Sveti Nikole

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Sveti Nikole
Николе
Wappen fehltHilfe zu Wappen
Sveti Nikole (Mazedonien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Region: Osten
Koordinaten: 41° 52′ N, 21° 57′ O41.86521.9425270Koordinaten: 41° 51′ 54″ N, 21° 56′ 33″ O
Höhe: 270 m. i. J.
Fläche (Opština): 482,89 km²
Einwohner: 13.746 (2002)
Einwohner (Opština): 18.497 (2002)
Bevölkerungsdichte: 38 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+389) 032
Postleitzahl: 2220
Kfz-Kennzeichen: ŠT
Struktur und Verwaltung
Bürgermeister: Robert Gjorgiev
Webpräsenz:

Sveti Nikole (mazedonisch Свети Николе) ist eine Stadt im Osten Mazedoniens, in der Hochebene Ovče Pole und Zentrum der gleichnamigen politischen Gemeinde.

Bevölkerung[Bearbeiten]

In der Opština Sveti Nikole, die außer Sveti Nikole noch weitere Ortschaften miteinschließt, leben 13.746 Einwohner. Die ethnische Gliederung setzt sich wie folgt zusammen:[1]

Ethnie Absoluter Anteil Anteil in %
Mazedonier 13.367 97.24 %
Walachen 149 1.08 %
Türken 80 0.58 %
Roma 72 0.52 %
Serben 52 0.38 %
Bosniaken 1 <0.01 %
Andere 25 0.18 %
Total 13.746 100 %

Bemerkung: die Prozentwerte sind auf zwei Kommastellen gerundet

Geschichte[Bearbeiten]

Turm in Sveti Nikole

Der Teil von der Ebene Ovče Pole, wo Sveti Nikole liegt, ist nach den archäologischen Findungen bereits seit der Jungsteinzeit besiedelt. Die ersten Siedler des Ortes waren die Paionier, die auch das Territorium zwischen den Flüssen Axios und Strimon mit einem Sitz in der Stadt Bylazora bevölkerten.

Zuerst erweiterte sich die Gemeinde nordöstlich der Kirche Sveti Stefan und wahrscheinlich war sie unter dem Namen Probaton bekannt. Wegen des sumpfigen Geländes und der niedrigen Lebensqualität wurde der Ort Ende des 3. Jahrhunderts v. Chr. auf das rechte Ufer der Flusses Svetinikolska verlagert.

Im Mittelalter nannte die Bevölkerung den Ort Ovče Pole und in den Zeitschriften wurde er als eine gleichnamige Festung dargestellt. In der Umgebung des Ortes wurde im Jahr 1292 eine Kirche zur Ehre von St. Nikolaus gebaut und so erhielt der Ort den heutigen Namen.

Unter der osmanischen Regierung nannte man die Stadt Isei Nikole. In den sechziger Jahren des 17. Jahrhunderts hat Evliya Çelebi die Stadt zweimal besucht und erwähnte sie in seinem Reisebuch.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sveti Nikole – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Volkszählung 2002: Offizielles Resultat, S. 34. (PDF; 394 kB)