Surahammar

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt den Ort Surahammar; für die schwedische Gemeinde Surahammar siehe Surahammar (Gemeinde).
Surahammar
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Surahammar (Schweden)
Surahammar
Surahammar
Basisdaten
Staat: Schweden
Provinz (län): Västmanlands län
Historische Provinz (landskap): Västmanland
Gemeinde (kommun): Surahammar
Koordinaten: 59° 43′ N, 16° 13′ O59.71666666666716.216666666667Koordinaten: 59° 43′ N, 16° 13′ O
Einwohner: 6.179 (31. Dezember 2010)[1]
Fläche: 5,49 km²
Bevölkerungsdichte: 1.126 Einwohner je km²

Surahammar ist ein Ort (tätort) in der schwedischen Provinz Västmanlands län und der historischen Provinz Västmanland.

Er ist Hauptort der gleichnamigen Gemeinde. Der Ortsname Sura- (sauer) hammar (Hammer) bezieht sich auf die eisenverarbeitenden Fabriken, die den Ort über viele Jahre prägten.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort bildete sich am Fluss Kolbäcksån als Zentrum für die Verarbeitung des Eisenerzes aus dem nahe gelegenen Norberg. Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts gab es nur ein kleines Hammerwerk, das im folgenden Jahrhundert leicht ausgebaut wurde. Der eigentliche Aufschwung kam 1845 mit der Übernahme durch den Goldschmied E. A. Zethelius aus Stockholm. Diese Entwicklung wurde 1872 gesteigert als die Aktiengesellschaft Surahammars bruks AB gegründet wurde. Es entstanden mehrere Hochöfen, Walzwerke und Schmieden, die unter anderem Produkte für das schwedische Eisenbahnwesen herstellten.

1916 hatte die Gesellschaft etwa 1.350 Angestellte und produzierte Produkte für zusammen 9,55 Millionen schwedische Kronen. Auf einer Insel im Kolbäcksån entstand das schlossartige Hauptgebäude der Firma. Für die positive Entwicklung des Ortes sorgte auch der Bau der Eisenbahnlinie StockholmVästeråsBergslagen, die hier einen Anschluss an eine lokale Schmalspurbahn hatte.

Weblink[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Tätorternas landareal, folkmängd och invånare beim Statistiska centralbyrån.