Swimmy

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Swimmy ist ein Bilderbuch von Leo Lionni, das erstmals 1963 in den USA erschienen ist.

Der italienisch-amerikanische Künstler schrieb den Text und gestaltete die Illustrationen. In der deutschen Übersetzung (vom Kinderbuchautor James Krüss) wurde das Werk 1965 mit dem Deutschen Jugendbuchpreis (heute Jugendliteraturpreis) ausgezeichnet.

Handlung[Bearbeiten]

Der kleine, schwarze Fisch Swimmy lebt glücklich in einem Schwarm roter Fische. Als dieser von einem größeren Fisch gefressen wird, verlässt er seine Heimat und erlebt Abenteuer im Ozean, trifft viele andere Meeresbewohner (unter anderem Quallen und einen Aal), bis er einen neuen Schwarm roter Fische findet. Aus Angst, von größeren Fischen gefressen zu werden, bilden die kleinen Fische eine Gruppe in der Form eines großen Fisches, und Swimmy, dessen Idee das Ganze war, spielt das Auge. So können die Fische ohne Angst durch das ganze Meer schwimmen. Dem kleinen (oder auch größeren) Leser wird vermittelt: „Gemeinsam sind wir stark, auch wenn wir klein sind.“/„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ (siehe: Emergenz).

Lionni erzählt hier, wie auch in „Frederick“, eine Geschichte mit „parabolische(m) Charakter“ und einer „eigenen Morallehre“.[1] Swimmy ist ein Beispiel für ein mehrfach adressiertes, also an Kinder und Erwachsene gerichtetes Kinderbuch.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Reiner Wild (Hrsg.): Geschichte der deutschen Kinder- und Jugendliteratur. 2. ergänzte Auflage, Metzler, Stuttgart u. a. 2002, ISBN 3-476-01902-0, S. 321.