reginald J. Mitchell entworfen. Aufgrund des Erfolges der Swan wurden direkt vom Zeichenbrett sechs Southampton bestellt, sehr ungewöhnlich bei der Royal Air Force. Die Entwicklungszeit aus der Swan war sehr kurz. Der Erstflug der Southampton erfolgte am 10. März 1925. Bereits Mitte 1925 wurden die sechs Maschinen an die RAF geliefert.

Weitere Maschinen wurden ins Ausland verkauft, acht Maschinen nach Argentinien, je eine an Australien und die Türkei. In Japan wurde später eine Southampton in ein 18-sitziges Passagierflugzeug umgebaut. Eine Maschine (G-AASH) flog für die Imperial Airways.

Insgesamt wurden 83 Southampton sowie eine Southampton X mit drei Motoren gebaut.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Konstruktion

Die Southampton war ein zweimotoriges Doppeldecker-Flugboot. Der Typ Mk I hatte noch einen Rumpf und Tragflächen aus Holz. Die Mk II besaß bereits einen Metallrumpf aus Duraluminium. Diese Maschine war um 409 kg leichter und konnte deshalb 325 km weiter fliegen. Im Jahre 1929 wurden alle Mk I mit Metallrümpfen ausgestattet. Die Mk III erhielt schließlich auch Tragflächen aus Duraluminium.

Die Maschine hatte drei MG-Plätze, einen in der Flugzeugnase und zwei im hinteren Rumpf.

[Bearbeiten] Motorvarianten

[Bearbeiten] Technische Daten

Supermarine Southampton:
Kenngröße Daten
Länge    15,15 m
Flügelspannweite    22,86 m
Tragflügelfläche    134,5 m²
Höhe    6,20 m
Antrieb    Zwei Napier Lion Va mit je 500 PS
Höchstgeschwindigkeit    153 km/h in Meereshöhe
Reichweite    1223 km
Besatzung    vier Mann
Dienstgipfelhöhe    6160 m
Leergewicht    4398 kg
Fluggewicht    6895 kg
Bewaffnung    Drei 7,7-mm-MGs, max. 500 kg Bomben

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

  • Charles Ferdinand Andrews, Eric B. Morgan: Supermarine aircraft since 1914. Putnam, 1987, ISBN 9780851778006 (399 Seiten).

[Bearbeiten] Weblinks

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