Supersportwagen
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Ein Supersportwagen ist eine nicht eindeutig definierte Bezeichnung für Fahrzeuge, die in ihren Eigenschaften primär auf Leistung und im Gegensatz zu normalen Sportwagen weniger auf Komfort und Alltagstauglichkeit ausgelegt sind. Der Begriff wird verstärkt seit den 1980er Jahren benutzt und bezeichnete damals Modelle wie den Ferrari F40 und Porsche 959. Der aktuell schnellste straßenzugelassene Supersportwagen der Welt, mit einer Höchstgeschwindigkeit von über 412 Kilometern pro Stunde, ist der SSC Ultimate Aero TT. Er löste den Koenigsegg CCR, den Bugatti Veyron 16.4 und den SSC Ultimate Aero als schnellstes Serienfahrzeug ab. Der Supersportwagen mit der schnellsten Beschleunigung ist der Maxximus G-Force mit 1177 kW (1600 PS) und einer Beschleunigung von Null auf 100 in 2,1 Sekunden.[1]
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[Bearbeiten] Definition
Supersportwagen heben sich in beinahe sämtlichen Attributen von Alltags- oder Sportwagen ab. Allgemein gültige Merkmale sind:
- sehr bis extrem hoher Kaufpreis
- sehr bis extrem hohe Unterhaltskosten
- Hohe Beschleunigungswerte
- Hohe Endgeschwindigkeit
- Hohe Längs- und Querdynamik
- Produktion in kleinen Stückzahlen (Klein- und Kleinstserien)
- meist nur geringer bis mittlerer Komfort
Generell kann man viele Eigenschaften von Supersportwagen mit denen von Seriensportwagen ein oder zwei Generationen später vergleichen. So wurden beispielsweise die hohen Geschwindigkeiten des Porsche 959 erst 20 Jahre später von einem Serienwagen, dem Porsche 997 Turbo, erreicht. Ein Ferrari F40 wurde in der Endgeschwindigkeit erst 15 Jahre später vom Ferrari 599 GTB übertroffen.
Ebenso bezeichnend sind die Wartungs- und Versicherungskosten. Eine große Servicereparatur des McLaren F1 wird mit ca. 50.000 Euro berechnet.
Allen Supersportwagen gemein ist, dass sie das technisch Machbare zu ihrer Zeit aufzeigen wollen, beispielsweise bringt der 16-Zylinder-Motor des Bugatti Veyron den Wagen auf eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 400 km/h. Neben den großen Autokonzernen betätigen sich in diesem Segment auch noch eine Handvoll kleinerer Manufakturen, wie Gumpert, Koenigsegg und Pagani. Die Fahrzeuge werden meist in Handarbeit gefertigt und nicht am Fließband. Dabei beträgt die Anzahl der produzierten Autos pro Jahr meist um die hundert Stück.
[Bearbeiten] Einige bekannte Supersportwagen
[Bearbeiten] 1950er
[Bearbeiten] 1960er
[Bearbeiten] 1970er
[Bearbeiten] 1980er
In diesem Jahrzehnt erzielten Supersportwage erstmals eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h.
[Bearbeiten] 1990er
- Jaguar XJ220
- McLaren F1
- Lamborghini Diablo diverse Modelle
- Ferrari F50
- Bugatti EB110
- Dauer 962 LM
- Cizeta-Moroder V16T
- Isdera Commendatore 112i
- Mercedes-Benz CLK GTR & CLK LM
[Bearbeiten] 2000er
Einige Modelle erreichen Höchstgeschwindigkeiten über 400 km/h; die Motorleistung liegt um 1000 PS:
- Bugatti Veyron 16.4
- Koenigsegg CCXR
- Lotec Sirius
- SSC Aero (höchste Endgeschwindigkeit)
- 9ff GT9
Weitere Supersportwagen sind:
- Bristol Fighter T
- Ferrari Enzo Ferrari
- Gumpert Apollo
- Maserati MC12
- Mercedes-Benz SLR McLaren
- Pagani Zonda
- Porsche Carrera GT
- Ruf CTR 3
- Saleen S7
Neben diesen dem klassischen Schema folgenden Typen, gibt es eine Reihe leichterer Autos mit vergleichbaren Beschleunigungen, die sie aufgrund des geringen Gewichte mit geringerer Motorleistung erzielen:
- Ariel Atom
- Wrightspeed X1, ein Umbau des Ariel Atoms auf Elektroantrieb
- Brooke 300RR
- KTM X-Bow
- Ultima GTR
- Maxximus G-Force, abgeleitet von dem Ultima GTR (höchste Beschleunigung)
[Bearbeiten] Referenzen
- ↑ Maxximus G-Force autozeitung.de

