Szentgotthárd

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Szentgotthárd
Wappen von Szentgotthárd
Szentgotthárd (Ungarn)
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Basisdaten
Staat: Ungarn
Region: Westtransdanubien
Komitat: Vas
Kleingebiet bis 31.12.2012: Szentgotthárd
Kreis ab 1.1.2013: Szentgotthárd
Koordinaten: 46° 57′ N, 16° 16′ O46.95239166666716.271691666667Koordinaten: 46° 57′ 9″ N, 16° 16′ 18″ O
Fläche: 67,73 km²
Einwohner: 8.839 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte: 131 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 94
Postleitzahl: 9970
KSH kódja: 31583
Struktur und Verwaltung (Stand: 2012)
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister: Gábor Huszár
Postanschrift: Széll K. tér 11
9970 Szentgotthárd
Webpräsenz:
(Quelle: A Magyar Köztársaság helységnévkönyve 2011. január 1. bei Központi statisztikai hivatal)
Straßenbild in Szentgotthárd; im Hintergrund das Vörösmarty Mihály Gymnasium

Szentgotthárd [ˈsɛntɡotːhaːrd] (deutsch St. Gotthard, slowenisch Monošter) an der Raab ist eine westungarische Grenzstadt im Komitat Vas, die im Norden und Westen von Österreich (Burgenland) und im Süden von Slowenien umgeben ist.

Die Stadt ist das Zentrum der slowenischen Minderheit in Ungarn. Im nahegelegenen Felsőszölnök (Oberzemming) beträgt deren Anteil zirka 90 % der Bevölkerung.

Geografie[Bearbeiten]

Die Entfernung zur österreichischen Grenze beträgt 3 km, Fürstenfeld ist ca. 20 km entfernt und Graz 73 km.

Teilansicht von Szentgotthárd (Sankt Gotthard) von Süden

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprung der Stadt ist das von König Béla III. 1183 gegründete Kloster Szentgotthárd, das von französischen Zisterziensermönchen besiedelt wurde und nach dem Heiligen Godehard von Hildesheim benannt wurde.

1664 errang Graf Montecúccoli zu Beginn der Herrschaft Leopolds I. einen bedeutenden Sieg gegen die Türken in der Schlacht bei St. Gotthard/Mogersdorf. Osmanische Truppen unter Ahmed Köprülü, welche die Hochwasser führende Raab überschritten und angegriffen hatten, wurden vernichtend geschlagen.

Nach Eröffnung einer Eisenbahnlinie, die eine Verbindung zur österreichischen Stadt Graz herstellte, siedelten sich in Szentgotthárd mehrere Betriebe an, was zu einem wirtschaftlichen Aufschwung und damit auch einer Verbesserung der Infrastruktur beitrug. Diese positive Entwicklung hielt bis zum Ersten Weltkrieg an. Danach geriet die Ortschaft aufgrund ihrer Grenzlage und nach der Errichtung des „Eisernen Vorhangs“ 1945 in Bedeutungslosigkeit. Zum 800-jährigen Gründungsjubiläum wurde der Ort zur Stadt erhoben. Nach der Öffnung der Grenzen 1989, vor allem aber nach dem Beitritt Ungarns zur Europäischen Union erlebt die Stadt wieder einen Aufschwung, der sich auch in grenzüberschreitenden Projekten äußert.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter:

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Szentgotthárd – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien