Supersportwagen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Ein Supersportwagen ist eine nicht eindeutig definierte Bezeichnung für Fahrzeuge, die in ihren Eigenschaften primär auf Leistung und im Gegensatz zu normalen Sportwagen weniger auf Komfort und Alltagstauglichkeit ausgelegt sind. Der Begriff wird verstärkt seit den 1980er Jahren benutzt und bezeichnete damals Modelle wie den Ferrari F40 und Porsche 959. Der aktuell schnellste straßenzugelassene Supersportwagen der Welt, mit einer Höchstgeschwindigkeit von über 412 Kilometern pro Stunde, ist der SSC Ultimate Aero TT. Er löste den Koenigsegg CCR, den Bugatti Veyron 16.4 und den SSC Ultimate Aero als schnellstes Serienfahrzeug ab. Der Supersportwagen mit der schnellsten Beschleunigung ist der Maxximus G-Force mit 1177 kW (1600 PS) und einer Beschleunigung von Null auf 100 in 2,1 Sekunden.[1]

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Definition

Supersportwagen heben sich in beinahe sämtlichen Attributen von Alltags- oder Sportwagen ab. Allgemein gültige Merkmale sind:

  • sehr bis extrem hoher Kaufpreis
  • sehr bis extrem hohe Unterhaltskosten
  • Hohe Beschleunigungswerte
  • Hohe Endgeschwindigkeit
  • Hohe Längs- und Querdynamik
  • Produktion in kleinen Stückzahlen (Klein- und Kleinstserien)
  • meist nur geringer bis mittlerer Komfort

Generell kann man viele Eigenschaften von Supersportwagen mit denen von Seriensportwagen ein oder zwei Generationen später vergleichen. So wurden beispielsweise die hohen Geschwindigkeiten des Porsche 959 erst 20 Jahre später von einem Serienwagen, dem Porsche 997 Turbo, erreicht. Ein Ferrari F40 wurde in der Endgeschwindigkeit erst 15 Jahre später vom Ferrari 599 GTB übertroffen.

Ebenso bezeichnend sind die Wartungs- und Versicherungskosten. Eine große Servicereparatur des McLaren F1 wird mit ca. 50.000 Euro berechnet.

Allen Supersportwagen gemein ist, dass sie das technisch Machbare zu ihrer Zeit aufzeigen wollen, beispielsweise bringt der 16-Zylinder-Motor des Bugatti Veyron den Wagen auf eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 400 km/h. Neben den großen Autokonzernen betätigen sich in diesem Segment auch noch eine Handvoll kleinerer Manufakturen, wie Gumpert, Koenigsegg und Pagani. Die Fahrzeuge werden meist in Handarbeit gefertigt und nicht am Fließband. Dabei beträgt die Anzahl der produzierten Autos pro Jahr meist um die hundert Stück.

[Bearbeiten] Einige bekannte Supersportwagen

BMW M1 Prototyp BMW Turbo

[Bearbeiten] 1950er

[Bearbeiten] 1960er

[Bearbeiten] 1970er

[Bearbeiten] 1980er

In diesem Jahrzehnt erzielten Supersportwage erstmals eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h.

[Bearbeiten] 1990er

[Bearbeiten] 2000er

Einige Modelle erreichen Höchstgeschwindigkeiten über 400 km/h; die Motorleistung liegt um 1000 PS:

Weitere Supersportwagen sind:

Neben diesen dem klassischen Schema folgenden Typen, gibt es eine Reihe leichterer Autos mit vergleichbaren Beschleunigungen, die sie aufgrund des geringen Gewichte mit geringerer Motorleistung erzielen:

[Bearbeiten] Referenzen

  1. Maxximus G-Force autozeitung.de

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Supersportwagen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Artikel bei Manager-Magazin.de

Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen