Synarchie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Synarchie (vom griechischen συναρχία) ist eine Herrschaftsform, bei der viele Personen gemeinsam die Herrschaft ausüben. Der Begriff wurde von Saint-Yves d’Alveydre (1842–1909) geprägt und hat seinen Ursprung in der Mystik.

In den 1920er Jahren fand sie in den Hochschulen Frankreichs durch die Esoterik des Theosophen Claude de Saint-Martin (1743–1803) große Resonanz. Das Ziel der Synarchisten war es, eine gerechte Politik für alle Klassen „weder rechts noch links“ zu schaffen.

In einem verschwörungstheoretischen Geschichtsbild versteht man unter Synarchie eine geheime Weltregierung, die je nachdem mit der Bilderberg-Konferenz, der Trilateralen Kommission, Skull & Bones, der Freimaurerei, dem Illuminatenorden usw. in Verbindung gesetzt wird.

Literatur[Bearbeiten]

  • Heinz Kloss: Saint Yves d'Alveydre und die synarchistische Bewegung als Trägerin des Dreigliederungsgedankens. In: Beiträge. 16. Jg., Nr. 26, Dez. 1974.