Syke

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Syke
Syke
Deutschlandkarte, Position der Stadt Syke hervorgehoben
52.9161111111118.818611111111122Koordinaten: 52° 55′ N, 8° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Diepholz
Höhe: 22 m ü. NHN
Fläche: 127,93 km²
Einwohner: 23.666 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 185 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 28845 bis 28857Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 04242, 04240, 04248 (Jardinghausen)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: DH
Gemeindeschlüssel: 03 2 51 041
Stadtgliederung: 13 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hinrich-Hanno-Platz 1
28857 Syke
Webpräsenz: www.syke.de
Bürgermeisterin: Suse Laue (parteilos)
Lage der Stadt Syke im Landkreis Diepholz
Landkreis Diepholz Niedersachsen Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen Landkreis Osnabrück Landkreis Nienburg/Weser Bremen Delmenhorst Landkreis Verden Landkreis Vechta Landkreis Oldenburg Landkreis Cloppenburg Stemshorn Lemförde Quernheim Brockum Marl Quernheim Hüde Lembruch Dümmer Diepholz Drebber Barnstorf Wetschen Dickel Rehden Hemsloh Barver Freistatt Wehrbleck Bahrenborstel Varrel Kirchdorf Wagenfeld Barenburg Barenburg Eydelstedt Sulingen Drentwede Scholen Ehrenburg Neuenkirchen Maasen Borstel Siedenburg Mellinghausen Staffhorst Schwaförden Asendorf Affinghausen Sudwalde Süstedt Schwarme Martfeld Bruchhausen-Vilsen Bruchhausen-Vilsen Twistringen Bassum Syke Weyhe StuhrKarte
Über dieses Bild

Syke [ˈziːkə] ist eine Stadt in Niedersachsen und Mittelzentrum im Norden des Landkreises Diepholz.

„Syke“ (alte Schreibweise „Siek“, d. h. ‚Ort in der Niederung‘) ist abgeleitet von Siek (niederdeutsch für Quellgrund). Der Name wird von Einheimischen mit langem „ie“ ausgesprochen und nicht wie „Süke“, denn „Süke“ [ˈzyːkə] bedeutet im Plattdeutschen Seuche oder Krankheit.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Syke ist die größte Stadt und drittgrößte Kommune im niedersächsischen Landkreis Diepholz. Sie liegt im Osten des Naturparks Wildeshauser Geest, etwa 19 Kilometer (Luftlinie) südlich von Bremen. Die Stadt wird von der Hache durchflossen. Als „Stadt im Grünen“ wird Syke von den etwa 900 Hektar großen Staatsforsten Friedeholz und Westermark geprägt, die nicht nur Einheimische bei schönem Wetter besuchen.

Syke liegt in einer Moränenlandschaft mit bewaldeten Höhen und eiszeitlichen Talmulden. Nordwestlich des Ortes liegt der Hohe Berg. Die Stadt lag an einem Heerweg zwischen Verden und Wildeshausen. Inseln im breiten Hachetal ermöglichten hier einen Übergang. Es wurde ein Bohlenweg gebaut. Dort, wo heute die „Hauptstraße“ in Syke verläuft, erfolgte die Aufschüttung eines Dammes.

Klima[Bearbeiten]

Gemäßigtes Seeklima beeinflusst durch feuchte Nordwestwinde von der Nordsee. Im langjährigen Mittel erreicht die Lufttemperatur in Syke 8,5 bis 9 °C und es fallen etwa 700 mm Niederschlag. Zwischen Mai und August kann mit durchschnittlich 20 bis 25 Sommertagen (klimatologische Bezeichnung für Tage, an denen die Maximaltemperatur 25 °C übersteigt) gerechnet werden.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

  1. Barrien (4907)
  2. Gessel (2222)
  3. Gödestorf (417)
  4. Heiligenfelde (Syke) (1422)
  5. Henstedt (466)
  6. Jardinghausen (295)
  7. Okel (1123)
  8. Osterholz (350)
  9. Ristedt (1279)
  10. Schnepke (427)
  11. Steimke (769)
  12. Syke-Mitte (10.700)
  13. Wachendorf (481)

(Einwohnerzahlen aller Stadtteile per 30. Juni 2013)

Geschichte[Bearbeiten]

Der bronzezeitliche Goldhort von Gessel
Merian-Stich von Syke um 1654 mit dem Amtshof links und dem Dorf rechts
Syke in der Kurhannoverschen Landesaufnahme von 1773
Ringwall auf dem früheren Burggelände, dem späteren Amtshof
Kornzinshaus auf dem Gelände des Amtshofes
Die evangelisch-lutherische Christuskirche in Syke

Vorzeit[Bearbeiten]

Die Geest zwischen Hunte und Weser (überwiegend der Bereich der Delmenhorster, daneben auch der Bereich der Syker Geest) ist ein alter Siedlungsraum mit langer Besiedlungsgeschichte. Funde aus der Steinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit sind im Kreismuseum in Syke, im Heimatmuseum Nienburg und im Focke-Museum in Bremen ausgestellt. Im Jahre 2011 wurde in der Feldmark beim Ortsteil Gessel der bronzezeitliche Goldhort von Gessel als einer der größten prähistorischen Goldhorte in Mitteleuropa gefunden. Die Entdeckung erfolgte bei systematischen archäologischen Prospektionen vor dem Bau der NEL-Erdgasleitung.[2] Bereits in vorchristlicher Zeit waren die Höhen beidseits des Hachetals durch germanische Bauern – Angrivarier und Chauken – besiedelt. Bei den archäologischen Untersuchungen vor dem Pipelinebau wurde bei Gessel auch ein germanisches Gräberfeld aus der Römischen Kaiserzeit des 2. und 3. Jahrhunderts entdeckt.[3]

Ab 300 n. Chr. wanderten Sachsen in die Region ein. Sie organisierten die Region politisch in Gaue mit Thingverfassungen. Der nördliche Bereich zwischen den Flüssen Hunte und Weser wurde zum Largau und Lerigau. Während der Karolingerzeit wurde der wichtige Hacheübergang in Syke durch eine Fliehburg (ein einfacher Ringwall) gesichert.

Mittelalter[Bearbeiten]

Um 800 n. Chr. wurde das Sachsenland von den Franken unter Karl dem Großen erobert. Die Bevölkerung wurde zwangschristianisiert. Die weltliche Gewalt der Things ging auf die Grafen über. Der Largau wurde zur Grafschaft Oldenburg-Wildeshausen. Ein Oldenburger Graf aus der Bruchhauser Linie errichtete um 1270 eine Burg im Syker Ringwall, um seine Interessen gegen die Bremer Bischöfe zu sichern. Seitdem war Syke Sitz der gräflichen Vögte und Amtsmänner.

Trotz ärchäologischer Untersuchungen ist die Frage nach dem Alter des etwa zur Hälfte erhaltenen Syker Ringwalls unbeantwortet geblieben. Die ältesten Funde werden dem 13. Jahrhundert zugeschrieben. Offenbar wurde die Anlage zum Verwaltungssitz ausgebaut und verstärkt, nachdem Syke 1259 an die Herrschaft Neubruchhausen gefallen war. Die früheste schriftliche Erwähnung der Burg stammt aus dem letzten Drittel des 14. Jahrhunderts. 1384 ging sie in den Besitz der Hoyaer Grafen über, 1582 gelangte sie nach dem Aussterben des Grafengeschlechts in die Hände welfischer Herzöge. 1633, in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges, soll die Anlage zum Teil geschleift worden sein.

Laut einem Inventarium vom April 1583 betrug der Umfang des Ringwalls rund 400 Meter. Das Burgterrain bot 18 Gebäuden Platz, vom Schweinestall bis zum Renaissancebau des großen Haupthauses. Es war von zwei Wassergräben umschlossen und nur über eine Zugbrücke zu erreichen. Das Kornzinshaus auf dem Burggelände soll 1592 errichtet worden sein und ist heute der älteste Profanbau im Syker Stadtgebiet. Das einst multifunktionelle Gebäude diente zugleich als Speicher, Wohn-, Back- und Brauhaus, besaß Bier- und Weinkeller. Auf mehreren Kornböden wurde das Getreide gelagert, das als Zehnt, als grundherrliche oder Gerichtabgabe der Amtsverwaltung zufloss. Sowohl eine Inschrift im Nordgiebel, die bis um 1850 einen Kamin zierte, als auch Inventarien aus dem 17. Jahrhundert verraten, dass er seine Entstehung dem braunschweig-lüneburgischen Herzog Philipp Sigismund., Bischof von Verden und Osnabrück, verdankt. Der Welfenherzog herrschte von 1589 bis 1623 über den Verwaltungsbezirk „Amt Syke“. In den 1850er Jahren wurde das ursprünglich fast 33 Meter lange Kornzinshaus gekürzt. Außerdem entfernte man das überwiegend aus Fachwerk bestehende Obergeschoss.

Als Folge des Sturzes des Welfenherzogs Heinrich des Löwen durch den Staufenkaiser Barbarossa entstand um 1200 an der Weser zwischen Bremen und Petershagen die Grafschaft Hoya. Die Hoyaer Grafen verlegten ihre Residenz bald nach Nienburg und erwarben Ländereien westlich der Weser – unter anderem die Ämter Ehrenburg (Sulingen), Freudenberg (Bassum), Altbruchhausen, Neubruchhausen und Syke. Hoyaer Grafen aus der Familie von Stumpenhausen blieben bis 1582 Landesherren.

Bereits in der um 1225 entstandenen Weserbrückenliste, die den Ort erstmals erwähnt, taucht die heute gültige Version des Namens auf. Allerdings hat sich die Schreibweise mehrfach geändert. So wird der Ort in einer Landkarte, die 1768 bis 1773 von Offizieren des Hannoverschen Ingenieurskorps angefertigt wurde (Kurhannoversche Landesaufnahme), „Sycke“ genannt, während westlich das „Sieksche Feld“ liegt und nördlich die „Syker Riede“.

1350 und 1464 wütete die Pest, die nur wenige Einwohner von Syke überlebten. 1423 wurde Syke durch die Oldenburger Grafen geplündert. 1520 wurde Syke Flecken. Im Jahr 1525 erreichte die Reformation Syke.

Neuzeit[Bearbeiten]

1582 fiel die verwaiste Grafschaft an die Welfenherzöge von Celle-Lüneburg. Sie waren später bis 1815 Kurfürsten von Hannover und dann bis 1837 Könige von England und Hannover, dann bis 1866 Könige von Hannover.

Während des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) wurde es 1628 von Truppen der Katholischen Liga unter dem Feldherrn Tilly gebrandschatzt. Ebenso verwüsteten die Dänen und die Katholische Liga den Ort. 1718 erhielt Syke das Marktrecht. Im gleichen Jahr fiel Syke einem durch Blitzeinschlag verursachten Brand zum Opfer. 1740 wurde Syke Poststation mit wichtiger Relaisstation.

Während der Besetzung durch die Franzosen unter Napoleon (1803–1813) gehörte das Territorium beidseits der Weser – und damit auch Syke – zu Frankreich. Für Napoleons Russlandfeldzug wurden Syker Bauernsöhne für die Grande Armée der Franzosen rekrutiert. Während der Einquartierung französischer Soldaten brannten am 2. April 1808 in Syke 83 Gebäude nieder, nur wenige Häuser blieben vom Feuer verschont.[4]

Unter Bismarck wurde Syke 1866 preußisch und Teil der Provinz Hannover. 1885 wurde der Kreis Syke durch Zusammenlegung der Ämter Freudenberg und Syke gebildet und wurde Sitz eines preußischen Landrates.

Ab 1873 bekam Syke seinen Bahnhof mit dem Bau der Strecke Osnabrück–Bremen als Teil der Hamburg-Venloer Eisenbahn. 1900 wurde eine Schmalspurbahn nach Hoya gebaut (erst 1965 auf Normalspur umgespurt).

Der Flecken Syke lag am westlichen Hacheufer, während am östlichen Hacheufer die Kolonie Syke lag, die aus einer 1790 gegründeten bäuerlichen Siedlung hervorgegangen war. 1897 wurde die Kolonie Syke mit dem Flecken Syke vereinigt. 1929 erhielt Syke das Stadtrecht. 1900 hatte Syke 2000 Einwohner.

Durch die preußische Verwaltungsreform von 1932 wurde Syke Kreisstadt des neu gebildeten Landkreises Grafschaft Hoya, der aus der Zusammenlegung des Landkreises Hoya und des Landkreises Syke entstand. 1946 wurde Syke Teil des neu gegründeten Landes Niedersachsen. Mit der Flüchtlingswelle nach dem Zweiten Weltkrieg verdoppelte sich die Einwohnerzahl 1945. 1974 entstand die heutige Stadt aus der bisherigen Stadt Syke und zwölf bis dahin politisch und verwaltungstechnisch selbstständigen Umlandgemeinden. Bis 1977 hinein war Syke Kreisstadt des Landkreises Grafschaft Hoya. Auch nach der Kreisreform 1977/78 befand sich eine große Außenstelle der Verwaltung des Landkreises Diepholz in Syke. Erst 2004 zentralisierte der Landkreis seine komplette Verwaltung in – teilweise – angemieteten Räumen in Diepholz. Im ehemaligen Syker Kreishaus haben sich inzwischen andere Behörden und behördenähnliche Einrichtungen angesiedelt. Heute befindet sich dort auch eine Zweigstelle des Syker Gymnasiums.

Das Kfz-Kennzeichen des Landkreises Grafschaft Hoya war SY. Nach der Verwaltungsreform 1977 wurde dieser Landkreis unter den Landkreisen Nienburg, Oldenburg und Diepholz aufgeteilt. – Da der ehemalige Landkreis Grafschaft Hoya überwiegend landwirtschaftlich geprägt ist, kann man vereinzelt auf landwirtschaftlich genutzte Fahrzeuge bzw. Anhänger treffen, die noch das Kennzeichen SY tragen.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Barrien, Gessel, Gödestorf, Heiligenfelde, Henstedt, Jardinghausen, Okel, Osterholz, Ristedt, Schnepke, Steimke und Wachendorf eingegliedert und sind weiterhin Stadtteile von Syke.[5]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1961 1970 1979 1987 1992 1997 2002 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
Einwohner 16.203 17.013 19.413 18.796 21.411 23.340 23.786 24.527 24.425 24.401 24.341 24.279 23.669 23.666

(1961 am 6. Juni und 1970 am 27. Mai, jeweils in den heutigen Grenzen[5], ab 1987 jeweils am 31. Dezember)[6]

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten]

Rathaus der Stadt Syke, erbaut 1983

Am 11. September 2011 wurden in Niedersachsen neue Kommunalparlamente gewählt. Der Syker Stadtrat hat 34 Sitze (zuzüglich Bürgermeister). Entsprechend dem amtlichen Endergebnis setzt sich der neue Stadtrat wie folgt zusammen:

  • SPD 13 Sitze
  • CDU 10 Sitze
  • Grüne 6 Sitze
  • FDP 2 Sitze
  • SYKEplus 2 Sitze
  • Linke 1 Sitz – unbesetzt, nachdem der gewählte Kandidat 2012 aus Syke verzog und ein/e Nachfolger/in nicht zur Verfügung stand

Bürgermeister[Bearbeiten]

Seit 26. September 2013 ist Suse Laue Bürgermeisterin der Stadt Syke. Sie gewann die Bürgermeisterwahl am 22. September 2013 mit 54,3 % gegen drei Mitbewerber. Die Wahlbeteiligung lag bei 72,2 %.

Bisherige Amtsinhaber der Stadt:

  • 2001 – 2013: Harald Behrens (parteilos)
  • seit 2013: Suse Laue (parteilos)

Wappen[Bearbeiten]

Wappen Syke

Blasonierung: Das Wappen der Stadt Syke zeigt im Schild eine aufrecht stehende schwarze Bärentatze mit roten Krallen auf goldenem Grund. Das Motiv ist aus dem Wappen des Grafen von Hoya abgeleitet und ist zum Beispiel auch im Wappen des Landkreises Diepholz und der Städte Bassum, Bruchhausen-Vilsen, Hoya und Sulingen zu finden.

Städtepartnerschaften und Patenschaften[Bearbeiten]

  • Syke übernahm in den 1950er Jahren eine Patenschaft für ehemalige Einwohner der einstigen Kreisstadt Wehlau (seit 1946 Snamensk) in Ostpreußen. Im Syker Kreismuseum findet sich eine „Wehlauer Heimatstube“ mit entsprechenden Exponaten. Jährlich findet hier auch ein Heimattreffen statt.
  • Seit 1973 unterhält Syke eine Städtepartnerschaft mit dem französischen Canton La Chartre-sur-le-Loir im Département Sarthe.
  • Seit 2006 besteht eine Städtepartnerschaft mit der polnischen Stadt Wąbrzeźno im nördlichen Zentralpolen, etwa 50 km nordöstlich von Toruń in der Wojewodschaft Kujawien-Pommern.
  • Seit Anfang der 1990er Jahre gibt es freundschaftliche Kontakte zur polnischen Stadt Brodnica, die ebenfalls in der Wojewodschaft Kujawien-Pommern liegt.
  • Das Gymnasium Syke pflegt einen regelmäßigen Schüleraustausch mit dem Gymnasium in Brodnica und der russischen Stadt Nischni Nowgorod.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Theater und Musik[Bearbeiten]

  • Das Syker Theater an der La-Chartre-Straße wurde 1964 als baulicher Bestandteil des Gymnasiums Syke fertiggestellt. Es hat 589 Sitzplätze, über ein eigenes Ensemble verfügt es nicht.
  • Das Moderne Orchester Syke ist eines der wenigen sinfonischen Blasorchester Norddeutschlands. Es errang in internationalen musikalischen Wettbewerben zahlreiche Preise und veranstaltet regelmäßig Konzerte in der Region. Ein kultureller Höhepunkt ist das alljährliche Konzert im Theater an der La-Chartre-Straße.
  • Die Kulturinitiativen Jazz Folk Klassik in Syke e. V. und Rüttelschuh in der Wassermühle e. V. veranstalten regelmäßig Konzerte mit den Schwerpunkten Jazz, Folk, Blues, Klassik und Liedermacher. In Anlehnung an die „Syker Songtage“, die in den 1970er Jahren stattfanden, wurde im Jahr 2003 ein neues Festivalkonzept „Jazz Folk & Bike Syke“ entwickelt, das 2004 den Niedersächsischen Tourismuspreis erhielt.

Museen[Bearbeiten]

Kreismuseum Syke mit dem Hauptgebäude, ein 1747 errichtetes Hallenhaus
  • Das am Ortsausgang links von der Bundesstraße 6 (in Syke: Herrlichkeit) in Richtung Bremen gelegene Kreismuseum in Syke ist ein Heimat- und Freilichtmuseum mit vielen Aktionen. Ausstellungsschwerpunkte sind Handwerk, bäuerliche Produktionsmethoden, Hauswirtschaft, Kulturgeschichte, Vor- und Frühgeschichte und Naturkunde. Das Museum besteht seit 1937 und entstand aus einem 1747 errichteten Bauernhaus.
  • Daneben gibt es im Ortsteil Henstedt das privat betriebene Henstedter Dorfmuseum. Hier werden Exponate mit Ortsbezug ausgestellt. Zum Dorfmuseum gehört auch ein original eingerichteter Luftschutzraum, der bis 1945 von mehreren Familien benutzt wurde.

Kunst[Bearbeiten]

Gebäude des Syker Vorwerks mit dem Beamtenwohnhaus von 1728 (rechts) und dem Kutscherhaus von 1783
  • Das Syker Vorwerk – Zentrum für zeitgenössische Kunst befindet sich in einem der ältesten Häuser der Stadt Syke, dem Beamtenwohnhaus des Vorwerks. Das Vorwerk wurde 1580 aus dem Amtshof ausgegliedert und am Rande des Friedeholzes aufgebaut. Um 1790 wurde das Vorwerk fast vollständig aufgelöst und die meisten Gebäude abgetragen. Relikte des weitläufigen Wirtschaftshofes sind das Beamtenwohnhaus von 1728, das Brauhaus von 1736 und das Kutscherhaus von 1783. Das heutige Vorwerk war früher Wohnsitz der Amtmänner des Amtes Syke und in der neueren Zeit der jeweiligen Landräte und Oberkreisdirektoren der Landkreise Grafschaft Hoya und später des Landkreises Diepholz. Nach Auszug des letzten Oberkreisdirektors im Jahr 2002 wurde das unter Denkmalschutz stehende Gebäude von der Gemeinnützigen Stiftung Kreissparkasse Syke übernommen, umfangreich saniert und im September 2007 als Zentrum für zeitgenössische Kunst eröffnet. Die Ausstellungsfläche umfasst 400 m² auf zwei Etagen. Im Wechsel von thematischen Gruppenausstellungen und Einzelausstellungen werden Werke von zeitgenössischen Künstlern aus dem In- und Ausland, sowie auch aus der Region gezeigt. In der Sammlung des Syker Vorwerks befinden sich bisher Arbeiten des Syker Bildhauers Louis Niebuhr und seiner Frau Beate Zitzlaff sowie 60 Bilder des Diepholzer und Düsseldorfer Künstlers Hans-Albert Walter. Beide Künstler sind Träger des Kulturpreises des Landkreises Diepholz.

Bauwerke[Bearbeiten]

Der Syker Amtshof
Villa Finkenburg

Zu den bekannten Gebäuden Sykes zählen vor allem das Vorwerk und der Syker Amtshof mit den Überresten eines mittelalterlichen Ringwalls und dem Kornzinshaus aus dem Jahre 1592. Innerhalb des Amtshofs befindet sich der Sitz des Amtsgerichts Syke.

Siehe auch: Kunst

Daneben ist auch die evangelisch-lutherische Christuskirche stadtbildprägend, die direkt an der Bundesstraße 6 steht.

Bei der Einfahrt in den Ort von Westen ist das villaähnliche Wohngebäude der stadtbekannten „Finkenburg“ auf dem Finkenberg sichtbar.

Stadtarchiv[Bearbeiten]

Das Stadtarchiv ist das Verwaltungsarchiv der Stadt Syke. Es ist quasi das „Gedächtnis“, in dem die historischen Akten (das Archivgut) der Stadt Syke mit allen Ortsteilen sachgerecht archiviert – gesammelt, sortiert und geordnet – und zur Einsicht für Nutzer vorgehalten werden. So stehen im Stadtarchiv Akten, Karten, Urkunden, Nachlässe und alte Ausgaben der regionalen Zeitungen für forschende Schüler, Studenten, Wissenschaftler und Autoren zur Einsicht zur Verfügung. Untergebracht sind diese Unikate – dieses Kulturgut – im Rathaus, Hinrich-Hanno-Platz 1.[7][8]

Jüdischer Friedhof[Bearbeiten]

Der Jüdische Friedhof in Syke ist ein Kulturdenkmal. Er ist einer von acht gut erhaltenen jüdischen Friedhöfen im Landkreis Diepholz. Auf dem Friedhof zwischen „Hohe Straße“ und „Lindhofhöhe“ befinden sich 35 Grabsteine aus den Jahren 1836 bis 1935 für jüdische Verstorbene.

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

Naturschutzgebiet Schlatt am Friedeholz

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Syke beherbergt insgesamt 109 Baudenkmale.

Wälder und Parks[Bearbeiten]

Östlich des Stadtkerns von Syke befindet sich das Friedeholz, ein überwiegend mit Buchen und großen, stark duftenden Douglasien besetzter Staatsforst. In dem Wald befindet sich ein bronzezeitliches Hügelgräberfeld.[9] Im Jahr 2010 wurden auf einer Fläche von 4,5 Hektar im Friedeholz 2.500 Bergahorn-Setzlinge gepflanzt.[10] Südwestlich von Syke befindet sich der Staatsforst Westermark mit einem Abenteuerspielplatz.

Im Syker Kernbereich gibt es zwei Parks: den „Mühlenteichpark“ und den „Europagarten“. Im Syker Ortsteil Barrien existiert das parkähnliche Mühlenteichgelände.

  • Im Mühlenteichpark (südlich vom Mühlendamm; direkt an der Hache) findet sich seit dem Jahr 2006 mindestens je ein Exemplar der Baumarten, die in der Liste „Baum des Jahres“ aufgeführt sind. Auch vom Baum des Jahrtausends Ginkgo biloba findet sich ein Exemplar im Syker Park. Jede Baumart aus der Liste „Baum des Jahres“ ist mit einem Namensschild, das den deutschen und den wissenschaftlichen (lateinischen) Namen enthält, gekennzeichnet.
  • Der sogenannte „Europagarten“ an der Straße „Zum Hachepark“ versteht sich als ein Kunst- und Kulturprojekt. Es ist eine Kombination aus Biotop, diversen Kunstwerken Syker Künstler und einer Konzertmuschel. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Syke, Syker Künstler, der Europa-Union Kreisverband Diepholz und des BUND; es ist quasi ein Gesamtkunstwerk mit multifunktionalem Charakter: Kunst – Kultur – Natur. Der Europagarten harrt zur Zeit (Januar 2008) seiner endgültigen Fertigstellung.
  • Das Barrier Mühlenteichgelände südlich der dortigen Wassermühle mit einem Rundweg, dem sogenannten Heinrich-Schmidt-Barrien-Weg, ist kein Park im eigentlichen Sinn. Der Wildwuchs am Rundweg, der Blicke auf den Ortskern Barrien, ins Hachetal nach Syke und nach Gessel gewährt, hat seinen eigenen Reiz.

Kunst im öffentlichen Raum[Bearbeiten]

Im Syker Stadtbild finden sich viele sehr unterschiedliche Skulpturen und Objekte von Künstlern aus Syke, aus der Region und aus verschiedenen europäischen Staaten. Sie sind aus den verschiedensten Materialien gestaltet:

  • Im Forum der Hacheschule befinden sich Wandbilder/Bildobjekte des Schweringer Künstlers Gottlieb Pot d'Or (1905–1978) aus dem Jahr 1966
  • Im Kreishaus Syke befindet sich das Wandbild Ritter und Äbtissin (Metall mit Email; um 1970) von demselben Künstler. Die Schabracke des Pferdes, auf dem der Ritter sitzt, trägt die Wappen der Gemeinden im damaligen Landkreis Grafschaft Hoya.
  • Auf der „Steinwiese“ („Steinplatz“) am Gymnasium stehen sechs Marmorskulpturen, die 1991 im Rahmen eines internationalen Bildhauersymposions unter dem Titel Formen für Europa – Formen aus Stein von sechs renommierten Bildhauern aus fünf Nationen (Miguel Ausili, Italien; Ioanna Filippidu, Griechenland; Janez Lenassi, ehem. Jugoslawien; Louis Niebuhr, Deutschland; Jiri Seifert, ehem. Tschechoslowakei; Werner Stötzer, Deutschland) geschaffen wurden.
  • auf dem Gelände der ehem. Kreisverwaltung vor dem Verkehrsamt („Kornzinshaus“) die Marmorskulptur Non-Stop (1996) des Sykers Louis Niebuhr. Die Skulptur ist 1988 anlässlich des Internationalen Bildhauersymposiums in Berlin entstanden.
  • In der Syker Innenstadt in der Hauptstraße steht die Bronzeskulptur Wächter (1994) und der Reliefkörper Stadtleben (1995) des Sykers Andreas Frömberg.
  • Im Syker Friedeholz befindet sich der Kunstbereich Wald-Weg-Zeichen mit Kunstobjekten aus Holz von Regine Hawellek (Zwei, 2006), Ulrike Goelner (Die Welle, 2007), Adam (Handzeichen), Pablo Hirndorf (aRound, 2010), Reinhard Osiander (Hirsch, 2011), Markus Keuler (Waldtaucher, 2012). Auch der Fantasieplatz (2005) des Sykers Detlef Fritz Voges mit 23 farbig gefassten Objekten aus Douglasie gehört zu den Wald-Weg-Zeichen. Die Kunstinstallation ist zum Begehen, Berühren, Anschauen und Nachdenken für große und für kleine Leute. Die Objekte Doppeldelta und Kernschnitte polar – bipolar (2001) von Louis Niebuhr und Zeichen (2003) von Eckhard Wesche (1947–2011) sind aus Sicherheitsgründen abgebaut worden.
  • Auf dem Mühlendamm vor der Kreissparkasse steht eine Bärengruppe aus Bronze von Holger Voigts (1987).
  • Auf dem Rathausplatz vor der Christuskirche befindet sich ein Mahnmal (Stahl, 1999) von Elsa Töbelmann und Henning Greve für die verfolgten und ermordeten jüdischen Mitbürger Sykes.
  • Auf dem Gelände des Kreismuseums an der Bundesstraße stehen sechs unter anderem diverse Objekte von Rita Bieler (Steinhaus, 1992), Heidrun Kohnert (Tor, 1996), Heike Michaela Walter (drei Einzelobjekte, 1998), Erika Harjes (Ins Gespräch kommen, 2003) und Anke Nesemann (Pferdekopf, 2005). Zum sogenannten Krendel hin ist eine Installation aus Eichenholz (2001) von Nicola Dormagen, die aus zahlreichen Einzelelementen besteht und an überdimensionale Kinderbauklötze erinnert.
  • Auf dem Gelände des Finanzamtes stehen eine Bronze-Plastik von Jürgen Cominotto und eine Steinplastik von Karl Wientzek (jeweils 1984).
  • Vor der Oldenburgischen Landesbank in der Hauptstraße befindet sich ein Brunnen mit Steinkugeln (1984).
  • Auf dem Barrier Friedhof steht eine Stahlskulptur (2005) von Elsa Töbelmann und Henning Greve zur Erinnerung an die 25 Babys von osteuropäischen Fremdarbeiterinnen. Die Babys kamen 1944/45 in einem sogenannten „Polenkinderheim“, das die Nationalsozialisten in Barrien eingerichtet hatten, zu Tode und wurden auf dem Barrier Friedhof bestattet.
  • Auf dem Gelände des „Syker Vorwerks“ sind Holz- und Keramikskulpturen von folgenden Künstler/Innen zu sehen: Rita Bieler: Wegzeichen Wiese, Park und Garten (Terrakotta, 2003), Heike Michaela Walter: Bienenbeet (Installation aus 5 Terrakotta-Objekten und Blumenbeet, 2010), Emmanuel Eni: Blatt Geist Totem (Douglasie, Terrakotta, Spiegelglas, 2011) und Detlef Fritz Voges: Der Amtmann (Douglasie, farbig gefasst, 2011).

Briefmarke[Bearbeiten]

Syke-Halbierung

Die Syke-Halbierung ist eine philatelistische Besonderheit aus dem Jahr 1872/73. Sie wird unter Philatelisten mit bis zu 261.000 € gehandelt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Wichtige Industriezweige umfassen den Maschinenbau und die Labortechnik. Zudem ist Syke Sitz regionaler Behörden. In Syke befindet sich das Verlags- und Druckhaus der Kreiszeitung Verlagsgesellschaft.

Bildung[Bearbeiten]

Syke ist kreisweit der wichtigste Schulstandort. Folgende Schulen befinden sich im Stadtgebiet:

  1. Grundschule am Lindhof, Syke
  2. Grundschule Barrien
  3. Astrid-Lindgren-Grundschule, Heiligenfelde
  4. Hacheschule (Förderschule), Syke
  5. Erlenschule, staatlich anerkannte Tagesbildungsstätte, Syke
  6. Ganztagshauptschule mit Realschulzweig „GTS 2001“, Syke
  7. Realschule Syke
  8. Gymnasium Syke
  9. Berufsbildende Schulen des Landkreises Diepholz
  10. Fachwirtschaftsschule Syke 1 + 2 Jahr
  11. Fachgymnasium Syke mit den Richtungen Gesundheitswesen, Technik und Wirtschaft

Sport[Bearbeiten]

Von den Sportvereinen werden Breitensportarten wie Fußball, Handball, Badminton, Basketball, Gymnastik, Leichtathletik, Hockey, Reiten, Schwimmen, Tennis, Tischtennis, Turnen, Volleyball, Wasserball angeboten, aber auch Boxen, asiatische Kampfsportarten wie Aikido, Judo und Karate, Golf auf einem 27-Loch Golfplatz und Tanzsport.[11] Die Lateinformation des TSC Hansa Syke tanzte in der Saison 2005/2006 in der 2. Bundesliga. Die zwei größten Stadien sind im Syker Zentrum das Waldstadion und in der Neustadt das Hachestadion. Es gibt drei Sporthallen, die eine Tribüne besitzen.

Hilfsorganisationen[Bearbeiten]

  • Feuerwehr: Der Freiwilligen Feuerwehr Syke gehören 443 aktive Mitglieder und 234 Jugendliche in jeweils 10 Ortsfeuerwehren, 91 Kinder in fünf Kinderfeuerwehren und 169 Alterskameraden an (Stand: 1. Januar 2013). Die Stadtwehr gliedert sich in die Schwerpunktfeuerwehr Syke, vier Stützpunktfeuerwehren in Barrien, Gödestorf-Osterholz-Schnepke, Heiligenfelde und Ristedt sowie fünf Feuerwehren mit Grundausstattung in Gessel, Henstedt, Jardinghausen, Okel und Wachendorf. Im Januar 2009 brannte das Feuerwehrhaus in Syke nieder[12], wie im Dezember 1994 schon einmal. Das Material der Schwerpunktwehr wurde umgehend wieder beschafft, der Fahrzeugpark zunächst durch Vorführ- und Leihfahrzeuge ersetzt, bis die nach dem Brand bestellten Neufahrzeuge ausgeliefert wurden. Die Feuerwehr war in kürzester Zeit wieder einsatzbereit. Einen Neubau gibt es seit November 2011 im Syker Gewerbegebiet. Außerdem werden auch für die Stützpunktwehren Gödestorf-Osterholz-Schnepke und Ristedt zeitgemäße Feuerwehrhäuser geplant. Mit dem Bau in Osterholz wird voraussichtlich noch im Laufe des Jahres 2012 begonnen werden.
  • THW: Der Ortsverband Syke des Technischen Hilfswerkes ist mit zwei Bergungsgruppen und einer Fachgruppe Beleuchtung sowie einer Jugendgruppe in Syke beheimatet.
  • DRK: Das Deutsche Rote Kreuz stellt einen Teil der Schnellen Einsatzgruppe Nord (SEG) des Landkreises Diepholz.

Verkehr[Bearbeiten]

Bahnhof Syke
Straßenquerung der B 6 durch die frühere Kleinbahn Hoya-Syke-Asendorf nach Bruchhausen-Vilsen nahe dem Hansa-Kino
Ein Berliner Meilenstein am nördlichen Ortsrand von Syke

Während des Brokser Heiratsmarktes fahren auf der Strecke die Züge der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser.

  • Das Stadtgebiet wird per Bus von dem Syker Bürgerbus abgefahren, der hier auf drei Linien fährt.
  • Syke wurde im Juni 2005 zur fahrradfreundlichsten Kommune Niedersachsens gewählt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • 1978: Roland Lebrun (* 1918; † 22. Januar 2006). Bürgermeister der Partnerstadt La Chartre. Verleihung anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Städtepartnerschaft; für seine unermüdliche Unterstützung der Bemühungen um eine Aufarbeitung der historischen Wunden zwischen Deutschen und Franzosen.
  • 1993: Josette Ribot. Lehrerin am College in der Partnerstadt La Chartre. Verleihung anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Städtepartnerschaft.
  • 2006: Edgar Deichmann (* 1913). Unter dem Druck des Nationalsozialismus war Edgar Deichmann 1937 nach Brasilien ausgewandert; Teile seiner Familie starben in deutschen Konzentrationslagern. Er besuchte Syke in den 1970er Jahren und nahm den Dialog mit Schülern und jungen Menschen auf, um für Toleranz zu werben. Er nahm die Ehrung stellvertretend für alle Syker Juden an, die die Zeit des Holocaust nicht überlebt haben.[13]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weitere Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Heinz-Hermann Böttcher, Heiner Büntemeyer, Hermann Greve und Wilfried Meyer: SYKE und umzu. Syke 1983, 204 S., ISBN 3-923965-00-1
  • Hermann Greve und Gabriele Ullrich: Unterwegs … in Syke. Ein Kultur- und Naturreiseführer für Syke und seine Ortsteile. Ein Führer durch die Hachestadt. Natur – Kultur – Geschichte. Fischerhude 2002, 144 S., ISBN 3-88132-305-8
  • Hans-Michael Heise: Der Amtshof in Syke und sein Vorwerk am Friedeholz. Anmerkungen zur Geschichte der Stadt Syke und des Landkreises Diepholz. Diepholz/Syke 2002, 59 S., ISBN 3-89728-050-7

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Syke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Syke – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014) (Hilfe dazu)
  2. Goldfund: Einst Gabe für die Götter? in: kreiszeitung.de vom 25. Oktober 2011
  3. Trotz 2000 Jahren Ackerbaus ein unversehrtes Gräberfeld in: kreiszeitung.de vom 20. Mai 2011
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatWilfried Meyer: Bericht zur Tagung „Regionalgschichte im Kreismuseum Syke“. 25. Oktober 2008, abgerufen am 17. April 2009.
  5. a b  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 191.
  6. LSKN-Online
  7. Archive und Bibliotheken im Landkreis Diepholz auf kulturportalnordwest.de
  8. Stadtarchiv Syke im ANKA-Handbuch
  9. Zweckverband Naturpark Wildeshauser Geest: Hügelgräberfeld „Im Friedeholz“ Syke, Gemeinde Syke
  10. Eckehard Schörken: Syke ist um 4,5 Hektar Ahornwald reicher. Weser-Kurier. 10. April 2010
  11. Sport in Syke auf der Webseite der Stadt Syke
  12. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatLocalXXL.com: Brand bei der Feuerwehr Syke – Feuerwehrhaus abgebrannt. 12. Januar 2009, abgerufen am 10. Oktober 2009.
  13. Franzose, Jude, Deutscher oder Brasilianer? Edgar Deichmanns Weg von Algringen über Syke nach Sao Paulo.