Syringol

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Strukturformel
Strukturformel von Syringol
Allgemeines
Name Syringol
Andere Namen
  • 2,6-Dimethoxyphenol
  • Pyrogallol-1,3-dimethylether
Summenformel C8H10O3
CAS-Nummer 91-10-1
PubChem 7041
Kurzbeschreibung

monokline Kristalle[1]

Eigenschaften
Molare Masse 154,16 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

56,5 °C[1]

Siedepunkt

261 °C[1]

Löslichkeit

sehr gut löslich in Diethylether und Ethanol[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
07 – Achtung

Gefahr

H- und P-Sätze H: 302​‐​315​‐​319​‐​335
P: 261​‐​305+351+338 [2]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [3][2]
Gesundheitsschädlich
Gesundheits-
schädlich
(Xn)
R- und S-Sätze R: 22​‐​36/37/38
S: 26​‐​36
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Syringol (2,6-Dimethoxyphenol) ist eine aromatische, chemische Verbindung, die sich sowohl vom Phenol als auch von den Dimethoxybenzolen ableitet. Die Struktur besteht aus einem Benzolring mit einer angefügten Hydroxygruppe (–OH) und zwei Methoxygruppen (–OCH3) als Substituenten. Es gehört zur Stoffgruppe der Dimethoxyphenole, einer Gruppe von sechs Konstitutionsisomeren. Es ist ein Dimethylether des Pyrogallols. Der Name stammt – analog zu Syringaalkohol, Syringaaldehyd, Syringasäure oder Acetosyringon – von der lateinischen Bezeichnung des Flieders (Syringa).

Syringol entsteht durch Decarboxylierung von Syringasäure.

Decarboxylierung von Syringasäure zu Syringol

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet Version: 2010), CRC Press/Taylor and Francis, Boca Raton, FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-190.
  2. a b c Datenblatt 2,6-Dimethoxyphenol bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 18. Juli 2012 (PDF).
  3. Seit dem 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.