Susana Higuchi

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Susana Shizuko Higuchi Miyagawa (* 26. April 1950 in Peru) ist eine peruanische Politikerin und Ingenieurin. Sie ist die ehemalige Frau des peruanischen Ex-Präsidenten Alberto Fujimori.

Leben[Bearbeiten]

Higuchi, Tochter japanischer Eltern, wurde in Peru geboren. Sie war von 1974 bis zu ihrer Scheidung 1998 mit Fujimori verheiratet. Sie war eine der ersten, die ihrem Ehemann 1992 kriminelle Machenschaften bezüglich Kleiderspenden unterstellte. 1994 bezeichnete sie ihn als Tyrann und seine Regierung als korrupt. Fujimori entzog ihr daraufhin formell den Titel First Lady im August 1994 und ließ ihre älteste Tochter dieses Amt übernehmen.[1] Higuchi gründete darauf hin ihre eigene politische Partei, die Armonía Frempol und kandidierte für das Bürgermeisteramt in Lima. Doch die Oberste Wahlbehörde Perus schloss sie und ihre Parteienkoalition („Harmonie 20. Jahrhundert - Frempol“) von den Präsidenten- und Parlamentswahlen im April 1995 aus.[2]

Von 2001 bis 2006 war sie als Abgeordnete der Partei Frente Independiente Moralizador (FIM), die den späteren Präsidenten Alejandro Toledo stellte, Mitglied des Peruanischen Kongresses. Aus ihrer Ehe mit Alberto Fujimori hat sie vier Kinder: Keiko, Hiro, Sashi und Kenyi.[3].

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Präsident ist am Ende - und sein Volk jubelt – abendblatt.de
  2. Peruanischer Geheimdienst intrigiert gegen First Lady. In: Berliner Zeitung, 19. Oktober 1994
  3. Fujimori y Satomi Kataoka se casan en ausencia en Tokio. In: terra. 6. April 2006, abgerufen am 16. März 2010 (spanisch).