T. M. Stevens

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
T. M. Stevens mit Stevie Salas in Berlin 2010
T. M. Stevens mit den IMF´s in Berlin 2010
T. M. Stevens, SocialLibrium (Wien 2009)

T. M. Stevens (* 1951 in New York) ist ein US-amerikanischer Bassist und Erfinder des Musikstils HMF (Heavy Metal Funk). Die Abkürzungen vor seinem Nachnamen bedeuten Thomas Michael.[1]

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Stevens war unter anderem Studiomusiker bei James Brown, Joe Cocker, Tina Turner und Steve Vai, Cyndi Lauper, Little Steven und Billy Joel. Er war ein festes Bandmitglied der Pretenders. Einem größeren Publikum ist er am ehesten durch sein Bass-Riff zu Beginn des Bobby-Sharp-Songs Unchain My Heart (Joe Cocker) bekannt. Sein eigentlicher Durchbruch als Musiker kam durch James Brown. Er sang 1985 bei Living in America mit und auf dem gesamten Album Gravity ist T. M. Stevens' Stimme ebenfalls zu hören.

Als Fusion-Musiker arbeitete er mit Miles Davis, mit dem er auch beim Montreux Jazz Festival auftrat. Im Jahr 2004 tourte T. M. Stevens mit Jean-Paul Bourelly und dem Drummer John Blackwell (Prince). 2007 war er mit den Headhunters unterwegs. Anfang 2009 war Stevens in dem Projekt SocialLibrium mit Bernie Worrell, Gitarrist Blackbyrd McKnight und Cindy Blackman auf Europa-Tournee.

Zeitgleich tourte er zusammen mit Stevie Salas, Dave Abbruzzese (ehemaliger Drummer von Pearl Jam) und Bernard Fowler (Backgroundsänger der Rolling Stones) mit dem Projekt The IMF´s (International Motherfuckers), welches sich hauptsächlich in Europa größter Beliebtheit erfreute.

Stevens ist auch als Solokünstler aktiv und veröffentlichte 1995 sein erstes Album. Seit 2001 spielt er mit seiner Shocka Zooloo Band mit Michael „Masterblaster“ Barnes, Gary „Gman“ Sullivan und dem deutschen Drummer Wolf „Wolfman“ Simon aus Essen. Trotz seiner relativen Unbekanntheit als Solokünstler wird er in Kennerkreisen als einer der technisch versiertesten Bassisten gehandelt. Zu seinen Markenzeichen gehören schrille und sehr farbenfrohe Outfits. Afrikanische Kriegsbemalung im Gesicht ist für ihn und seine Band selbstverständlich – genauso wie seine Sonnenbrille.

Soloalben von T. M. Stevens[Bearbeiten]

  • 1995: Out of Control (Boom); Japan Release
  • 1996: Sticky Wicked; Japan Release
  • 1996: Only You; Japan Release
  • 1996: Ground Zero; Japan Release
  • 1997: Black Night – Deep Purple Tribute According to New York
  • 1999: Radioactive
  • 2001: Limousine Drive (Soundtrack)
  • 2001: Shocka Zooloo
  • 2007: Africans in the Snow (SPV)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: T. M. Stevens – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. G-Fidelity Management