Swir

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Swir (Begriffsklärung) aufgeführt.
Swir
Свирь, Syväri
Verlauf des Weißmeer-Ostsee-Kanal mit Teilstück Swir

Verlauf des Weißmeer-Ostsee-Kanal mit Teilstück Swir

Daten
Gewässerkennzahl RU01040100712102000011922
Lage Oblast Leningrad (Russland)
Flusssystem Newa
Abfluss über Newa → Ostsee
Ursprung Onegasee
60° 59′ 30″ N, 35° 29′ 49″ O60.99175939037435.49682617187533
Quellhöhe 33 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung Ladogasee60.51201928035532.7928161621094Koordinaten: 60° 30′ 43″ N, 32° 47′ 34″ O
60° 30′ 43″ N, 32° 47′ 34″ O60.51201928035532.7928161621094
Mündungshöhe mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 28,5 m
Länge 224 km[1][2]
Einzugsgebiet 84.400 km²[1][2]
Abfluss[2] MQ
790 m³/s
Linke Nebenflüsse Ojat, Pascha
Rechte Nebenflüsse Waschinka
Schiffbar Im gesamten Verlauf
Russland fluss Swir 200608020007.jpg
Einzugsgebiet des Swir

Einzugsgebiet des Swir

Der Swir (russisch Свирь, finnisch und karelisch Syväri) ist ein Fluss in der Oblast Leningrad in Nordwestrussland. Er verbindet die beiden größten Seen Europas, den Onegasee und den Ladogasee. Zudem ist er Teil des Weißmeer-Ostsee-Kanals sowie des Wolga-Ostsee-Kanal. Zwei Flusskraftwerke nutzen den Höhenunterschied von 28,5 m und unterteilen den Fluss in die Obere Swir 93 km, Mittlere Swir 45 km und Untere Swir 80 km. Die Breite beträgt nur 100 m in der Nähe von der Stadt Podporoschje, was das Kreuzen der vielen Schiffe erschwert. Im gefluteten Iwinsker Becken (Ивинский Разлив) erreicht er eine Breite von 10 bis 12 Kilometern. Am Fluss liegt das Museumsdorf Werchnije Mandrogi.

Der Swir stellt die traditionelle Südgrenze der Landschaft Karelien dar. Er beginnt bei Wosnessenje (Вознесенье, im Süden des Onegasees) und mündet nach 224 km in den Ladogasee.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Swir – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Swir im Staatlichen Gewässerverzeichnis der Russischen Föderation (russisch)
  2. a b c Artikel Swir in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)