Sven Beckert

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Sven Beckert (* Frankfurt am Main[1] ) ist ein amerikanischer Historiker. Er beschäftigt sich vor allem mit der Geschichte der Vereinigten Staaten im 19. Jahrhundert, der Geschichte des Kapitalismus und Globalgeschichte. Beckert ist Laird Bell Professor of History an der Harvard University.

Beckert studierte an der Universität Hamburg. Von 1985 bis 1990 wurde er von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. Von 1991 bis 1994 erhielt er von derselben Stiftung ein Stipendium für seine Dissertation. 1989 wechselte Beckert an die Columbia University in New York City, wo er 1995 promoviert wurde. Danach arbeitete er als Fellow an der Harvard Business School und akzeptierte im Anschluss den Ruf als Assistent Professor an die Harvard University. 1999 erhielt er den Wissenschaftspreis der Aby-Warburg-Stiftung. Im Jahr 2000 wurde Beckert zum Dunwalke Associate Professor befördert, 2003 wurde er zum Full Professor. Seit 2008 ist er Laird Bell Professor of History. Im selben Jahr war Beckert Fellow am Freiburg Institute for Advanced Studies. 2011 erhielt er ein Guggenheim-Stipendium. Sven Beckert ist Vizevorsitzender der Weatherhead Initiative on Global History.

Publikationen[Bearbeiten]

  • The Monied Metropolis. New York City and the Consolidation of the American Bourgeoisie, Cambridge, MA 2001.
  • The American Bourgeoisie. Distinction and Identity in the Nineteenth Century, New York 2010.
  • The Empire of Cotton. A Global History, New York 2014.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Profil auf gf.org, Zugriff am 17. April 2014.