Sylvia Geist

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Sylvia Geist (* 1963 in Berlin) ist eine deutsche Schriftstellerin.

Sylvia Geist studierte Chemie, Germanistik und Kunstgeschichte an der TU Berlin. Heute lebt sie in Hannover und ist als freie Schriftstellerin, Übersetzerin und Künstlerin tätig.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Einzelveröffentlichungen

  • Morgen Blaues Tier. Gedichte. Postskriptum Verlag, 1997, ISBN 978-3-933156-38-9.
  • Nichteuklidische Reise. Gedichte. BONsai typART, 1998.
  • Die Umgebung des Auges. Gedichte. musilmuseum-literatour druckwerk Nr.1, 2004.
  • Mitlesebuch Nr. 67. Gedichte. Aphaia-Verlag, 2006.
  • Der Pfau. Novelle. Luftschacht Verlag, 2008, ISBN 978-3-902373-30-4.
  • Vor dem Wetter. Gedichte. Luftschacht Verlag, 2009, ISBN 978-3-902373-42-7.
  • Letzte Freunde. Erzählungen. Luftschacht Verlag, 2011, ISBN 978-3-902373-67-0.

[Bearbeiten] Herausgaben

  • (Hrsg.) textura. Reihe für osteuropäische Literatur, Hannover, 1992-1994.
  • (Hrsg.) Zwischen den Linien. Eine polnische Anthologie. Postskriptum Verlag, 1996.
  • (Hrsg., gem. mit Ursula Macht) Im Garten der Wörter. Orte und Gegenstände slowakischer Literatur. die horen, Nr. 208 (2002)

[Bearbeiten] Übersetzung

Chirikure Chirikure: Aussicht auf eigene Schatten. Gedichte. Wunderhorn Verlag, 2011, ISBN 978-3-88423-368-9

[Bearbeiten] Auszeichnungen (Auswahl)

[Bearbeiten] Zitat

  • "In der Lyrik Sylvia Geists durchdringen sich Sprachstile: die Exaktheit wissenschaftlicher Bezeichnung, das Fahrige der Umgangssprache und nicht zuletzt die extreme Verdichtung poetischen Sprechens. Auf hohem Niveau ist das Sprachreflexion, die lesbar bleibt, das ist Introspektion, die sich nicht primär auf das Seziermesser verlässt." (Tim Schomacker)
  • "Mit ihren Gedichten verstärkt Sylvia Geist die Bewegung, die in den ohnehin schon wabernden Systemen der Wissenschaft steckt; sie haucht ihnen Intimität ein, zerstört sie, stellt sie in Frage. "Nichteuklidische Reise" ist Name und Programm ihres letzten Gedichtbandes; die gemeine Vorstellung des Raumes dient lediglich noch als Projektionsfläche zum lustvollen Negieren." (Arne Rautenberg)
  • "Die Gedichte von Sylvia Geist zu lesen, bedeutet, in hochsensibles Sensorium einzutauchen. Äußerste Anspannung im Hineinfassen. Das Sezieren und Trennen von Fleisch und Nervensträngen, Muskelfasern: das Gedicht arbeitet von innen nach außen. Die Wunden: unsichtbar auf der Haut, Widerhaken, die an Synapsen zerren."(Christine Marendon)
  • "In der Lyrik von Sylvia Geist geht es um Auflösung und Entmaterialisierung. Ihre Spracharbeit ist souverän, unprätentiös, leicht, zart und leise." (Kurt Drawert)

[Bearbeiten] Weblinks


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