Swag

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Dieser Artikel beschreibt das Jugendwort Swag. Es war außerdem ein vorübergehendes Pseudonym des US-amerikanischen Rappers Sean Combs.

Swag, von englisch „to swagger“ („prahlen, stolzieren“), steht in der Jugendsprache für eine beneidenswerte, lässig-coole Ausstrahlung bzw. eine charismatisch-positive Aura.[1]

Im deutschsprachigen Raum wurde der Anglizismus allgemein bekannt durch den österreichischen Rapper Money Boy. Dieser hatte den Original-Song „Turn my swag on“ des amerikanischen Musikers Soulja Boy gecovert und erreichte damit über 14 Millionen Klicks auf YouTube.

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Swag war bereits vorher als englisches Slang- oder Szenen-Wort in unterschiedlichen Bedeutungen verbreitet:

  • Im 19. Jahrhundert fand es in Australien und Neuseeland Verbreitung als umgangssprachliches Synonym für „Diebesgut“. Der Begriff leitete sich dabei von der Bedeutung im australischen Englischen ab, wo er auch für eine mobile Schlafeinheit (Zelt, Isomatte etc.) steht, die die sogenannten „swagmen“ (Wanderarbeiter) mit sich trugen.
  • Eine recht weit verbreitete Annahme (vermutlich eher eine so genannte „Urban Legend“) besagt, dass SWAG in den 1960er Jahren ein in der Schwulen-Szene von Los Angeles verbreitetes Codewort für „Secretly We Are Gay“ (dt.: „Insgeheim sind wir schwul“) gewesen sei. Der Wahrheitsgehalt dieser Annahme ist jedoch sehr umstritten. Wahrscheinlicher ist, dass es sich bei dieser Erklärung vielmehr um ein pejoratives, so genanntes Backronym handelt.[2][3]
  • In der zeitgenössischen englischen Umgangssprache steht „swag“ für „swagger“, was neben „Aufschneider, Großtuer“ auch eine Umschreibung für die stereotypische Gangart von Schotten ist und heute soviel bedeutet wie „die Art und Weise, wie sich jemand selbst präsentiert“.

Im Jahre 2011 wurde die Bezeichnung zum Jugendwort des Jahres gewählt.

Einzelnachweise

  1. „Swag“ ist das Jugendwort des Jahres 2011 in Die Welt.
  2. http://www.snopes.com/language/acronyms/swag.asp
  3. http://boards.straightdope.com/sdmb/showthread.php?t=664255