Türkoğlu

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Türkoğlu (Begriffsklärung) aufgeführt.

Vorlage:Infobox Ort in der Türkei/Wartung/Landkreis

Türkoğlu
Wappen fehlt
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Türkoğlu (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Kahramanmaraş
Koordinaten: 37° 23′ N, 36° 51′ O37.39138888888936.852222222222490Koordinaten: 37° 23′ 29″ N, 36° 51′ 8″ O
Höhe: 490 m
Einwohner: 13.933[1] (2008)
Telefonvorwahl: (+90) 344
Postleitzahl: 46800
Kfz-Kennzeichen: 46
Struktur und Verwaltung (Stand: 2011)
Bürgermeister: Mustafa Taşhan (AKP)
Webpräsenz:
Landkreis Türkoğlu
Einwohner: 64.980[1] (2008)
Fläche: 600 km²
Bevölkerungsdichte: 108 Einwohner je km²
Kaymakam: Atila Kantay
Webpräsenz (Kaymakam):

Türkoğlu (bis 1960 Eloğlu) bezeichnet eine Stadt und einen Landkreis in der Provinz Kahramanmaraş in der Türkei. Die Stadt Türkoğlu hat knapp 14.000 Einwohner. Der Landkreis Türkoğlu liegt im Süden der Provinz und grenzt an Gaziantep und Osmaniye. Die Entfernung zur Provinzhauptstadt beträgt 26 km. Türkoğlu liegt am Rande einer landwirtschaftlich genutzten Ebene auf 480 m über dem Meeresspiegel. Im Nordosten der Stadt erstreckt sich eine Hügellandschaft.

Die Geschichte des Ortes reicht 160 Jahre zurück. Bis 1944 war Türkoğlu ein Dorf und wurde dann zu einer Nahiye erhoben. Im Februar 1960 wurde der Name Eloğlu in Türkoğlu umgeändert und im April 1960 zu einem Landkreis erklärt. Die Stadt hat heute den Status einer Kommune. Türkoğlu ist ans Schienennetz angeschlossen und verfügt über einen Bahnhof.

Der gegenwärtige Name des Ortes bedeutet „Sohn des Türken“. Der frühere Name (Eloğlu) bedeutete „Sohn des Fremden“. Von Kurden wird der Ort sinngemäß „Sohn des Kurden“ [2] (kurdische Aussprache Kirdoxlî) genannt. Die Umbenennung von Eloğlu zu Türkoğlu ging auf den persönlichen Vorschlag von Adnan Menderes zurück.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Türkisches Institut für Statistik, abgerufen 10. November 2009
  2. www.nisanyanmap.com
  3. Sevan Nişanyan:Adını Unutan Ülke. Türkiye'de Adı Değiştirilen Yerler Sözlüğü. Istanbul 2010, S. vii