Sylwester Sembratowicz

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Sylwester Kardinal Sembratowicz (Ukrainisch: Сильвестр Сембратович, Polnisch: Sylwester Sembratowycz) (* 3. September 1836 in Deszinca, Kongresspolen, heute Polen; † 4. August 1898 in Lemberg, Kronland (Österreich), heute Ukraine) war ein Kardinal und Erzbischof von Lemberg der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche.

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Leben[Bearbeiten]

Sylwester Sembratowicz wurde in einer ruthenischen Familie geboren. Seine Priesterweihe erfolgte am 1. November 1860 in Rom im Lebensalter von 24 Jahren.

Mit 42 Jahren, am 28. Februar 1879, wurde Sembratowicz zum Weihbischof in der Erzeparchie Lemberg ernannt und ebenfalls zum Titularbischof von Iuliopolis. Die feierliche Bischofsweihe erfolgte durch seinen Onkel Josyf Sembratowicz in der Lemberger Kathedrale am 20. April 1879, im 42. Lebensalter.

Die Ernennung zum Erzbischof von Lemberg erfolgte am 27. März 1885, im 48. Lebensjahr. Die feierliche Erhebung zum Kardinal fand am 29. November 1895 statt, zudem die Ernennung zum Kardinalpriester mit der Zuweisung der Titelkirche Santo Stefano al Monte Celio.

Im Königreich Galizien und Lodomerien verfügte er als Lemberger Metropolit über eine Virilstimme im Galizischen Landtag.

Sylwester Kardinal Sembratowicz verstarb im 61. Lebensalter, am 4. August 1898 in Lemberg und wurde in der dortigen Kathedrale beigesetzt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]


Vorgänger Amt Nachfolger
Josyf Sembratowicz Metropolit von Lemberg
18851898
Andrej Scheptyzkyj