Türgong

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ein Türgong oder Durchgangsmelder wird eingesetzt, um akustisch bemerkbar zu machen, dass eine Person durch eine Tür geht oder an der Tür klingelt.

Verwendung[Bearbeiten]

Das häufigste Einsatzgebiet sind Läden, bei denen der Eingang nicht die gesamte Öffnungszeit über unter den Augen der Verkäufer steht. Durch das Geräusch des Türgongs informiert, kann der Verkäufer dann zum Kunden gehen, damit dieser sich nicht allein gelassen vorkommt oder unbemerkt etwas stehlen kann.

Formen[Bearbeiten]

Die heute im kommerziellen Einsatz häufigste Form eines Türgongs ist elektronischer Natur. Einen Strahl aus Infrarotlicht wird beim Durchschreiten unterbrochen, ein Sensor registriert dies und löst den Gong aus.

Eine ältere Form des Türgongs ist mehr oder weniger mechanisch: Die Bewegung der Tür wird verwendet, um ein Geräusch zu erzeugen. Dies kann beispielsweise durch einen über der Tür angebrachten Kontakt geschehen, der beim Öffnen von der Tür berührt wird und einen Stromkreis schließt, so dass eine elektrische Klingel ertönt. Bei einer rein mechanischen Variante ist eine Glocke über der Tür befestigt, die über einen beim Öffnen von der Tür gestreiften Hebel angeschlagen wird. Im weitesten Sinne können daher auch von der Tür angestoßene Röhrenglocken als Türgong bezeichnet werden. Die rein mechanischen Varianten haben zwar den Vorteil, dass sie auch ohne Strom funktionieren, bei langsamem und vorsichtigen Öffnen der Tür kann das Geräusch aber manchmal auch mit etwas Geschick vermieden werden, so dass die Sicherung vor unbefugtem Betreten nicht unbedingt gegeben ist.

Töne[Bearbeiten]

Mechanische Gongs verwenden meist Glocken als Tongeber. Bei der elektronischen Variante ist die Art des Signals vielfältig.

Siehe auch[Bearbeiten]