Szolnok

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Szolnok
Wappen von Szolnok
Szolnok (Ungarn)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Ungarn
Region: Nördliche Große Tiefebene
Komitat: Jász-Nagykun-Szolnok
Kleingebiet bis 31.12.2012: Szolnok
Koordinaten: 47° 11′ N, 20° 11′ O47.1820.18Koordinaten: 47° 10′ 48″ N, 20° 10′ 48″ O
Fläche: 187,23 km²
Einwohner: 74.544 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte: 398 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 56
Postleitzahl: 5000, 5001
KSH kódja: 27854
Struktur und Verwaltung (Stand: 2013)
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister: Ferenc Szalay (Fidesz)
Postanschrift: Kossuth tér 9
5000 Szolnok
Webpräsenz:
(Quelle: A Magyar Köztársaság helységnévkönyve 2011. január 1. bei Központi statisztikai hivatal)
Luftaufnahme: Szolnok
Rathaus von Szolnok

Szolnok ([ˈsolnok]; deutsch Sollnock) ist eine Stadt in Ungarn. Es ist der Komitatssitz des Komitats Jász-Nagykun-Szolnok und hat selbst die Rechte eines Komitats.

Die Stadt hat knapp 75.000 Einwohner (Stand 2011), von denen sich 33.100 als katholisch deklarieren und 35.589 konfessionslos sind.

Geographie[Bearbeiten]

Szolnok liegt im Zentrum des Komitats an der Mündung der Zagyva in die Theiß und erstreckt sich über 18,723 ha.

Geschichte[Bearbeiten]

Um 1030 wird in Szolnok die Burg des Komitatschefs gebaut und nach dessen Namen Zounok benannt. Der Name der Stadt wird 1075 zum ersten Mal erwähnt.

Von 1552 bis 1685 befand sich die Stadt unter türkischer Herrschaft.

In der Folge entwickelte sich die Stadt dank dem mit Flößen durchgeführten Salztransport auf der Theiß zu einem Handelszentrum für Salz und Holzverarbeitung.

Im 19. Jahrhundert wurde die Verkehrsinfrastruktur systematisch verbessert durch die Theißregulation und den Eisenbahnbau (Linie Pest–Szolnok 1843 eröffnet). Im Jahr 1881 hatte Szolnok 18.247 ungarische Einwohner, die Ackerbau, Gewerbe, Fischerei und Handel mit Obst, Bauholz etc. trieben.

Aus Szolnok stammten die Vorfahren des Komponisten Joseph Haydn, die später ins Burgenland auswanderten. Seit 1902 beherbergt Szolnok eine florierende Künstlerkolonie.

Bis zum Ersten Weltkrieg war die Stadt eine Garnison der Österreich-Ungarischen Armee. Hier lag 1914 das I. Bataillon des Ungarischen Infanterie Regiments Freiherr von Reicher Nr. 68.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Es existiert die Hochschule Szolnok für Handel und Wirtschaft sowie ein Institut für die Ausbildung von Fliegeroffizieren.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Szolnok – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Szolnok – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]