Sven Beckert

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Sven Beckert (* 1965 in Offenbach am Main[1] oder Frankfurt am Main[2]) ist ein deutscher Historiker. Er beschäftigt sich vor allem mit der Geschichte der Vereinigten Staaten im 19. Jahrhundert, der Geschichte des Kapitalismus und Globalgeschichte. Beckert ist Laird Bell Professor of History an der Harvard University.

Beckert studierte Geschichte, Soziologie und Politikwissenschaften[1] an der Universität Hamburg und an der Columbia University in New York City, wo er promoviert wurde. Er wurde von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. Danach arbeitete er als Newcomen Fellow an der Harvard Business School und akzeptierte im Anschluss den Ruf als Assistant Professor an die Harvard University. 1999 erhielt er den Wissenschaftspreis der Aby-Warburg-Stiftung. Im Jahr 2000 wurde Beckert zum Dunwalke Associate Professor, 2003 zum Full Professor befördert. Seit 2008 ist er Laird Bell Professor of History. Im selben Jahr war Beckert Fellow am Freiburg Institute for Advanced Studies. 2011 erhielt er ein Guggenheim-Stipendium. Sven Beckert ist Vizevorsitzender der Weatherhead Initiative on Global History und des Program on the Study of Capitalism.

Publikationen[Bearbeiten]

  • The Monied Metropolis. New York City and the Consolidation of the American Bourgeoisie, 1850-1896. Cambridge University Press, Cambridge 2001.
  • hrsg. mit Julia Rosenbaum: The American Bourgeoisie. Distinction and Identity in the Nineteenth Century. Palgrave Macmillan, New York 2010.
  • Empire of Cotton. A Global History. Knopf, New York 2014.
    • Übersetzung: King Cotton. Eine Globalgeschichte des Kapitalismus. Beck, München 2014.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Sven Beckert: Bis zu diesem Punkt und nicht weiter: Arbeitsalltag während des Zweiten Weltkriegs in einer Industrieregion Offenbach-Frankfurt. Verlag für Akademische Schriften, Frankfurt am Main 1990, S. 230.
  2. Bio, Website der John Simon Guggenheim Memorial Foundation, Zugriff am 17. April 2014.