Suproleague

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Die Suproleague ist ein eingestellter Basketballwettbewerb, welcher unter der Schirmherrschaft der FIBA ausgetragen wurde.

Nach der Gründung des Konkurrenzverbands ULEB sah sich der Weltverband FIBA der Situation gegenübergestellt, dass immer mehr Vereine und Verbände aus den eigenen Wettbewerben austraten und sich denen der ULEB anschlossen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken rief die FIBA für die Saison 2000/2001 die Suproleague aus. Anders als ihr Gegenstück die ULEB Euroleague, gelang es den Verantwortlichen der Liga allerdings nicht, ausreichend attraktive Mannschaften für diesen Wettbewerb zu gewinnen. Mit Maccabi Tel Aviv, Panathinaikos Athen, ZSKA Moskau und Efes Pilsen Istanbul gehörten somit nur vier der insgesamt zwanzig Mannschaften zur europäischen Elite. Nicht allein aus diesem Grund wurde der Wettbewerb nach nur einer einzigen Saison wieder eingestellt. Mit ALBA Berlin und Bayer Giants Leverkusen waren auch zwei deutsche Mannschaften vertreten.

Im Sommer 2001 einigten sich ULEB und FIBA schließlich darauf, dass fortan die ULEB mit der Euroleague den Hauptwettbewerb in Europa austragen sollte.

Als Gewinner des einmalig ausgetragenen Wettbewerbs ging die israelische Mannschaft von Maccabi Tel Aviv hervor, welche im Finale den griechischen Meister Panathinaikos Athen mit 81-67 in Paris bezwang.

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