Synonym

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Dieser Artikel beschreibt den sprachwissenschaftlichen Begriff. Für die Verwendung in der Biologie siehe Synonym (Taxonomie).

Als synonym (von griechisch συνώνυμος synōnymos, bestehend aus σύν syn ‚zusammen‘ und ὄνομα ónoma ‚Name‘) bezeichnet man verschiedene sprachliche oder lexikalische Ausdrücke oder Zeichen, die den gleichen oder einen sehr ähnlichen Bedeutungsumfang haben. Insbesondere verschiedene Wörter mit gleicher oder ähnlicher Bedeutung sind Synonyme zueinander, sie stehen in der Relation der Synonymie oder Bedeutungs-, Sinn- oder Verwendungsgleichheit, -ähnlichkeit oder -verwandtschaft. Ein Wort mit mehreren möglichen Bedeutungen ist ein Homonym, dessen Bedeutung sich je nach Kontext oder Aussageabsicht ändern kann. Synonym ist ein Wort daher nur in Beziehung auf ein anderes Wort und auf einen Kontext, der die Bedeutung des Wortes festlegt. Worte mit gegensätzlicher Bedeutung sind Antonyme.

Begriff der Synonymie[Bearbeiten]

Voraussetzung für den Begriff der Synonymie ist die Unterscheidung zwischen Wort und Begriff oder – allgemeiner – zwischen Zeichen (oder Bezeichnung, Benennung) und Bedeutung des Zeichens; im Folgenden ist vor allem von Wort und Begriff die Rede. Für einen Begriff kann es mehrere Wörter (Synonyme) geben, und ein Wort (ein Homonym) kann mehrere Begriffe bezeichnen.

Beim Begriff (im weiteren Sinn) kann zwischen seinem Inhalt (seiner Intension bzw. der mit dem Begriff verbundenen Idee) und seinem Umfang (seiner Extension bzw. dem mit dem Begriff bezeichneten Gegenstand oder Objekt) unterschieden werden. Entsprechend ist der Ausdruck „Bedeutung“ mehrdeutig und bezeichnet sowohl die Intension als auch die Extension eines Begriffes oder beides. Synonymie im Sinne von Bedeutungsgleichheit oder Bedeutungsähnlichkeit kann sich daher auf die intensionale und/oder extensionale Bedeutung beziehen.

Da aus intensionaler Gleichheit extensionale Gleichheit, nicht aber aus extensionaler Gleichheit eine intensionale folgt, bestehen zwei Kombinationsmöglichkeiten: (a) intensionale und extensionale Bedeutungsgleichheit (Bedeutungsähnlichkeit) und (b) intensionale Verschiedenheit und extensionale Bedeutungsgleichheit (Bedeutungsähnlichkeit).

Der Fall intensionaler und extensionaler Identität ist selten. Zu denken wäre etwa an: „zwölf“ = „12“ = „XII“ = „twelve“. In allen Fällen bedeuten die genannten Ausdrücke in identischer Weise den Begriff der Zahl [zwölf] in intensionaler und damit in extensionaler Hinsicht.

Als Fall intensionaler Verschiedenheit und extensionaler Gleichheit kann das Beispiel von Gottlob Frege „Abendstern“ – „Morgenstern“ angeführt werden. Beide Wörter bezeichnen die Venus, allerdings über einen je unterschiedlichen Begriffsinhalt.

Verbreitet wird als Synonymiekriterium eine extensionale Gleichheit für ausreichend angesehen. Synonymie lässt sich dann als extensionale Deckungsgleichheit definieren[1] oder als partielle oder vollständige „Referenzgleichheit“ unterschiedlicher Zeichen.[2] Da der Wahrheitswert eines Aussagesatzes prädikatenlogisch sich nicht ändert, wenn sich zwar ein Prädikat, nicht aber die durch das Prädikat bezeichnete Extension ändert, so gilt mit anderen Worten als Kriterium für Synonymie die Austauschbarkeit „salva veritate“, das heißt der Wahrheitswert eines Satzes darf sich nicht ändern.[3] In einem ähnlichen Sinn wird eine „Austauschbarkeit in Kontexten ohne einen Bedeutungsunterschied hervorzurufen“ verlangt.[4]

Grundsätzlich könnte die Auffassung vertreten werden, dass es für Wörter, die hinreichend genaue sprachliche Abbilder von Begriffen sein sollen, schon objektiv keine Synonyme im Sinne einer Bedeutungsgleichheit geben könne, da dann auch die Wörter gleich sein müssten. D. h. ein Wort, welches einem anderen seiner Gestalt nach nicht gleicht, müsste schon deswegen einen anderen Bedeutungsgehalt haben, weil es ja nicht dasselbe Wort ist. In der Rechtsförmlichkeit nennt man dieses Prinzip Synonymverbot, d. h. Gleiches darf nicht mit unterschiedlichen Wörtern bezeichnet werden, Gleiches muss stets mit dem gleichen Worte bezeichnet werden.

Das Salva-veritate-Kriterium wird von Willard Van Orman Quine als nicht ausreichend kritisiert, da es in Modalkontexten in große Schwierigkeiten führe.[5] Aber auch Frege selbst waren diese Probleme opaker Kontexte bereits bekannt.

Im Gegensatz zur Annahme, dass Synonymie schon dann vorliegt, wenn dasselbe bezeichnet wird, grenzt man diesen Fall der Referenzidentität mitunter von der Synonymie ab[6] und versteht dann darunter nur eine intensionale Identität bzw. Ähnlichkeit.

Für das Synonymieverhältnis wird in aller Regel von konnotativen Unterschieden, das heißt von Nebenbedeutungen und Nuancen und dadurch hervorgerufene Begleitvorstellungen abgesehen. Im obigen Zahlbeispiel dürfte auch in konnotativer Hinsicht eine gleiche Bedeutung bestehen. Allerdings nur im Verhältnis „zwölf“ zu „12“, da schon der Gebrauch der römischen Ziffern „XII“ mit höherer Bildung konnotiert sein kann.

Übersicht über mögliche Formen der Synonymie
Intension Extension Konnotation Beispiel
= = = „Apfelsine“ = „Orange“
= = „Pferd“ = „Gaul“
= „Abendstern“ = „Morgenstern“[7]
= nicht möglich
Alternative Beispiele nach G. Frege
Intension Extension Konnotation Beispiel
= = = „12“ = „Zwölf“[8]
= = „12“ = „XII“[9]
= „12“ = „2 × 6“
= nicht möglich

Strikte und partielle Synonymie[Bearbeiten]

Man unterscheidet strikte oder partielle Synonymie (Bedeutungsähnlichkeit).

Strikte Synonymie (Bedeutungsgleichheit)[Bearbeiten]

Strikte Synonymie (Bedeutungsgleichheit, Synonymie im strengen, engeren Sinn) setzt nicht nur voraus, dass zwei lexikalische Zeichen die gleiche denotative Bedeutung haben, sondern auch, dass sie in allen Kontexten austauschbar sind und in allen Kontexten die gleiche Wirkung haben.

Beispiele für strikte Synonymenpaare im Deutschen sind nach allgemeiner Anschauung: Orange – Apfelsine; Streichholz – Zündholz.

Allerdings ist hier bereits einzuwenden, dass diese Art von Synonymie beim Paar Orange – Apfelsine nur für die Nordhälfte des deutschen Sprachgebiets gilt. In der Deutschschweiz etwa und in Österreich ist Apfelsine klar als Teutonismus markiert. Dieses Wort als Bestandteil eines Textes würde ihn klar als in Norddeutschland handelnd situieren, in Texten, die in der Schweiz oder Österreich spielen, würde das Wort befremdlich klingen. Auch dieses Beispiel kann demnach nur als Bedeutungsähnlichkeit gewertet werden. Auch in Bayern würde der Gebrauch des Wortes Apfelsine einen „Zugereisten“ oder Urlauber kennzeichnen.

Auch bei Referenzgleichheit können somit „Bedeutungsdifferenzen“ auftreten: „Wertung durch den Sprecher (Pferd – Klepper), Soziolekt (Geld – Piepen), Dialekt (Mädchen – Dirn), stilistische Sprachebenen (Zimmer – Gemach), politischer Sprachgebrauch (Angriff – Präventivschlag), Fachsprache (Blutader – Vene), Euphemismus (sterben – heimgehen), Fremdwortgebrauch (Innenstadt – City).“[2]

Dass insgesamt nur wenige unstrittige Beispiele für strikte Synonymie gefunden werden, ist aus sprachökonomischer Sicht nachvollziehbar. Die Tendenz zur Vermeidung von Redundanzen bei der Strukturierung des Lexikons lässt im Wortschatz natürlicher Sprachen keine größere Menge an strikten Synonymen entstehen. Dennoch kann das Konzept der strikten Synonymie in methodischer Hinsicht sinnvoll sein, um einen idealen Referenzpunkt auf einer gedachten Skala der Bedeutungsgleichheit zu markieren.[10]

Partielle Synonymie (Bedeutungsähnlichkeit)[Bearbeiten]

Allgemeines[Bearbeiten]

Ein Beispiel für ein nicht-striktes Synonymenpaar ist durcheinander – wirr. Dazu zwei Beispielsätze:

1. Er wirkt heute etwas durcheinander = Er wirkt heute etwas wirr.
2. Seine Rede heute war etwas wirr ≠ Seine Rede heute war etwas durcheinander.

Partielle Synonyme werden auch Homoionyme genannt. Folgende Aspekte der konnotativen Bedeutung bewirken, dass zwei lexikalische Zeichen bei gleicher denotativer Bedeutung nicht den strengen Anforderungen strikter Synonymie genügen:

  • Regionale Differenzierung: Metzger – Fleischer; Brötchen – Weckle – Semmel – Schrippe
  • Natives Wort gegenüber Fremdwort: Fahrstuhl/Aufzug – Lift

In den meisten alltäglichen Verwendungssituationen genügt das weniger strikte Kriterium der Ersetzbarkeit salva veritate in typischen Kontexten, um ein Paar lexikalischer Zeichen als Synonyme zu identifizieren:

3. (a) Er benutzt schon wieder nicht den Genitiv ⇐⇒ (b) Er benutzt schon wieder nicht den Wesfall.

Aus dem in Satz 3a beschriebenen Sachverhalt folgt notwendigerweise der in Satz 3b beschriebene Sachverhalt und umgekehrt.

Kurz zusammengefasst: Es besteht eine ähnliche oder fast gleiche Bedeutung bei Wörtern sowie Verwandtschaft zur Äquivalenz.

Hyponymie als Sonderfall partieller Synonymie[Bearbeiten]

Ausdrücke für Unterbegriffe eines gemeinsamen Oberbegriffs (Kohyponyme) bilden einen Sonderfall der partiellen Synonymie.[11][12]

Für Aristoteles ist zu Beginn seiner Kategorien dies „die“ Form der Synonymie. Dort heißt es:

„Synonym wird genannt, was den Namen gemeinsam hat und bei dem der zum Namen gehörige Ausdruck, was das Wesen betrifft, derselbe ist, zum Beispiel ist der Mensch und das Rind ein Lebewesen. Jedes von beiden wird nämlich mit gemeinsamen Namen als Lebewesen benannt, und der Ausdruck ist, was das Wesen betrifft, derselbe“.[13]

In dem Beispiel von Aristoteles bezeichnen die Ausdrücke „Mensch“ und „Rind“ unter anderem dasselbe semantische Merkmal [Lebewesen], das zugleich Oberbegriff für den Menschen und das Rind ist.

Erscheinungsformen der Synonyme[Bearbeiten]

Synonym Wörter, Syntagmen und Sätze[Bearbeiten]

Das Verhältnis der Bedeutungsidentität oder Bedeutungsähnlichkeit stellt sich nicht nur bei Wörtern, sondern auch – und „viel häufiger“[14] bei Wortgruppen (Syntagmen) und bei ganzen Sätzen ein.

  • Beispiele:
Der Rasen muss geschnitten werden.Der Rasen ist zu schneiden.

Synonyme sprachliche Zeichen verschiedene Typs[Bearbeiten]

Synonymie besteht nicht nur zwischen lexikalischen Zeichen des gleichen Typs:

  • Ein einwortiges lexikalisches Zeichen kann mit einem mehrwortigen lexikalischen Zeichen synonym sein (störendazwischenfunkenin die Quere kommen)
  • Ein Wortbildungsmittel kann mit einem einwortigen oder mehrwortigen lexikalischen Zeichen synonym sein (Online-im Netz)
  • Eigennamen, vor allem Produktnamen, können sich zu generischen Termen und damit zu Synonymen für die Produktbezeichnung entwickeln, zum Beispiel Tempo für Papiertaschentuch.

Unter diesem Gesichtspunkt erscheint dann die Angabe eines Synonyms als Form der Definition und hat Verwandtschaft mit der Paraphrase, da es in beiden Fällen um die „relation of sameness of meaning“ geht.[15]

Es gibt synonymische und nichtsynonymische Kontexte. In synonymischen Kontexten können Wörter einer Synonymgruppe trotz inhaltlicher und stilistischer Nuancen gegeneinander ausgetauscht werden, zum Beispiel „lachen“ gegen „wiehern“ oder „fotografieren“ gegen „aufnehmen/knipsen“. In synonymischen Kontexten werden die inhaltlichen Unterschiede nicht aktualisiert, sodass die Grundlage für eine Austauschbarkeit gegeben ist. Nur die Gemeinsamkeiten des Inhalts werden angesprochen. Aus den Spezialsemen (Sem = Bedeutungsmerkmal) ergibt sich eine Ähnlichkeit, die sowohl Gleichheit wie Unterschiedlichkeit einschließt. Zu bemerken ist, dass die konnotative (= die Nebenbedeutung, Begleitbedeutung betreffende) Differenz die Synonymitätsstiftung nicht beeinflussen kann, sofern sie die denotative Ähnlichkeit nicht überdeckt. In nichtsynonymischen Kontexten sind die gleichen Wörter jedoch nicht austauschbar, weil ihre speziellen Inhalte aktualisiert, hervorgehoben werden. Man könnte sogar von „Augenblicksantonymen“ sprechen, weil in diesem Kontext die unterscheidenden Merkmale Dominanzseme werden, sodass die eigentlichen Synonyme nicht austauschbar sind, sondern in Opposition stehen, zum Beispiel: Dann knipse ich mal. Sonst fotografiere ich ja/Das ist kein Kamm, das ist eine rostige Läuseharke/Ich habe keinen Laden, ich habe einen Salon.

Innersprachliche (intralinguale) – zwischensprachliche (interlinguale) Synonyme[Bearbeiten]

Die Bedeutungsgleichheit (Bedeutungsähnlichkeit) von Wörtern (sprachlicher Zeichen) kann innersprachlich, aber auch zwischen verschiedenen Sprachen betrachtet werden.[16]

Territoriale Dubletten[Bearbeiten]

Als Sonderfall der Synonymie werden auch territoriale Dubletten angeführt. Darunter versteht man "regionale Varianten"[14] eines Ausdrucks, die in größeren Gebieten als die der Mundarten auftreten.

  • Beispiel: Sonnabend/Samstag

Pseudonyme[Bearbeiten]

Pseudonyme als Deck-, Tarn- oder Künstlernamen können als synonyme Eigennamen aufgefasst werden.

Symbole[Bearbeiten]

Abkürzende Symbole, wie im obigen Zahlbeispiel die Ziffer „1“, können als Synonyme betrachtet werden.

Synonymie in der Sprachwissenschaft[Bearbeiten]

Im ausgehenden 17. und im 18. Jahrhundert wurde insbesondere in der französischen Sprachwissenschaft und -philosophie über den Begriff und über die Auswirkungen der Synonymie gearbeitet.[17]

In der generativ-transformationellen Grammatik ist der Begriff der Synonymie zentral.[17]

Mit dem Synonymiebegriff ist es möglich, Paraphrasenklassen zu kennzeichnen.[17]

Die Synonymierelation ist in der Lexikologie beziehungsweise Lexikografie wichtig. Klassisch in der Lehre vom Wortfeld, lexikologisch nunmehr auch unter dem Begriff Synset (siehe unter Wortfeld) dargestellt.

In der Wortbildungslehre geht man von einem Synonymieverbot[18] aus: „Nach den Wortbildungsregeln werden mögliche Wörter in der Regel blockiert, wenn ein bedeutungsgleiches Wort bereits existiert.“[18]

Synonymie und Abstraktion[Bearbeiten]

Von einem wohl nicht-realistischen, empiristischen Standpunkt aus wird die Abstraktion über den Synonymie-Begriff konstruiert. „Bedeutungen“ sind dann „Abstrakta von Ausdrücken unter Synonymie“.[16] Wer über den Begriff von einem Prädikator spreche, handele von dem Prädikator „unter der Rücksicht des Synonymie“.[16] Im Gefolge von P. Lorenzen wird angenommen, dass Aussagen über Begriffe „nichts anderes mehr als invariante Aussagen über Prädikate (sind). Ein Begriff /P/ wird immer durch ein Prädikat P dargestellt, er geht durch die beschriebene Operation der Abstraktion aus diesem Prädikat hervor, und zwar durchaus im klassischen Sinne als dessen Intension oder intensionale Bedeutung“.[19]

Synonymwörterbücher[Bearbeiten]

Synonymwörterbücher gehören zu den Wörterbüchern mit eingeschränktem Informationsprogramm. Zum jeweiligen Stichwort werden die sinn- und sachverwandten Wörter angegeben.

Da absolute Synonymie selten ist, geben die meisten Wörterbücher dieses Typs eher bedeutungsähnliche Wörter an. Benutzer dieser Wörterbücher müssen deshalb über einen hohen Grad von Sprachkompetenz verfügen, um für einen bestimmten Kontext das passende Synonym auswählen zu können.

Man unterscheidet zwei Arten von Synonymwörterbüchern:

  • distinktive Synonymiken spezifizieren die Lesarten von polysemen Lexemen und ordnen die bedeutungsähnlichen Wörter der jeweiligen Lesart zu (Beispiel: durcheinander (Person) – verwirrt; durcheinander (Sachen) – chaotisch, vermischt, wie Kraut und Rüben); eine distinktive Synonymik des Deutschen ist Schülerduden. Die richtige Wortwahl.
  • kumulative Synonymiken ordnen die einem Lexem ähnlichen lexikalischen Zeichen ohne Unterscheidung der Lesarten diesem Lexem zu; eine kumulative Synonymik ist Duden Band 8. Die sinn- und sachverwandten Wörter.

Synonymenwörterbücher werden häufig verwendet, um in einem Text zu häufige Wiederholungen eines Wortes zu vermeiden. Sie können auch für die systematische Wortschatzarbeit im Zweitsprachunterricht herangezogen werden.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Synonymie allgemein[Bearbeiten]

  • M. Lynne Murphy: Semantic Relations and the Lexicon. Cambridge University Press, Cambridge 2003, ISBN 0-521-78067-5.
  • D. Alan Cruse: Lexical Semantics. Cambridge University Press, Cambridge 1987, ISBN 0-521-25678-X.
  • Hadumod Bußmann (Hrsg.): Lexikon der Sprachwissenschaft. 3. Auflage. Kröner, Stuttgart 2002, ISBN 3-520-45203-0.
  • John Lyons: Linguistic Semantics. An Introduction. Cambridge University Press, Cambridge 1995, ISBN 0-521-43877-2.

Synonymwörterbücher[Bearbeiten]

  • Erich Bulitta, Hildegard Bulitta: Das große Lexikon der Synonyme. Fischer, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16692-6.
  • Erich Bulitta, Hildegard Bulitta: Wörterbuch der Synonyme und Antonyme. Fischer, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-596-15155-4.
  • Michael Kurz: Das neue Wörterbuch der Synonyme. 4. Auflage. Econ, München 2001, ISBN 3-548-75091-5.
  • Annemarie Weber, Renate Morell: Sag es treffender. 43. Auflage. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2002, ISBN 3-499-61388-3 (Erstausgabe: Stuttgart 1955).
  • Paul Grebe, Wolfgang Müller; Dudenredaktion (Hrsg.): Vergleichendes Synonymwörterbuch. Sinnverwandte Wörter und Wendungen. Mannheim 1964 (= Der große Duden in 10 Bänden. Band 8), spätere Auflagen als: Die sinn- und sachverwandten Wörter.
  • Wolfgang Müller (Hrsg.): Schülerduden „Die richtige Wortwahl“. Dudenverlag, Mannheim 1977, ISBN 3-411-01370-2 (Erstausgabe).
  • Wolfgang Müller (Hrsg.): Die sinn- und sachverwandten Wörter. Dudenverlag, Mannheim 1997, ISBN 3-411-20908-9, (Duden. Band 8).
  • Pharmaziegeschichtlicher Synonymenschlüssel. In: Jörg Mildenberger: Wörterbuch. W–Z. Königshausen und Neumann, Würzburg 1997, S. 2709–2784, ISBN 3-8260-1398-0 (= Anton Trutmanns „Arzneibuch“. Teil 2, Band 5).

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Synonym – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Dieter Wunderlich: Arbeitsbuch Semantik. 2. Auflage. Hain, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-445-03051-0, S. 348 f.
  2. a b Dietrich Homberger: Sachwörterbuch zur Sprachwissenschaft. Reclam, Stuttgart 2000, ISBN 3-15-010471-8 (Stichwort Synonym).
  3. Heike Krüger, Willi Krüger: Schülerduden Philosophie. Dudenverlag, Mannheim 2002, ISBN 3-411-71262-7 (Stichwort synonym).
  4. Ingrid Kühn: Lexikologie. Niemeyer, Tübingen 1994, ISBN 3-484-25135-2, S. 53 (zusätzlich eine „Übereinstimmung in der Semstruktur“ fordernd).
  5. Herbert E. Brekle: Semantik. 2. Auflage. Fink, München 1972, ISBN 3-7705-1181-6, S. 90.
  6. So Monika Schwarz, Jeanette Chur: Semantik. – 5. Aufl. – G. Narr, Tübingen 2007, S. 55
  7. Monika Schwarz, Jeanette Chur: Semantik. – 5. Aufl. – G. Narr, Tübingen 2007, S. 55 sehen dies nicht als Fall der Synonymie und sprechen stattdessen von Referenzidentität
  8. Geht man von der Regel aus, dass Zahlen bis einschließlich 12 auszuschreiben sind, unterscheiden sich beide Ausdrücke in einem Text in dem Grad ihrer Grammatikalität und damit evtl. in ihrer Stilebene. Dann wird hier davon ausgegangen, dass dies kein Fall der Konnotation ist.
  9. Hier wird unterstellt, dass schon der Gebrauch der römischen Ziffer „XII“ mit höherer, klassischer oder altertümelnder etc. Bildung konnotiert ist.
  10. Alan Cruse: Meaning in Language. An Introducation to Semantics and Pragmatics. 2. Auflage. Oxford University Press, Oxford 2004, ISBN 0-19-926306-X, S. 155.
  11. Winfried Ulrich: Wörterbuch linguistische Grundbegriffe. 5. Auflage. Borntraeger, Berlin 2002, ISBN 3-443-03111-0 (Stichwort Hyponymie).
  12. Veronika Haderlein: Semantik bei der Arbeit mit zentralen Wortschätzen. In: Stefan Langer, Daniel Schnorbusch (Hrsg.): Semantik. Narr, Tübingen 2005, ISBN 3-8233-6099-X, S. 24.
  13. Ingo W. Rath (Hrsg.), Aristoteles: Categoriae/Die Kategorien. Reclam, Stuttgart 1998, ISBN 3-15-009706-1, S. 7.
  14. a b Katja Kessel, Sandra Reimann: Basiswissen Deutsche Gegenwartssprache. Fink, Tübingen 2005, ISBN 3-8252-2704-9, S. 168.
  15. Jerrold J. Katz: Semantic Theory. Harper & Row, New York 1972, ISBN 0-06-043567-4, S. 4–6. Zitiert in: Dieter Wunderlich: Arbeitsbuch Semantik. 2. Auflage. Hain, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-445-03051-0, S. 153.
  16. a b c Geo Siegwart: Begriff. In: Hans Jörg Sandkühler u. a. (Hrsg.): Enzyklopädie Philosophie. Meiner, Hamburg 1999, ISBN 3-7873-1453-9, S. 126–129.
  17. a b c Herbert E. Brekle: Semantik. 2. Auflage. Fink, München 1972, ISBN 3-7705-1181-6, S. 88.
  18. a b Schwarze/Wunderlich, Einleitung, in: Schwarze/Wunderlich, Handbuch der Lexikologie (1985), S. 7 (18)
  19. Mittelstraß: Begriff und Wort. In: Joachim Ritter, Karlfried Gründer (Hrsg.): A–C. Schwabe, Basel 1971 (Historisches Wörterbuch der Philosophie. Band 1), Spalte 785–786.