Sven Bender
| Sven Bender | ||
Sven Bender beim Training (2007) |
||
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 27. April 1989 | |
| Geburtsort | Rosenheim, Deutschland | |
| Größe | 185 cm | |
| Position | Defensives Mittelfeld | |
| Vereine in der Jugend | ||
| 1993–1999 1999–2002 2002–2006 |
TSV Brannenburg SpVgg Unterhaching TSV 1860 München |
|
| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| 2006–2007 2006–2009 2009 2009– |
TSV 1860 München II TSV 1860 München Borussia Dortmund II Borussia Dortmund |
16 (1) 65 (1) 3 (0) 94 (3) |
| Nationalmannschaft2 | ||
| 2005–2006 2007–2008 2009 2011– |
Deutschland U-17 Deutschland U-19 Deutschland U-20 Deutschland |
10 (0) 11 (1) 3 (2) 3 (0) |
| 1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. Stand: Saisonende 2012/13 2 Stand: 6. März 2013 |
||
Sven Bender (* 27. April 1989 in Rosenheim) ist ein deutscher Fußballspieler. Er steht seit 2009 bei Borussia Dortmund unter Vertrag. Er ist der Zwillingsbruder von Lars, der ebenfalls Fußballprofi ist.
Inhaltsverzeichnis |
Herkunft und Ausbildung [Bearbeiten]
Der Sohn eines Zollbeamten aus Rosenheim[1] ist der Zwillingsbruder von Lars Bender, der ebenfalls Fußballprofi ist und bei Bayer 04 Leverkusen unter Vertrag steht. Beide wuchsen in Brannenburg bei Rosenheim auf,[2] absolvierten die Mittlere Reife und brachen Kaufmannslehren ab.[3]
Die Benders zählten Piotr Nowak und Abédi Pelé zu ihren Idolen.[3] Sie sind das 14. Brüderpaar, das in der deutschen Fußballnationalmannschaft spielte (einschließlich der DDR-Auswahl).[4]
Karriere [Bearbeiten]
Verein [Bearbeiten]
Er fing mit vier Jahren beim TSV Brannenburg an und wechselte mit zehn Jahren zur SpVgg Unterhaching und 2002 zum TSV 1860 München.[5] Bender wurde in der Saison 2005/06 mit der U-17 des TSV 1860 München Deutscher Meister. In der Saison 2006/07 gehörte er zwar nominell zum Profikader der Löwen, spielte aber vorrangig bei der U23 der Sechzger in der Regionalliga Süd. Dort spielte er bis 2007 16 Mal und schoss ein Tor. Seinen Einstand im Profifußball gab Sven am 18. Dezember 2006 beim Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue in der 2. Fußball-Bundesliga. Im November 2007 wurde Benders Vertrag bei den Löwen bis 2011 verlängert. Er kam bei den Sechzgern auf insgesamt 65 Einsätze in der 2. Bundesliga, wobei er ein Tor erzielen konnte.
Im Sommer 2009 wechselte Sven Bender zu Borussia Dortmund, wo er einen Vertrag bis 2013 unterschrieb. Dort gab er sein Bundesligadebüt am 19. September 2009 in Hannover (1:1). Seitdem konnte er sich bedingt durch den verletzungsbedingten Ausfall von Kapitän Sebastian Kehl unter Trainer Jürgen Klopp als Stammspieler im defensiven Mittelfeld etablieren. Inzwischen hat Bender während des Wintertrainingslagers seinen Vertrag bei Borussia Dortmund vorzeitig bis zum 30. Juni 2017 verlängert.[6] Sein erstes Bundesligator für den BVB schoss er am 12. Februar 2011 gegen den 1. FC Kaiserslautern. Mit Borussia Dortmund wurde er in der Saison 2010/11 erstmals Deutscher Meister und konnte den Titel in der Saison 2011/12 verteidigen.
Nationalmannschaft [Bearbeiten]
Sven Bender nahm mit der deutschen U-17-Nationalmannschaft an der EM 2006 in Luxemburg teil, wo man den vierten Platz erreichte. 2008 stand er im deutschen Kader der U-19-Europameisterschaft in Tschechien, wo es der Mannschaft gelang, den Titel zu erringen.
Am 4. Februar 2011 wurde er erstmals von Joachim Löw in den Kader für das Freundschaftsspiel gegen Italien berufen. Sein Länderspiel-Debüt feierte er schließlich am 29. März 2011 bei der 1:2-Niederlage im Freundschaftsspiel gegen Australien, in dem er über die volle Spielzeit eingesetzt wurde. Für die Fußball-Europameisterschaft 2012 wurde er in den vorläufigen Kader berufen, aber im endgültigen Aufgebot, im Gegensatz zu seinem Bruder, nicht berücksichtigt.
Erfolge [Bearbeiten]
Vereinsmannschaften [Bearbeiten]
- Deutscher Meister (2): 2011, 2012
- DFB-Pokal-Sieger (1): 2012
Nationalmannschaft [Bearbeiten]
- U-19-Europameister (1): 2008
Auszeichnungen [Bearbeiten]
- Fritz-Walter-Medaille in Bronze (1): 2006 (U-17)
- Mannschaft des Jahres (1): 2011 (als Mitglied von Borussia Dortmund)
Trivia [Bearbeiten]
Sven Benders Spitzname in der Mannschaft lautet „Manni“, angelehnt an den bekannten Fußballer Manfred Bender.[7]
Verweise [Bearbeiten]
- ↑ Lars verrät: Das Geheimnis der Bender-Zwillinge bei bild.de, 24. August 2011 (abgerufen am 10. Juni 2012).
- ↑ Schiller, Kai: Ein Bender kommt selten allein. In: Hamburger Abendblatt, 10. März 2008, Nr. 59, S. 27.
- ↑ a b "Wir sind blau aufgewachsen" bei merkur-online.de, 27. April 2007 (abgerufen am 10. Juni 2012).
- ↑ dpa-AFX ProFeed: Löw gibt Vollgas - Ausscheidungsrennen läuft. 23. Mai 2012 3:00 PM GMT (abgerufen via LexisNexis Wirtschaft).
- ↑ Story, http://sven-bender.de.tl.htm
- ↑ Hinweis in: RevierSport 3/2013, S. 6
- ↑ http://www.bvb.de/?%87%ECZ%1B%E7%F4%9CXo%E1%83%9D
Weblinks [Bearbeiten]
- Sven Bender in der Datenbank von Weltfussball.de
- Sven Bender in der Datenbank von fussballdaten.de
Zlatan Alomerović | Mustafa Amini | Marvin Bakalorz | Sven Bender | Leonardo Bittencourt | Jakub Błaszczykowski | Mario Götze | Kevin Großkreutz | İlkay Gündoğan | Koray Günter | Marc Hornschuh | Mats Hummels | Sebastian Kehl
| Oliver Kirch | Mitchell Langerak | Moritz Leitner | Robert Lewandowski | Patrick Owomoyela | Łukasz Piszczek | Marco Reus | Nuri Şahin | Felipe Santana | Julian Schieber | Marcel Schmelzer | Neven Subotić | Roman Weidenfeller
Trainer: Jürgen Klopp
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bender, Sven |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 27. April 1989 |
| GEBURTSORT | Rosenheim, Deutschland |