SystemRescueCd

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SystemRescueCd
Bildschirmfoto
SystemRescueCD.png
Basisdaten
Entwickler Francois Dupoux, Pierre Dorgueil, Franck Ladurelle, Isaiah Salinas, Daniel Biehle u. a.
Sprache(n) Englisch
Aktuelle Version 4.4.1 (x86)
(17. November 2014)
Abstammung GNU/Linux
↳ Gentoo Linux
↳ SystemRescueCd
Architekturen x86, SPARC, PowerPC
Lizenz GPL
Website sysresccd.org

SystemRescueCd (vom Englischen für System-Rettungs-CD) ist eine auf Gentoo basierende Linux-Distribution, die sich als Live-CD direkt von einer CD starten lässt. Sie wurde als kleines Rettungssystem entworfen (startfähiges Notfallsystem), um ein nicht mehr startbares Betriebssystem zu reparieren und Daten wiederherzustellen.[1]

Funktionsumfang[Bearbeiten]

Das in Frankreich gestartete Projekt SystemRescueCd basiert auf der Gentoo Live CD und beinhaltet eine Reihe nützlicher Systemtools (siehe unten) und Basisanwendungen (Browser, Editor, Midnight Commander, Netzwerktools). Zusätzlich zur Konsole ist auch ein X Window System mit dem Fenstermanager Xfce4 (bis Version 1.1.7 JWM, davor GNU Window Maker) verfügbar.[2]

Die Distribution bietet somit einfache Möglichkeiten, um Administrationsaufgaben wie zum Beispiel das Erstellen oder Ändern von Partitionen vorzunehmen. So werden viele Systemprogramme und einfache Werkzeuge mitgeliefert. Außerdem werden die wichtigsten Dateisysteme (ext2/ext3/ext4,[3] btrfs, reiserfs, reiser4, xfs, jfs, vfat, ntfs,[4] iso9660) und Netzwerksysteme (samba, nfs) unterstützt.[2]

Enthaltene Tools[Bearbeiten]

  • GNU Parted: Bearbeitung von Partitionen und Dateisystemen
  • Partimage: Speichern und Wiederherstellen von Partitionsimages
  • Dateisystemtools (e2fsprogs, reiserfsprogs, reiser4progs, xfsprogs, jfsutils, ntfsprogs, dosfstools): Formatieren, Größenänderung und Debuggen existierender Partitionen
  • NTFS-3G: Schreib-/Lesezugriff auf MS Windows-NTFS-Partitionen
  • sfdisk: Speichern und Wiederherstellen der Partitionstabelle
  • TestDisk: Testen und „Löschen rückgängig machen“ von Partitionen
  • Netzwerktools (Samba, NFS, ping, nslookup …)[5][6][7][8]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. SystemRescueCD 1.6.1. In: heise Software-Verzeichnis. 27. September 2010, abgerufen am 8. Oktober 2010.
  2. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatJürgen Donauer: Mit Unterstützung für Reiser4fs und ext4 – SystemRescueCd 1.1.6 steht bereit. In: TecChannel.de. 2. März 2009, abgerufen am 8. Oktober 2010.
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatMathias Huber: SystemRescueCD 1.1.5 verbessert Ext-4-Unterstützung. In: Linux-Magazin Online. 13. Februar 2009, abgerufen am 8. Oktober 2010.
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatWerner Veith: Unterstützt experimentelles Dateisystem Btrfs: System-Rescue-CD klont auch NTFS-Dateisysteme. In: Computer Reseller News. 4. Januar 2010, abgerufen am 8. Oktober 2010.
  5. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatDatenrettung: SystemRescueCd. In: pcwelt.de. 24. September 2010, abgerufen am 8. Oktober 2010.
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatJörg Thoma: SystemrescueCD 1.3.5 mit neuem Kernel. In: Golem.de. 28. Januar 2010, abgerufen am 8. Oktober 2010.
  7. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatJörg Thoma: SystemrescueCD startet jetzt über NFS v3 oder NBD: Aktuelle Version mit Kernel 2.6.32.9 und XFCE 4.6.1. In: Golem.de. 1. März 2010, abgerufen am 8. Oktober 2010.
  8. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatAndrea Müller: SystemRescueCd 1.5.0 erschienen. In: heise open. 19. März 2010, abgerufen am 8. Oktober 2010.