Tösens

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Tösens
Wappen von Tösens
Tösens (Österreich)
Tösens
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Landeck
Kfz-Kennzeichen: LA
Fläche: 31,12 km²
Koordinaten: 47° 1′ N, 10° 36′ O47.01777777777810.606666666667930Koordinaten: 47° 1′ 4″ N, 10° 36′ 24″ O
Höhe: 930 m ü. A.
Einwohner: 679 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 22 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6541
Vorwahl: 05477
Gemeindekennziffer: 7 06 29
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Tösens 44
6541 Tösens
Website: www.toesens.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Helmut Kofler
Gemeinderat: (2010)
(11 Mitglieder)
7 Tösner Einheitsliste, 3 Tösner Zukunftsliste, 1 Frauen für Tösens
Lage der Gemeinde Tösens im Bezirk Landeck
Faggen Fendels Fiss Fließ Flirsch Galtür Grins Ischgl Kappl Kaunerberg Kaunertal Kauns Ladis Landeck Nauders Pettneu am Arlberg Pfunds Pians Prutz Ried im Oberinntal St. Anton am Arlberg Schönwies See Serfaus Spiss Stanz bei Landeck Strengen Tobadill Tösens Zams TirolLage der Gemeinde Tösens im Bezirk Landeck (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Im Zentrum von Tösens
Im Zentrum von Tösens
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Tösens ist eine Gemeinde mit 679 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Bezirk Landeck im Bundesland Tirol (Österreich). Die Gemeinde ist Teil des Gerichtsbezirks Landeck.

Geographie[Bearbeiten]

Tösens liegt an einer Engstelle im Oberen Gericht, dem obersten Abschnitt des Tiroler Inntals. Zum Siedlungsgebiet gehören neben dem langgezogenen Dorf noch einige Weiler im Talbereich sowie am Hang.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Kaunertal (Gemeinde), Pfunds, Ried im Oberinntal, Serfaus

Geschichte[Bearbeiten]

Im 15. Jahrhundert wurde Erzgestein für die Gewinnung von Silber, Bleiglanz und Schwerspat abgebaut. Die zu den höchstgelegenen Bergwerken der Alpen zählenden Bergwerke im Platzertal mussten zeitweise wegen Gletscherwachstums und 1910 mangels Rentabilität endgültig eingestellt werden. Tösens war ursprünglich Teil des Gerichtsbezirks Ried in Tirol und wurde nach der Auflösung des Gerichtsbezirks Ried 1978 Teil des Gerichtsbezirks Landeck.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Tösens
  • Pfarrkirche hl. Laurentius
  • Eine kleine Schlucht gegenüber dem Ort wird von der Römerbrücke überspannt, die eigentlich aus dem Mittelalter stammt, aber in traditionell römischer Technik gemauert wurde und vermutlich die älteste erhaltene Brücke Tirols darstellt.
  • Oberhalb von Tösens auf 1104 Meter Höhe in der Gemeinde Serfaus steht die romanische Filialkirche St. Georg ob Tösens, welche im Ende des 15. Jahrhunderts gotisch erweitert und innen komplett bemalt wurde.

Tourismus[Bearbeiten]

Die Schlucht von Tösens ist Ziel der Raftingboote, die von Pfunds aus starten. Tösens gehört mit Tobadill zu den finanzschwächsten Gemeinden des Bezirks.

Einrichtungen[Bearbeiten]

Die Freiwillige Feuerwehr Tösens wurde 1919 gegründet. In den nunmehr 94 Jahren hatte die Feuerwehr Tösens acht verschiedene Kommandanten. Erster Kommandant und auch Gründungsmitglied war Ferdinand Huter. Er führte die Feuerwehr bis 1930.[1]

Kraftwerksprojekt[Bearbeiten]

Im Platzertal oberhalb von Tösens plant die TIWAG den Bau einer Staumauer, um den Gepatschspeicher zu einem Pumpspeicherkraftwerk zu erweitern.[2][3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.ff-toesens.at/de/chronik.html
  2. Entscheidung ist nun gefallen - Vielen Menschen in Tösens sitzt Angst im Nacken, meinbezirk.at, abgerufen am 7. Mai 2013.
  3. Projektgebiet: Ausbau Kraftwerk Kaunertal auf der Webseite der TIWAG, abgerufen am 7. Mai 2013.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Tösens – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien