T-100

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Der T-100 „Sotka“ war ein Prototyp für einen schweren sowjetischen Panzer aus der Zwischenkriegszeit.

Ab 1932 begannen in der Sowjetunion, angeblich auf direkte Anregungen Stalins hin, Entwicklungsarbeiten an einer ganzen Reihe überschwerer Panzer. Diese Konstruktionen (T-35, T-39, SMK, T-100) kamen aus der Leningrader Lokomotivfabrik oder „Leningrader Versuchsanstalt N185“, weshalb die Muster verschiedentlich als „Leningrader Monster“ bezeichnet werden.

Die T-100- und SMK-Panzer waren als Ersatz für die veralteten T-35 Multiturmpanzer im April 1938 in Auftrag gegeben worden. Die Endmontage wurde zum 31. Juli 1939 abgeschlossen und das Fahrzeug zur Erprobung dem Militär übergeben. Im Februar 1940 nahm der T-100 zusammen mit anderen Versuchspanzern SMK und KW (der noch mit zwei Kanonen in einem Turm bewaffnet war) am Winterkrieg mit Finnland teil.

Die Fronterfahrungen zeigten, dass der Panzer zwar gut gegen 37- und 45-mm-PAKs geschützt war, die Bewaffnung wurde jedoch als zu schwach für die ihr gestellten Aufgaben (Zerstörung der Befestigungsanlagen) befunden. Daher wurde eine letzte Variante der T-100Y entworfen, die mit einer 152-mm-Haubitze und einem 45-mm-Geschütz ausgerüstet war.

Im April 1940 wurde die Weiterentwicklung des T-100 zugunsten des KW-Panzers aufgegeben.

Manche Quellen sprechen von einem Einsatz des Panzers 1941 vor Moskau.

[Bearbeiten] Technische Daten

Gefechtsmasse 58,0 t
Länge 7,4 m
Breite 3,2 m
Höhe 3,2 m
Bodenfreiheit 0,52 m
Bodendruck 0,68 kp/cm²
Antrieb 1 Ottomotor GAM-34, 500 PS
Geschwindigkeit 35,7 km/h (Straße) 14 km/h (Gelände)
Steigfähigkeit 42°
Querneigung 25°
Überschreitfähigkeit 4,00 m
Kletterfähigkeit 1,30 m
Watfähigkeit 1,25 m
Fahrbereich 120 km
Bewaffnung 1 × 76,2-mm-Kanone (L-11, 120 Granaten), 1 × 45-mm-Kanone (M 32, 393 Granaten), 3 × 7,62-mm-MGs (DT, 4284 Schuss)
Besatzung 7 Mann

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