Sydney-Hobart-Regatta

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Rennen 2012: die Boote verlassen den Hafen von Sydney

Die internationale Sydney-Hobart-Regatta (offiziell Rolex Sydney Hobart Yacht Race, in Australien auch als Bluewater Classic bekannt) gilt als eine der schwierigsten Hochseeregatten weltweit. Sie wird seit 1945 jährlich ausgetragen und traditionell am 26. Dezember (Boxing Day) gestartet. Ausrichter ist der Cruising Yacht Club of Australia (CYCA). Die schnellsten Boote legen die Regattastrecke in der heutigen Zeit in ein bis zwei Tagen zurück.

Strecke[Bearbeiten]

Streckenverlauf

Die Regatta wird vor Australien zwischen Sydney (New South Wales) und Hobart (Tasmanien) gesegelt und hat eine Länge von 628 Seemeilen (1.163 km).[1] Die Strecke führt von Sydney über Eden entlang der Tasmansee über die Bass Strait und der tasmanischen Küste durch die Storm Bay und den Derwent River zur Ziellinie vor Hobart.

Geschichte[Bearbeiten]

Durch die Gefährlichkeit des Wetters haben bereits viele Segler ihr Leben verloren. Als 1998 einer der fürchterlichsten Stürme mit Windböen von bis zu 80 Knoten (ca. 150 km/h) wütete, kamen sechs Besatzungsmitglieder ums Leben; mehrere Yachten mussten aufgegeben werden.

Rekordentwicklung[Bearbeiten]

Siegerzeiten (Line Honours Winner) von 1945–2008

Die erste Siegeryacht Rani benötigte 1945 mehr als 6,5 Tage. 1975 erreichte die US-amerikanische Maxi-Yacht Kialoa als erste Yacht das Ziel in Hobart schon unter drei Tagen in 2 Tagen, 14 Stunden, 36 Minuten und 56 Sekunden. Dieser Rekord hatte für die nächsten 21 Jahre Bestand, bevor er von der deutschen Maxi-Yacht Morning Glory (Länge 80 Fuß) im Jahr 1996 mit einer Zeit von 2 Tagen, 14 Stunden, 7 Minuten und 10 Sekunden unterboten wurde.[2]

Bei der 55. Auflage der Regatta im Jahr 1999 blieb mit Nokia erstmals eine Yacht unter 2 Tagen. Die aktuelle Rekordzeit hält aber die australische Super-Maxi-Yacht Wild Oats XI mit Skipper Mark Richards und Eigner Robert Oatley. 2005 segelte sie vor über 400.000 Zuschauern nach 1 Tag, 18 Stunden, 40 Minuten und 10 Sekunden über die Ziellinie in Hobart und 2012 verbesserte sie den eigenen Rekord nochmals um fast 17 Minuten auf nun 1 Tag, 18 Stunden, 23 Minuten und 12 Sekunden.[3][4]

Die jüngsten Auflagen[Bearbeiten]

Mit Siegen von 2005 bis 2007 gelang der Wild Oats XI der zweite Hattrick in der Geschichte der Sydney-Hobart-Regatta.[5] Dies war vorher nur der Yacht Morna von Claude Plowman in den Jahren 1946 bis 1948 gelungen.

Zwar gewann die Wild Oats XI auch noch in den Jahren 2008, 2010 und 2012, somit gesamt sechs Mal, doch den Rekord an meisten Line Honours Winner-Siegen hält die Yacht Morna (später in Kurrewa IV unbenannt), die die Auflagen 1946-1948, 1954, 1956, 1957 und 1960 für sich entschied.

Im Jahr 2009 gewann die Alfa Romeo II unter Neville Crichton mit zwei Stunden Vorsprung auf die Wild Oats XI.[6] Ein Jahr später erreichte die Wild Oats XI in der 66. Sydney-Hobart-Regatta das Ziel vor Hobart erneut als erste Yacht (Line Honours Winner) nach 2 Tagen, 7 Stunden, 37 Minuten und 20 Sekunden unter Leitung ihres Skippers Mark Richards.[7] 2011 gab es eine der spannendsten Entscheidung seit bestehen der Regatta. Investec Loyal besiegte den Favoriten Wild Oats XI und kam mit einem für Hochseeverhältnisse minimalem Vorsprung von nur 3:08 Minuten in Hobart an.[1]

Sieger seit 2000[Bearbeiten]

Jahr Line Honours Winner Zeit (d/hh:mm:ss)
2013 AustralienAustralien Wild Oats XI 2/06:07:27
2012 AustralienAustralien Wild Oats XI 1/18:23:12
2011 AustralienAustralien Investec Loyal 2/06:14:18
2010 AustralienAustralien Wild Oats XI 2/07:37:20
2009 NeuseelandNeuseeland Alfa Romeo II 2/09:02:10
2008 AustralienAustralien Wild Oats XI 1/21:24:32
2007 AustralienAustralien Wild Oats XI 1/21:24:32
2006 AustralienAustralien Wild Oats XI 2/08:52:33
2005 AustralienAustralien Wild Oats XI 1/18:40:10
2004 AustralienAustralien Nicorette 2/16:00:44
2003 AustralienAustralien Skandia 2/15:14:06
2002 NeuseelandNeuseeland Alfa Romeo II 2/04:58:52
2001 SchwedenSchweden Assa Abloy 2/20:46:43
2000 SchwedenSchweden Nicorette 2/14:02:09

Sieger und Teilnehmerzahlen seit Beginn[Bearbeiten]

Jahr Line Honours Winner Zeit
d/hh:mm:ss
Sieger nach berechneter Zeit berechnete Zeit
d/hh:mm:ss
Yachten am Start im Ziel
1945 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Rani 6/14:22 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Rani 4/09:38 9 8
1946 AustralienAustralien Morna 5/02:53:33 AustralienAustralien Christina 4/11:53:27 19 11
1947 AustralienAustralien Morna 5/03:03:54 AustralienAustralien Westward 4/00:24:56 28 21
1948 AustralienAustralien Morna 4/05:01:21 AustralienAustralien Westward 3/07:45:48 18 13
1949 AustralienAustralien Waltzing Matilda 5/10:33:10 AustralienAustralien Trade Winds 3/23:39:43 15 13
1950 AustralienAustralien Margaret Rintoul 5/05:28:35 AustralienAustralien Nerida 3/20:17:13 16 14
1951 AustralienAustralien Margaret Rintoul 4/02:29:01 AustralienAustralien Struen Marie 2/19:48:26 14 12
1952 AustralienAustralien Nocturne 6/02:34:47 AustralienAustralien Ingrid 4/09:56:18 17 17
1953 AustralienAustralien Solveig IV 5/07:12:50 AustralienAustralien Ripple 3/16:12:12 24 20
1954 AustralienAustralien Kurrewa IV (ex Morna) 5:06:09:47 AustralienAustralien Solveig IV 3/17:58:01 17 15
1955 AustralienAustralien Even 4/18:13:14 AustralienAustralien Moonbi 3/09:21:05 17 16
1956 AustralienAustralien Kurrewa IV (ex Morna) 4:04:31:44 AustralienAustralien Solo 3/08:33:52 28 26
1957 AustralienAustralien Kurrewa IV (ex Morna) 3:18:30:39 AustralienAustralien Anitra V 3/00:55:37 20 18
1958 AustralienAustralien Solo 5/02:32:52 AustralienAustralien Siandra 3/13:46:35 22 19
1959 AustralienAustralien Solo 4/13:33:12 AustralienAustralien Cherana 3/08:33:02 30 24
1960 AustralienAustralien Kurrewa IV (ex Morna) 4:08:11:15 AustralienAustralien Siandra 3/07:48:04 32 30
1961 AustralienAustralien Astor 4/04:42:11 AustralienAustralien Rival 3/03:57:31 35 33
1962 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ondine 3/03:49:16 AustralienAustralien Solo 2/12:45:14 42 40
1963 AustralienAustralien Astor 4/10:53:00 AustralienAustralien Freya 3/06:03:17 44 34
1964 AustralienAustralien Astor 3/20:05:05 AustralienAustralien Freya 3/05:58:14 38 31
1965 SudafrikaSüdafrika Stormvogel 3/20:30:09 AustralienAustralien Freya 3/10:03:26 53 49
1966 NeuseelandNeuseeland Fidelis 4/08:39:43 AustralienAustralien Cadence 4/02:46:24 46 44
1967 FrankreichFrankreich Pen Duick III 4/04:10:31 NeuseelandNeuseeland Rainbow II 3/16:39:15 66 59
1968 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ondine II 4/03:20:02 AustralienAustralien Koomooloo 3/13:38:52 67 54
1969 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Crusade 3/15:07:40 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Morning Cloud 3/04:25:57 79 75
1970 NeuseelandNeuseeland Buccaneer 3/14:06:12 AustralienAustralien Pacha 3/10:07:39 61 47
1971 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kialoa II 3/12:46:21 NeuseelandNeuseeland PathFinder 3/03:14:34 79 76
1972 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten American Eagle 3/04:42:39 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten American Eagle 3/02:15:59 79 75
1973 AustralienAustralien Helsal 3/01:32:09 HongkongHongkong Ceil III 2/17:28:28 92 92
1974 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ondine III 3/13:51:56 AustralienAustralien Love & War 3/13:25:02 63 58
1975 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kialoa III 2/14:36:56 AustralienAustralien Rampage 2/13:16:56 102 99
1976 AustralienAustralien Ballyhoo 3/07:59:26 AustralienAustralien Piccolo 3/07:45:07 85 70
1977 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kialoa III 3/10:14:09 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kialoa III 3/13:58:10 131 72
1978 AustralienAustralien Apollo 4/02:23:24 AustralienAustralien Love & War 3/12:13:00 97 87
1979 AustralienAustralien Bumblebee IV 3/01:45:52 AustralienAustralien Screw Loose 3/03:31:06 147 142
1980 NeuseelandNeuseeland New Zealand 2/18:45:41 NeuseelandNeuseeland New Zealand 2/21:13:29 102 93
1981 AustralienAustralien Vengeance 3/22:30:00 AustralienAustralien Zeus II 3/19:25:59 159 144
1982 BermudaBermuda Condor of Bermuda 3/00:59:17 AustralienAustralien Scallywag 2/19:19:16 118 108
1983 BermudaBermuda CONDOR 3/00:50:29 AustralienAustralien Challenge II 2/23:07:42 173 158
1984 NeuseelandNeuseeland New Zealand 3/11:31:21 AustralienAustralien Indian Pacific 3/07:45:03 151 46
1985 AustralienAustralien Apollo 3/04:32:28 AustralienAustralien Sagacious 3/04:34:37 179 146
1986 BermudaBermuda CONDOR 2/23:26:25 AustralienAustralien Ex Tension 3/01:14:30 123 106
1987 AustralienAustralien Sovereign 2/21:58:08 AustralienAustralien Sovereign 3/01:58:41 154 146
1988 AustralienAustralien Ragamuffin (ex Bumblebee IV) 3/15:29:27 AustralienAustralien Illusion 3/18:20:35 119 81
1989 AustralienAustralien Drumbeat 3/06:21:34 AustralienAustralien Ultimate Challenge 3/02:18:45 126 101
1990 AustralienAustralien Ragamuffin (ex Bumblebee IV) 2/21:05:33 AustralienAustralien Sagacious V (IOR)
AustralienAustralien Doctor Who (IMS)
2/19:44:32
2:10:06:28
105 86
1991 AustralienAustralien Brindabella 3/11:14:09 AustralienAustralien She's Apples (IMS)
IrlandIrland Atara (IOR)
3/15:19:20
2:20:05:11
99 91
1992 NeuseelandNeuseeland New Zealand Endeavour 2/19:19:18 AustralienAustralien Assassin (IMS)
AustralienAustralien Ragamuffin (IOR)
3/10:50:11
2:21:21:04
110 102
1993 AustralienAustralien Ninety Seven 4/00:54:11 AustralienAustralien Micropay Cuckoos Nest (IMS)
AustralienAustralien Solbourne Wild Oats (IOR)
3/18:45:10
3:20:36:30
104 38
1994 AustralienAustralien Tasmania (früher: New Zealand Endeavour) 2/16:48:04 DeutschlandDeutschland Raptor 2/11:41:00 371 309
1995 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sayonara 3/00:53:35 AustralienAustralien Terra Firma 3/10:22:36 98 92
1996 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Morning Glory 2/14:07:10 AustralienAustralien Ausmaid 2/12:35:59 95 77
1997 AustralienAustralien Brindabella II 2/23:37:12 HongkongHongkong Beau Geste 2/17:21:27 114 99
1998 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sayonara 2/19:03:32 AustralienAustralien AFR Midnight Rambler 2/12:36:23 115 44
1999 DanemarkDänemark Nokia 1/19:48:02 AustralienAustralien Yendys 1/20:32:53 79 49
2000 SchwedenSchweden Nicorette II 2/14:02:09 AustralienAustralien SAP Ausmaid (ex Ausmaid) 2/19:13:38 82 58
2001 SchwedenSchweden Assa Abloy 2/20:46:43 AustralienAustralien Bumblebee V 2/19:13:38 75 57
2002 NeuseelandNeuseeland Alfa Romeo 2/04:58:52 AustralienAustralien Quest 2/19:13:38 57 55
2003 AustralienAustralien Skandia 2/15:14:06 AustralienAustralien First National Real Estate 3/14:14:17 56 52
2004 AustralienAustralien Nicorette III 2/16:00:44 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Aera 4/02:52:09 116 59
2005 AustralienAustralien Wild Oats XI 1/18:40:10 AustralienAustralien Wild Oats XI 3/03:54:32 85 80
2006 AustralienAustralien Wild Oats XI 2/08:52:33 AustralienAustralien Love & War 3/22:02:37 78 69
2007 AustralienAustralien Wild Oats XI 1/21:24:32 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rosebud 3/09:32:14 82 79
2008 AustralienAustralien Wild Oats XI 1/20:34:14 AustralienAustralien Quest 2/17:43:32 100 92
2009 NeuseelandNeuseeland Alfa Romeo II 2/09:02:10 AustralienAustralien Two True 4/07:57:43 100 94
2010 AustralienAustralien Wild Oats XI 2/07:37:20 AustralienAustralien Secret Men's Business 3.5 4/01:29:40 87 69
2011 AustralienAustralien Investec Loyal 2/06:14:18 AustralienAustralien Loki 3/22:34:32 88 76
2012 AustralienAustralien Wild Oats XI 1/18:23:12 AustralienAustralien Wild Oats XI 3/10:26: 59 56
2013 AustralienAustralien Wild Oats XI 2/06:07:27 AustralienAustralien Victoire 3/18:27:43 94 84

Hinweise zur Tabelle:

  • FETT GEDRUCKT neue Bestzeit.
  • Kein erster Platz im Jahr 1985. Drake's Yacht Prayer wurde disqualifiziert nach dem Sieg nach berechneter Zeit. Die Wettfahrtleitung erlaubte aber wegen der Disqualifikation nicht dem nächstbesten Teilnehmer einen Rang aufzurücken.
  • In den Jahren 1990 – 1993 wurden beide Sieger der IMS- und der IOR-Klasse als Sieger nach berechneter Zeit gewertet.
  • Kialoa II im Jahr 1971 war eine andere Yacht als Kialoa III die in den Jahren 1975 und 1977 gewann. Die Yacht Kialoa III war im Jahr 1975 als Ketsch geriggt. Sie wurde modifiziert im Jahr 1976 und nahm als Sloop an der Regatta teil. Sie gewann im Jahr 1977 als 'First Ship Home' und siegte gleichzeitig nach berechneter Zeit.
  • Apollo im Jahr 1978 und im Jahr 1985 waren unterschiedliche Yachten.
  • New Zealand im Jahr 1980 und im Jahr 1984 waren unterschiedliche Yachten.

Rekorde und Statistik[Bearbeiten]

  • schnellstes Rennen: 1 Tag 18 Stunden 23 Minuten 12 Sekunden von Wild Oats XI (AUS) im Jahr 2012
  • Gesamtzahl aller teilnehmenden Yachten: 5.509 Yachten (81,01 Yachten pro Regatta)
  • Zieleinlauf-Statistik: Von 5.509 Yachten, die seit 1945 an den Start gingen, haben 4.548 Yachten (82,56%) das Rennen beendet und 961 Yachten (17,44%) haben aufgegeben.
  • höchste Aufgaberate in Prozent: 70 % der Starter im Jahr 1984. Nach einer Anzahl von 62 Regatten erreichen 81,7 % der Starter jährlich das Ziel.
  • größtes Regattafeld: 371 Yachten im Jahr 1994
  • kleinstes Regattafeld: 9 Yachten im Jahr 1945 (erste Regatta)
  • kleinste Yacht: 27 ft (8,23m) Klinger (AUS) 1978
  • kleinste Yacht als Sieger First Ship Home: 35 ft (10,67m) – Nocturne (AUS) 1952 und Rani (GBR) 1945.
  • größte teilnehmende Yacht: 100 ft (30,48m) Wild Oats XI (AUS, 2009 – 2013), Alfa Romeo (NZL, 2009), Investec LOYAL (NZL, 2009 – 2011), ICAP Leopard (GBR, 2009) und Rapture (USA, 2009).
  • größte Yacht als Sieger First Ship Home: 30,48 m Wild Oats XI, Australien, 2009 – 2010
  • Yacht mit den meisten First Ship Home – Siegen: Morna/Kurrewa IV (Morna wurde spatter in Kurrewa IV umbenannt),AUS, 7 Siege
  • Skipper mit den meisten First Ship Home – Siegen: Frank und John Livingston (Victoria) Australien, 4 Siege; Mark Richards (New South Wales) Australien, 4 Siege.
  • Yacht mit den meisten Siegen nach berechneter Zeit: Freya (AUS) und Love & War (AUS), 3 Siege jeweils
  • Skipper mit den meisten Siegen nach berechneter Zeit: Magnus und Trygve Halvorsen (New South Wales) Australien, 4 Siege
  • älteste teilnehmende Yacht: Maluka wurde im Jahr 1932 gebaut und nahm im Jahr 2008 im Alter von 76 Jahren teil. Die 9,10 Meter lange Yacht wurde von Sean Langman restauriert.
  • Skipper mit den meisten Regattateilnahmen: 45 Tony Cable (New South Wales), 44 John Bennetto (Tasmanien), Lou Abrahams (Victoria) alle aus Australien.
  • Regatta triple: (1) Regatta-Rekord (schnellste Zeit), (2) First Ship Home, (3) First Ship Home und Sieger nach berechneter Zeit – in einem Jahr:
  • Regatta double: (1) First Ship Home, (2) First Ship Home und Sieger nach berechneter Zeit (in einem Jahr):
    • 1945, Rani (GBR);
    • 1972, American Eagle (USA);
    • 1977, Kialoa III (USA);
    • 1980, New Zealand (NZL);
    • 1987, Sovereign (AUS);
    • 2005, 2012 Wild Oats XI (AUS);
  • Hin- und Rückregatta First Ship Home: (Sydney–Hobart und Hobart–Sydney)
    • Morna (AUS) 1946, 1947 und 1948;
    • Margaret Rintoul (AUS) 1950 und 1951;
    • Kurrewa IV (ex Morna) (AUS) 1956 und 1957;
    • Solo (AUS) 1958 und 1959;
    • Astor (AUS) 1963 und 1964
    • Wild Oats XI (AUS) 2005, 2006, 2007, 2008.
  • Hin- und Rückregatta Sieger nach berechneter Zeit: (Sydney–Hobart und Hobart–Sydney)
    • Freya (AUS) 1963, 1964 und 1965;
    • Westward (AUS) 1947 und 1948.
  • engster Zieleinlauf First Ship Home: 7 Sekunden, 1982; Condor of Bermuda (Bermuda) schlägt Apollo (AUS)
  • engster Zieleinlauf Sieger nach berechneter Zeit: 1 Minute und 43 Sekunden auch im Jahr 1982 als Scallyway (Australien) Audacity (Australien) schlägt
  • Yachten, die als First Ship Home siegen, aber später disqualifiziert werden: Wild Wave (1953), Nirvana (1983) und Rothmans (1990)
  • Yacht, die als Sieger nach berechneter Zeit durchs Ziel geht, aber später disqualifiziert wird: Drake's Prayer (1985)
  • erfolgreichster Yacht Designer: Bruce Farr (NZL), 15 Gesamtsiegeryachten entworfen
  • erste bekannte weibliche Seglerin: Jane Tate und Dagmar O’Brien (beide im Jahr 1946). Die Yacht der Familie O'Brien Connella wurde nicht mehr in Regatten eingesetzt. Da Tate O’Brien die Ehre gebührt, die erste Seglerin zu sein, die die Regatta komplett gesegelt hat, wurde ein Pokal der Regatta nach ihr benannt.
  • erste komplett weibliche Mannschaft: Barbarian, 1975 (Skipperin: Vicki Wilman)
  • Seglerin mit den meisten Regatta-Teilnahmen: 15 Adrienne Cahalan (AUS); (war als Navigatorin im Jahr 2000 Crewmitglied auf Nicorette)
  • größtes Unglück: 1998 (Orkan), 6 Segler starben und 5 Yachten sanken; 115 Yachten starteten aber nur 43 kamen ins Ziel.
  • gesunkene Yachten: Clywd (1993), Adjuster (1993), Winston Churchill (1998), VC Offshore Stand Aside (1998), Sword of Orion (1998), Miintinta (1998), Midnight Special (1998), Ray White Koomooloo (2006) und Georgia (2008).
  • Segler, die ihr Leben verloren: Mike Bannister (Winston Churchill, 1998), Glyn Charles (Sword of Orion, 1998), Ray Crawford (Billabong, 1988), John Dean (Winston Churchill, 1998), Bruce Guy (Business Post Naiad, 1998), Jim Lawler (Winston Churchill, 1998), Wally Russell (Yahoo II, 1984), John Sarney (Inca, 1973), Phillip Skeggs (Business Post Naiad, 1998), Peter Taylor (BP Flying Colours, 1989) und Hugh (Barry) Vallance (Zilvergeest III, 1975)

Siehe auch[Bearbeiten]

Eine andere Regattaveranstaltung in den offshore Gewässern vor Australien ist die Melbourne-Hobart-Regatta, veranstaltet vom Ocean Racing Club of Victoria. Diese Regatta trägt den Spitznamen West Coaster und die teilnehmenden Yachten erreichen Hobart ungefähr zu gleichen Zeit wie die der berühmteren Sydney-Hobart-Regatta.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sydney-Hobart-Regatta – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b „Wild Oats XI“ plant Revanche. ORF Online und Teletext GmbH & Co KG, 26. Dezember 2012, abgerufen am 27. Dezember 2012.
  2. Wild Oats XI sails breaking the speed barrier. Sail-World.com. 28. Dezember 2007. Abgerufen am 8. Oktober 2008.
  3. Sydney to Hobart Yacht Race 2005, Wild Oats XI Sets New Race Record. goaustralia.about.com. 28. Dezember 2005. Abgerufen am 8. Oktober 2008.
  4. Wild Oats XI gewann Sydney-Hobart in Rekordzeit. Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG, 28. Dezember 2012, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  5. "Wild Oats XI" schafft den Hattrick. SVG Verlag. 28. Dezember 2007. Abgerufen am 8. Oktober 2008.
  6. Website: Sydney-Hobart-Race 2009 Standings Abgerufen am 18. Juli 2010
  7. Website: Offical Site of the Rolex-Sydney-Hobart-Yacht-Race - Standings Abgerufen am 11. Januar 2011