Suzanne Somers

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Suzanne Somers (2005)

Suzanne Somers (* 16. Oktober 1946 in San Bruno, Kalifornien als Suzanne Marie Mahoney) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Autorin von Sachbüchern.

Leben[Bearbeiten]

Suzanne Somers, deren bekanntesten Rollen die der „Chrissy Snow“ in der Sitcom Herzbube mit zwei Damen (Originaltitel Three’s Company) und die der „Carol Foster“ in der Serie Eine starke Familie (Originaltitel Step by Step) sind, wurde als drittes von vier Kindern geboren. Sie lebte zusammen mit ihren Geschwistern und ihren Eltern Frank und Marion Mahoney in einem irisch-katholischen Haushalt in San Bruno in Kalifornien und wuchs unter schwierigen Bedingungen auf. Suzanne Somers litt an Legasthenie und war demzufolge keine gute Schülerin. Dennoch besuchte sie die Capuchino High School und anschließend das Lone Mountain College. An dieser katholischen Schule erhielt sie ein Musikstipendium. Aufgrund einer Schwangerschaft musste sie das College früh verlassen. Ihr einziger Sohn Bruce jr. kam kurz nach der Hochzeit mit dem Kindsvater Bruce Somers zur Welt. Drei Jahre später verließ sie ihren Mann und begann als Model zu arbeiten. 1971 wurde ihr Sohn bei einem Autounfall schwer verletzt.

Ihre Schauspielkarriere begann sie mit kleineren Rollen in den 1960er Jahren (zum Beispiel ein Gastauftritt bei Lassie 1965) bevor sie 1977 an der Seite von John Ritter die Rolle der dümmlichen „Chrissy Snow“ in der ABC-Sitcom Three’s Company annahm. Im selben Jahr heiratete sie den Schauspieler Alan Hamel, den sie bereits 1968 als Gewinnerin einer Gameshow kennengelernt hatte. Aufgrund des Erfolgs der Staffel geriet sie im Zuge erhöhter Gagenforderungen in Streitigkeiten mit der Produktionsfirma. Nach der vierten Staffel der Sitcom wurde ihr gekündigt und sie zog nach Las Vegas.

1980 posierte sie nackt für den Playboy. Ihre schlanke Figur setzte sie fortan in der Werbung für Fitnessprodukte und -programme ein.

1986 erschien ihr Autobiografie „Keeping Secrets“, welche später auch verfilmt wurde. 1991 erhielt sie die Rolle der Carol Foster an der Seite von Patrick Duffy in der Sitcom Step by Step.

Sie wirkte außerdem in zahlreichen Kinofilmen und Fernsehproduktionen mit. Bekannt sind unter anderem ihre Rolle im Film Serial Mom (deutscher Titel: Serial Mom - Warum lässt Mama das Morden nicht?), bei der sie sich selbst darstellte, sowie Gastauftritte in Starsky & Hutch. Sie war zwischendurch auch als Produzentin von Fernsehproduktionen und Fitness-Videos und als Sängerin für Filmmusiken tätig. Sie ist einer der All-Time-Stars in den USA, was ihre ständigen Gastauftritte in Shows und Serien belegen. Oft spielt sie sich in ihren Rollen selbst.

2001 gab sie bekannt, dass sie an Brustkrebs leide und ihre Energie nun in den Kampf gegen den Krebs stecke. Infolge ihrer Erkrankung veröffentlichte sie zahlreiche Ratgeber und Selbsthilfe-Bücher. Für einige ihrer Veröffentlichungen wurde sie kritisiert, da einige der vorgestellten Therapien von Medizinern abgelehnt und als wissenschaftlich nicht getestet und gefährlich bezeichnet werden.[1][2]

Im Sommer 2005 scheiterte ihr Versuch, mit einer One-Woman-Show eine Broadway-Karriere zu starten, an der harschen Bewertung durch die Kritiker.

Am 10. Januar 2007 brannte ihr Anwesen in Malibu bei einer Feuersbrunst nieder.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1973: American Graffiti
  • 1973: Dirty Harry II – Calahan (Magnum Force)
  • 1977: It Happened at Lakewood Manor (Fernsehfilm)
  • 1974–1980: Detektiv Rockford – Anruf genügt (Gastauftritt)
  • 1977–1981: Herzbube mit zwei Damen (Three’s Company, Fernsehserie)
  • 1985: Goodbye Charlie (Fernsehfilm)
  • 1987–1989: She’s the Sheriff (Fernsehserie)
  • 1990: Rich Men, Single Women (Fernsehshow)
  • 1991–1998: Eine starke Familie (Step by Step, Fernsehserie)
  • 1994: Seduced by Evil (Fernsehfilm)
  • 1994: Serial Mom
  • 1995: VH1’s 8-Track Flashback (Fernsehshow)
  • 1996: Devil’s Food (Fernsehfilm)
  • 1997: Love-Struck (Fernsehfilm)
  • 1998: No Laughing Matter (Fernsehfilm)
  • 1998–2000: Candid Camera (Fernsehshow)
  • 1999: The Darklings (Fernsehfilm)
  • 2001: Ohne Worte (Say It Isn’t So)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Suzanne Somers – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Letter to Suzanne Somers, Mitteilung
  2. Bericht in der New York Times