Supermarine Stranraer
Die Supermarine Stranraer markierte das Ende der Doppeldecker-Flugboote der Royal Air Force.
Die Stranaer hatte ihren Erstflug am 27. Juli 1934 und wurde nach der Air Ministry Spezifikation R.24/31 entworfen. Am 16. April 1937 trat sie ihren Dienst bei der RAF an. Viele waren noch zu Beginn des Zweiten Weltkrieges im Dienst. Sie dienten hauptsächlich zur U-Boot-Bekämpfung und als Eskortenflugzeuge für Schiffskonvois.
Die Struktur bestand größtenteils aus Duraluminium, die Rumpfhülle aus Blech und die Tragflächen waren mit Gewebe bespannt. Im Heck war ein Waffen-Drehturm eingebaut. Die Maschine verfügte über zwei 920 PS (685 kW) Bristol Pegasus X-Sternmotoren.
Im März 1941 zog die RAF die Stranraer von der Front ab und sie dienten noch für Trainingszwecke bis Oktober 1942. Insgesamt wurden 17 Stranraer im Vereinigten Königreich und 40 Maschinen bei Canadian Vickers für die Royal Canadian Air Force produziert. Die RCAF verwendete die Flugboote während des ganzen Krieges. Nach dem Krieg gingen 14 Stranraer als zivile Maschinen an die Queen Charlotte Airlines in British Columbia, Kanada.
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[Bearbeiten] Einsatzländer
[Bearbeiten] Technische Daten
| Supermarine Stranraer: | |
| Kenngröße | Daten |
|---|---|
| Länge | 16,7 m |
| Flügelspannweite | 25,9 m |
| Tragflügelfläche | 135,4 m² |
| Höhe | 6,6 m |
| Antrieb | Zwei Bristol Pegasus X mit je 920 PS (685 kW) |
| Höchstgeschwindigkeit | 265 km/h in 1.830 m Höhe |
| Reichweite | 1.610 km |
| Besatzung | 6 - 7 Mann |
| Dienstgipfelhöhe | 5.640 m |
| Leergewicht | 5.100 kg |
| Fluggewicht | 8.620 kg |
| Bewaffnung | Drei 7,7 mm Lewis-MGs, 454 kg Bomben |