Türkoğlu

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Türkoğlu (Begriffsklärung) aufgeführt.

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Türkoğlu
Wappen von Türkoğlu
Türkoğlu (Türkei)
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Türkoğlu, Provinz Kahramanmaraş.JPG
Basisdaten
Provinz (il): Kahramanmaraş
Koordinaten: 37° 23′ N, 36° 51′ O37.39138888888936.852222222222490Koordinaten: 37° 23′ 29″ N, 36° 51′ 8″ O
Höhe: 490 m
Einwohner: 15.262[1] (2013)
Telefonvorwahl: (+90) 344
Postleitzahl: 46800
Kfz-Kennzeichen: 46
Struktur und Verwaltung (Stand: 2014)
Bürgermeister: Osman Okumuş (AKP)
Webpräsenz:
Landkreis Türkoğlu
Einwohner: 66.546[1] (2013)
Fläche: 685 km²
Bevölkerungsdichte: 97 Einwohner je km²
Kaymakam: Atila Kantay
Webpräsenz (Kaymakam):

Türkoğlu (bis 1960 Eloğlu) bezeichnet eine Stadt und einen Landkreis in der Provinz Kahramanmaraş in der Türkei. Die Stadt Türkoğlu hat knapp 15.000 Einwohner. Seit einer Gebietsreform 2014 ist die Gemeinde (Belediye) flächenmäßig deckungsgleich mit dem gleichnamigen Landkreis (İlçe). Alle früheren Dörfer (Köy) sind jetzt zu 44 Stadtteilen (Mahalle) der Gemeinde geworden. Der Landkreis Türkoğlu liegt im Süden der Provinz und grenzt an Gaziantep und Osmaniye. Die Entfernung zur Provinzhauptstadt beträgt 26 km. Türkoğlu liegt am Rande einer landwirtschaftlich genutzten Ebene auf 480 m über dem Meeresspiegel. Im Nordosten der Stadt erstreckt sich eine Hügellandschaft.

Die Geschichte des Ortes reicht 160 Jahre zurück. Bis 1944 war Türkoğlu ein Dorf und wurde dann zu einer Nahiye erhoben. Im Februar 1960 wurde der Name Eloğlu in Türkoğlu umgeändert und im April 1960 zu einem Landkreis erklärt. Die Stadt hat heute den Status einer Kommune. Türkoğlu ist ans Schienennetz angeschlossen und verfügt über einen Bahnhof.

Der gegenwärtige Name des Ortes bedeutet „Sohn des Türken“. Der frühere Name (Eloğlu) bedeutete „Sohn des Fremden“. Von Kurden wird der Ort sinngemäß „Sohn des Kurden“ [2] (kurdische Aussprache Kirdoxlî) genannt. Die Umbenennung von Eloğlu zu Türkoğlu ging auf den persönlichen Vorschlag von Adnan Menderes zurück.[3]

Im Dorf Hacıbebek, etwa sechs Kilometer südöstlich der Kreisstadt, wurde 1911 von dem britischen Archäologen Johnh Garstang die späthethitische Stele von Hacıbebekli gefunden, die sich heute im Archäologischen Museum Adana befindet. In dem See Gavur Gölü, etwa acht Kilometer südlich der Stadt, wurde das Skelett eines Mammuts gefunden, das heute im Archäologischen Museum Kahramanmaraş ausgestellt ist.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b http://turkoglu.gov.tr/nufus--
  2. www.nisanyanmap.com
  3. Sevan Nişanyan:Adını Unutan Ülke. Türkiye'de Adı Değiştirilen Yerler Sözlüğü. Istanbul 2010, S. vii