Sven-Sören Christophersen

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Sven-Sören Christophersen
Sven-Sören Christophersen

Sven-Sören Christophersen im Interview
nach einem Bundesligaspiel am 13. Oktober 2007

Spielerinformationen
Spitzname „Smöre“
Geburtstag 9. Mai 1985
Geburtsort Lübeck, Deutschland
Staatsbürgerschaft DeutscherDeutscher deutsch
Körpergröße 1,98 m
Spielposition Rückraum Mitte
  Rückraum links
Wurfhand rechts
Vereinsinformationen
Verein Logo TSV Hannover-Burgdorf
Trikotnummer 66
Vereine in der Jugend
  von – bis Verein
0000–2003 DeutschlandDeutschland ATSV Stockelsdorf
Vereine als Aktiver
  von – bis Verein
2003–2006 DeutschlandDeutschland TBV Lemgo
2006–2007 DeutschlandDeutschland Eintracht Hildesheim
2007–1/2008 DeutschlandDeutschland TBV Lemgo
1/2008–2008 DeutschlandDeutschland Wilhelmshavener HV
2008–2010 DeutschlandDeutschland HSG Wetzlar
2010–2014 DeutschlandDeutschland Füchse Berlin
2014– DeutschlandDeutschland TSV Hannover-Burgdorf
Nationalmannschaft
Debüt am 22. November 2006
            gegen OsterreichÖsterreich Österreich in Dortmund
  Spiele (Tore)
DeutschlandDeutschland Deutschland 97 (173)[1]

Stand: 30. Juni 2014

Sven-Sören Christophersen (* 9. Mai 1985 in Lübeck) ist ein deutscher Handballspieler. Er ist 1,98 m groß, wiegt 98 kg und spielt auf Rückraum links oder Rückraum Mitte. Er hat den Spitznamen „Smöre“.

Karriere[Bearbeiten]

Christophersen begann mit sieben Jahren das Handballspielen beim ATSV Stockelsdorf, wo er später als A-Jugendlicher zusätzlich in der Herren-Regionalligamannschaft eingesetzt wurde.[2]

Im Jahr 2003 verpflichtete der TBV Lemgo Christophersen, der sich dort allerdings nicht durchsetzen konnte. Daher wurde er für die Saison 2006/07 an Eintracht Hildesheim ausgeliehen.[3] In der Saison 2007/2008 spielte Christophersen wieder beim TBV Lemgo. Ab Januar 2008 ließ er sich für ein halbes Jahr an den Wilhelmshavener HV ausleihen.[4] Am 3. Mai 2008 erzielte Christophersen im Bundesligaspiel Wilhelmshaven gegen den TV Großwallstadt mit 18 Toren eine persönliche Bestleistung.

Ab der Saison 2008/09 spielte Christophersen bei der HSG Wetzlar.[5] Hier entwickelte er sich zum Führungsspieler und zu einem der besten Torschützen der Bundesliga. Anfang 2010 wurde bekannt, dass Christophersen zur Saison 2010/11 zu den Füchsen Berlin wechselt. Dort entwickelte er sich zu einem der erfolgreichsten Torschützen der Mannschaft in Bundesliga und Champions League. 2014 gewann er mit den Füchsen den DHB-Pokal. Zur Saison 2014/15 wechselte er zur TSV Hannover-Burgdorf.

Für die deutsche Handballnationalmannschaft hat er bisher 97 Länderspiele bestritten, in denen er 173 Tore erzielte. Sein Länderspieldebüt gab er am 22. November 2006 in Dortmund beim Spiel gegen Österreich.

Christophersen hat bei der Sparkasse in Lemgo eine Ausbildung zum Bankkaufmann abgeschlossen.[6]

Bundesligabilanz[Bearbeiten]

Saison Verein Spielklasse Spiele Tore 7-Meter Feldtore
2003/04 TBV Lemgo Bundesliga 31 70 13 57
2004/05 TBV Lemgo Bundesliga 31 70 4 66
2005/06 TBV Lemgo Bundesliga 29 45 0 45
2006/07 Eintracht Hildesheim Bundesliga 32 160 31 129
2007/08 TBV Lemgo/Wilhelmshavener HV Bundesliga 24 118 17 101
2008/09 HSG Wetzlar Bundesliga 30 183 57 126
2009/10 HSG Wetzlar Bundesliga 31 207 37 170
2010/11 Füchse Berlin Bundesliga 33 153 0 153
2011/12 Füchse Berlin Bundesliga 29 141 0 141
2012/13 Füchse Berlin Bundesliga 22 92 0 92
2013/14 Füchse Berlin Bundesliga 25 43 0 43
2003-2014 gesamt Bundesliga 317 1282 159 1123

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.dhb.de: Porträt Sven-Sören Christophersen
  2. ATSV-Handball - Der größte Erfolg?
  3. Christophersen vom TBV an Eintracht Hildesheim ausgeliehen
  4. Sport1.de vom 28. Dezember 2007, Verstärkung für Wilhelmshaven
  5. Christophersen wechselt nach Wetzlar
  6. Interview zum Privatleben