Supremo Consiglio d’Italia

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Der Supremo Consiglio d'Italia wurde von König Philipp II. im Jahre 1556 berufen, indem er die Angelegenheiten des Königreichs Neapel, Sizilien und des Herzogtums Mailand der Zuständigkeit des obersten Rats von Aragonien entzog.

Dieses Gremium bestand aus einem Präsidenten und sechs Regenten (zwei je Königreich, davon immer ein Spanier und ein Italiener). In seiner Zuständigkeit waren alle staatlichen und gerichtlichen Angelegenheiten sowie die Beschwerden gegen den spanischen Fiskus der jeweiligen Königreiche. Das oberste Rat von Italien stellte und überwachte außerdem die militärische Verteidigung des jeweiligen Landes und hatte das Vorschlagsrecht für die Ernennung der Vizekönige der drei Staaten, aber die endgültige Entscheidung lag in der Kompetenz der Reichskanzlei.