Swedbank

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  Swedbank AB
Swedbank.png
Staat Schweden
Sitz Stockholm
Rechtsform Aktiebolag
ISIN SE0000242455
BIC SWEDSESSXXX[1]
Gründung 1997
Website www.swedbank.se
Geschäftsdaten [2]Vorlage:Infobox Kreditinstitut/Wartung/Daten veraltetVorlage:Infobox Kreditinstitut/Wartung/Jahr fehlt
Bilanzsumme 1.846.941 Mio. Skr
Mitarbeiter 14.900
Geschäftsstellen über 500
Leitung

Unternehmensleitung

Michael Wolf

Swedbank Arena in Solna bei Stockholm

Swedbank AB (früher FöreningsSparbanken, kurz FSB) ist ein schwedisches Kreditinstitut und eine der größten Banken in Nordeuropa und auf dem Baltikum. Präsident der Bank ist Michael Wolf.

Swedbank hat Zusammenarbeitsverträge mit etwa 80 kleinen und mittelgroßen freien Sparkassen. Nur zwei Sparkassen sind keine Verträge eingegangen, Sparbanken Finn und Sparbanken Gripen. Swedbank hat rund acht Millionen Privatkunden und 400.000 Firmenkunden in Schweden, Lettland, Litauen (Hansabankas) und Estland. In den baltischen Ländern firmierte die Bank bis 2009 unter dem Namen Hansabank und hat dort etwa 250 Filialen. In Schweden sind es mit 750 dreimal so viele.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Geschichte ist immer wieder von Zusammenschlüssen und Namensänderungen durchzogen. Die umfassendste Fusion fand 1997 statt als sich Sparbanken Sverige und Föreningsbanken zusammenschlossen. Die gemeinsame Geschichte der beiden Banken reichte jedoch bis in das Jahr 1820 zurück, als die erste Sparkasse in Göteborg gegründet wurde. Bei der Fusion 1997 kaufte Sparbanken Sverige die kleinere Föreningsbanken.

In der Schwedische Bankenkrise standen die Sparbanken vor dem Aus, da die Abschreibungen auf faule Kredite das Eigenkapital überschritten. Die faulen Kredite wurden in eine Bad Bank ausgelagert, für die der Staat haftete. Um das Überleben der Bank zu sichern, musste die schwedische Regierung eine Garantie für alle Einlagen dieser Sparkasse geben.

In den baltischen Ländern geriet das Immobiliengeschäft von Swedbank während der Finanzkrise seit 2008 wegen vieler Zwangsräumungen in die Kritik. Diese wären in dieser Form in Schweden nicht möglich gewesen. Außerdem wurde im Mutterland das risikofreudige Geschäftsgebaren der Bank im Ausland insgesamt kritisiert. Die Kreditverluste auf dem Baltikum führten dort zur Änderung des gut eingeführten Namens Hansabank in Swedbank.[3].

Im Dezember 2011 fand ein Run auf die Bank statt. Etwa 10.000 Letten hoben am 11. Dezember insgesamt mehr als zehn Millionen Lats von ihren Konten ab, nachdem auf Twitter Gerüchte über eine Pleite der Bank verbreitet worden waren.[4][5]

Seit 2008 (und dann wieder seit 2012) investiert Swedbank verstärkt über Franchise-Tochtergesellschaften auf dem spanischen Immobilienmarkt.[6]

Im Jahr 2013 stellte Swedbank ihre Aktivitäten in Russland und der Ukraine ein. Die Niederlassung in der Ukraine wurde im April 2013 an den Haupteigentümer der (zum Teil im Besitz der US-amerikanischen Cargill-Gruppe befindlichen) Delta Bank in Kiew, Mykola Lahun verkauft.[7]

Von 2008 bis 2012 wurden ca. 40 Prozent des Mitarbeiterbestands abgebaut.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eintrag im BIC Directory beim SWIFT
  2. http://www.finanzen.ch/bilanz_guv/Swedbank 2012
  3. Swedbank: Neuer Name - alter Probleme, in Handelsblatt, 24. September 2008
  4. Lettland: Panik nach Gerüchten um Bankpleite Focus vom 12. Dezember 2011
  5. Letten stürmen Geldautomaten Süddeutsche Zeitung vom 12. Dezember 2011
  6. Spanische Ausgabe von Sudkusten, 1. Februar 2008
  7. Kyivpost, 7. März 2013