THW Kiel
| Voller Name | Turnverein Hassee-Winterbek e.V. von 1904 (Hauptverein) THW Kiel Handball-Bundesliga GmbH & Co KG (Spielbetrieb Profi-Handball) |
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| Abkürzung(en) | THW | ||
| Spitzname(n) | Die Zebras | ||
| Gegründet | 4. Februar 1904 (Hauptverein) 1992 (Spielbetrieb Profi-Handball) |
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| Vereinsfarben | schwarz/weiß | ||
| Halle | Sparkassen-Arena | ||
| Plätze | 10.250 | ||
| Präsident | Dieter Hein | ||
| Geschäftsführer | Klaus Elwardt | ||
| Trainer | Alfreð Gíslason | ||
| Liga | Handball-Bundesliga | ||
| 2010/2011 | |||
| Rang | 2. Platz | ||
| DHB-Pokal | Pokalsieger | ||
| International | Champions-League-Viertelfinale | ||
| Homepage | thw-provinzial.de | ||
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| Größte Erfolge | |||
| National | Deutscher Meister 1957, 1962, 1963, 1994, 1995, 1996, 1998, 1999, 2000, 2002, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010 Deutscher Feldhandballmeister 1948, 1959 DHB-Pokalsieger 1998, 1999, 2000, 2007, 2008, 2009, 2011 Supercup-Sieger 1995, 1998, 2005, 2007, 2008, 2011 |
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| International | Champions-League-Sieger 2007, 2010 EHF-Pokalsieger 1998, 2002, 2004 Vereinseuropameister 2007 Vereinsweltmeister 2011 |
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Der Turnverein Hassee-Winterbek e. V. von 1904 (THW Kiel e. V.) ist ein Sportverein in Kiel.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Gesamtverein
Bekannt ist der Verein vor allem durch seine Handball-Abteilung, deren Bundesliga-Spielbetrieb als Handball-Bundesliga-GmbH & Co. KG am 1. Juli 1992 ausgegliedert wurde.
Der THW e. V. wurde am 4. Februar 1904 gegründet. Als Sportarten wurde Turnen für Knaben und Männer angeboten, ab 1907 durften auch Mädchen teilnehmen. Ab 1923 wurde Handball gespielt, 1926 kam Leichtathletik hinzu, zeitweise Schwimmen, 1949 Tischtennis, 1959 Badminton und 1972 Tennis. Außerdem wird der Verein seit 2009 durch den Beachvolleyballer Florian Lüdike und seine Partner Florian Huth (bis 2011) und Sebastian Fuchs (ab 2012) repräsentiert.
Die Handballer errangen 1948 und 1950 die deutsche Meisterschaft im Feldhandball, wobei die Meisterschaft von 1948 beim DHB nur als inoffizielle Deutsche Meisterschaft gilt (siehe: Zonenmeisterschaft).
[Bearbeiten] Die Handballabteilung
[Bearbeiten] Geschichte der Handballabteilung
Bereits vor der Gründung der Handball-Bundesliga im Jahr 1966 errang der THW drei deutsche Meistertitel im Hallenhandball (1957, 1962 und 1963) und wurde in 20 Spielzeiten 18-mal Meister der damals höchsten Spielklasse, der Landesliga Schleswig-Holstein. Bei der Gründung der Bundesliga wurde der THW Kiel allerdings als Schleswig-Holstein-Meister nicht berücksichtigt, da die Resultate der Regionalmeisterschaften 1966 herangezogen wurde, bei denen der THW am (Landesliga-Vizemeister) VfL Bad Schwartau gescheitert war. Ein Jahr später gelang jedoch der Aufstieg in die Bundesliga Nord. Seit 1967 spielt der THW mit Ausnahme der Saison 1973/74 immer in der Bundesliga.
Seit 1992 ist die THW-Bundesliga-Mannschaft als THW Kiel Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG vom Mutterverein THW Kiel e. V. abgekoppelt. Die Heimspiele der „Zebras“, wie die Handballer genannt werden, finden in der Kieler Sparkassen-Arena (Ostseehalle) statt, die 10.250 Zuschauern Platz bietet. Der THW ist einer von drei Vereinen, die seit der Gründung der eingleisigen Bundesliga dabei waren. Mit dem Gewinn der dreizehnten deutschen Meisterschaft in der Saison 2006/2007 löste der THW Kiel den VfL Gummersbach als deutschen Rekordmeister ab. Seitdem führt der Verein die Ewige Tabelle der Handball-Bundesliga an.
Mit insgesamt 28 nationalen Titeln ist der THW, vor dem VfL Gummersbach und dem HC Empor Rostock mit jeweils 17 nationalen Titeln, der erfolgreichste deutsche Verein auf nationaler Ebene.
[Bearbeiten] 1993 bis 2008
Unter „Noka“ Serdarušić entwickelte sich der THW Kiel zur erfolgreichsten Handballmannschaft Deutschlands. In seiner Amtszeit holte der THW elf deutsche Meisterschaften. Der Höhepunkt war die Saison 2007, in der die Kieler das historische Triple mit dem Sieg der Champions League, des DHB-Pokals und der Deutschen Meisterschaft feiern konnten. Am 26. Juni 2008 trennten sich der THW und Serdarušić einvernehmlich.
Im Februar 2009 wurden gegen den THW und Serdarušić massive Vorwürfe laut; der Trainer und der THW-Manager Uwe Schwenker sollen bei mindestens 10 Spielen, unter anderem dem Champions-League-Finale 2007, die Schiedsrichter bestochen haben. Der THW bestritt die Vorwürfe, die insbesondere von der Leitung der Rhein-Neckar Löwen erhoben wurden.[1] Am 26. Januar 2012 wurden Serdarušić und Schwenker vom Landgericht Kiel in allen Anklagepunkten freigesprochen.[2]
[Bearbeiten] Ära unter Alfreð Gíslason
| Saison | Platz | Tore | Diff. | Punkte |
|---|---|---|---|---|
| 2008/09 | 1. | 1226 : 955 | + 271 | 65 : 3 |
| 2009/10 | 1. | 1135 : 865 | + 270 | 62 : 6 |
| 2010/11 | 2. | 1099 : 875 | + 224 | 55 : 13 |
| 2011/12 | 1. | 670 : 489 | + 181 | 42 : 0 |
| Gold unterlegt: Gewinn der deutschen Meisterschaft | ||||
Alfreð Gíslason übernahm im Jahr 2008 das Amt des Cheftrainers von Zvonimir Serdarušić. In dieser Saison wurde der THW Kiel Deutscher Meister mit einem neuen Rekord von nur drei Minuspunkten. In der Champions League gewannen sie in der Gruppenphase alle sechs Spiele und zogen somit in die zweite Gruppenphase ein. Dort waren sie in einer Gruppe mit BM Ciudad Real, FC Barcelona und GOG Svendborg TGI. Mit nur einer Niederlage gegen BM Ciudad Real gewann der THW Kiel auch die zweite Gruppenphase. Im Viertelfinale schaltete man den kroatischen Verein RK Zagreb aus. Und die Rhein-Neckar Löwen besiegte man im Halbfinale. Das Hinspiel des Finals gewann man, musste dann aber im Rückspiel eine höhere Niederlage einstecken, was BM Ciudad Real zum Sieger der Champions League machte. Den DHB-Pokal gewann man nach einem 30:24 Finalsieg gegen den VfL Gummersbach.
In der Saison 2009/10 wurde man zum sechzehnten Mal in der Vereinsgeschichte Deutscher Meister mit einem Punkt Vorsprung vor dem HSV Hamburg. Im DHB-Pokal schied man im Viertelfinale nach einer 35:28 Niederlage gegen den VfL Gummersbach aus. In der Champions League wurde man in der Gruppenphase mit drei Minuspunkten in zehn Spielen Erster vor dem FC Barcelona. Im Achtelfinale besiegte man mit zwei Siegen den FCK Håndbold. Filip Jícha war mit 21 Toren in beiden Spielen bester Torschütze. Im Viertelfinale konnte man ebenfalls mit zwei Siegen die Rhein-Neckar Löwen bezwingen. Das Halbfinale und Finale wurde zum ersten Mal in einem Final-Four-Modus ausgetragen. Im Halbfinale besiegte man den BM Ciudad Real mit 27:29. Den Champions-League-Titel holte man nach einem 34:36 Sieg gegen den FC Barcelona. Dies war der zweite Champions League-Titel in der Vereinsgeschichte.
Die Saison 2010/11 war weniger erfolgreich. In der Bundesliga musste man dem HSV Hamburg den Vortritt lassen. Und in der Champions League gewann man zwar wieder die Gruppenphase vor den Rhein-Neckar Löwen, dem FC Barcelona, Chambéry Savoie HB, RK Celje und KS Vive Kielce. Aber im Viertelfinale musste man nach zwei Niederlagen den FC Barcelona ziehen lassen. Zum siebten Mal gewann man den DHB-Pokal. Der THW Kiel konnte sich mit 30:24 gegen die SG Flensburg-Handewitt durchsetzen. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte gewann der THW die Vereins-Weltmeisterschaft. Man setzte sich in Doha im Finale gegen BM Ciudad Real mit 28:25 durch, was dem Verein 400.000 € Gewinn einbrachte. Wegen einiger verletzter Spieler verpflichtete man im Verlaufe der Saison Jérôme Fernandez, der aber schon während der Saison den Verein wieder verließ.
Zur Saison 2011/12 verpflichtete der THW keine neuen Spieler. Im DHB-Pokal steht man im Final Four und in der Champions League trifft man als Sieger der Gruppe D im Achtelfinale auf Wisła Płock aus Polen. In der Bundesliga führt der Verein ohne Punktverlust und stellt mit 42:0 Punkten einen neuen Startrekord auf.
[Bearbeiten] Erfolge
- Deutscher Meister
1957, 1962, 1963, 1994, 1995, 1996, 1998, 1999, 2000, 2002, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009 und 2010 (Deutscher Rekordmeister) - Deutscher Feldhandball-Meister
1948 und 1950 - DHB-Pokalsieger
1998, 1999, 2000, 2007, 2008, 2009 und 2011 (Deutscher Rekord-Pokalsieger) - DHB-Pokalfinalist
1979, 1990 und 2005 - DHB-Supercup-Sieger
1995, 1998, 2005, 2007, 2008 und 2011 (Rekordsieger) - Champions-League-Sieger
2007 und 2010 - Champions-League-Finalist
2000, 2008 und 2009 - EHF-Pokalsieger
1998, 2002 und 2004 (Rekordsieger) - EHF Champions Trophy
2007 - Super Globe Sieger
2011 - Schlecker Cup-Sieger
1994, 1998, 2000, 2004, 2006, 2007, 2009, 2010 und 2011 (Rekordsieger)
[Bearbeiten] Spieler
[Bearbeiten] Aktueller Bundesligakader
| Nr. | Name | Alter | Nation | Position | Vertrag seit | Vertrag bis | letzter Verein |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Thierry Omeyer | 35 | Tor | 2006 | 30. Juni 2014 | Montpellier HB | |
| 12 | Andreas Palicka | 25 | Tor | 2008 | 30. Juni 2013 | Redbergslids IK Göteborg | |
| 5 | Kim Andersson | 29 | RR | 2005 | 30. Juni 2013 | IK Sävehof | |
| 6 | Henrik Lundström | 32 | LA | 2004 | 30. Juni 2012 | Redbergslids IK Göteborg | |
| 7 | Milutin Dragićević | 28 | KM | 2010 | 30. Juni 2014 | BSV Bjerringbro-Silkeborg | |
| 11 | Christian Sprenger | 28 | RA | 2009 | 30. Juni 2014 | SC Magdeburg | |
| 13 | Marcus Ahlm | 33 | KM | 2003 | 30. Juni 2013 | IFK Ystad HK | |
| 17 | Daniel Kubeš | 34 | KM | 2010 | 30. Juni 2012 | TBV Lemgo | |
| 19 | Tobias Reichmann | 23 | RA | 2009 | 30. Juni 2012 | SC Magdeburg | |
| 20 | Christian Zeitz | 31 | RR,RA | 2003 | 30. Juni 2014 | SG Kronau-Östringen | |
| 24 | Aron Pálmarsson | 21 | RM,RL | 2009 | 30. Juni 2015 | FH Hafnarfjörður | |
| 25 | Daniel Narcisse | 32 | RM,RL | 2009 | 30. Juni 2013 | Chambéry Savoie HB | |
| 31 | Momir Ilić | 30 | RL | 2009 | 30. Juni 2013 | VfL Gummersbach | |
| 33 | Dominik Klein | 28 | LA | 2006 | 30. Juni 2014 | TV Großwallstadt | |
| 39 | Filip Jícha | 29 | RL | 2007 | 30. Juni 2014 | TBV Lemgo |
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[Bearbeiten] Zugänge 2012/13 |
[Bearbeiten] Abgänge 2012/13 |
[Bearbeiten] Abgänge 2013/14
[Bearbeiten] Bekannte ehemalige Spieler
Magnus Wislander („Welthandballer des Jahrhunderts“; seine Rückennummer „2“ wird nicht mehr vergeben[3])
[Bearbeiten] Trainer
(seit der Saison 1977/1978)
- Alfreð Gíslason (seit 2008)
- Zvonimir Serdarušić (1993–2008)
- Uwe Schwenker (1993)
- Holger Oertel (1989–1992)
- Josip Milković (1989)
- Marek Panas (1987–1989)
- Jóhann Ingi Gunnarsson (1983–1986)
- Herward Wieck (1982)
- Marinko Andrić (1981)
- Gerd Welz (1979–1980)
- Werner Kirst (1978–1979)
- Željko Seleš (1978)
[Bearbeiten] Statistiken
[Bearbeiten] Bemerkenswertes und Kurioses
- Der THW Kiel wies von 1978 bis zur Saison 2004/05 durchgängig die höchsten Zuschauerzahlen aller Erstligisten auf.
- Der THW Kiel ist einer von drei Vereinen, die in allen Runden der eingleisigen Bundesliga ab 1977/78 teilnahmen.
- Mit Magnus Wislander, Henning Fritz, Nikola Karabatić, Thierry Omeyer und Filip Jícha haben fünf Welthandballer im Verein gespielt, bzw. tun dies noch immer. Von keinem anderen Verein kamen bisher mehr Welthandballer.
- 2007 standen sich mit dem THW Kiel und der SG Flensburg-Handewitt erstmals zwei Mannschaften aus einem Bundesland in einem Champions-League-Finale gegenüber.
- 2007 war das erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte mit dem Triple Champions-League-Sieger, Pokalsieger und Deutscher Meister. Zudem belegte der THW bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres den dritten Platz (hinter der Handball- und Frauen-Fußballnationalmannschaft, die 2007 Weltmeister geworden waren).
- In der Saison 2008/09 stellte der THW einen neuen Punkterekord in der Bundesliga auf. Mit der Saisonbilanz von 65:3 Punkten verbesserte man den alten Rekord von 62:6 Punkten, den man sich bislang mit dem TBV Lemgo teilte.
[Bearbeiten] Vereinsrekorde
Stand: Saisonende 2010/2011
- Deutscher Rekordmeister (16 mal, zuletzt 2010)
- Deutscher Rekord-Pokalsieger (7 mal, zuletzt 2011)
- Deutscher Rekord-Supercup-Sieger (6 mal, zuletzt 2011)
- Champions League - Sieger (2 mal, zuletzt 2010)
- Meiste Einsätze: Michael Krieter (415 Spiele)
- Meiste Tore: Magnus Wislander (1388/17 Tore)
- Meiste Siebenmeter-Tore: Nikolaj Bredahl Jacobsen (387/488 Siebenmeter-Tore)
[Bearbeiten] Maskottchen
Das Maskottchen der Mannschaft ist seit dem 26. August 1999 das Zebra Hein Daddel. Der Name kommt von dem großen Kieler Handballidol Hein Dahlinger und wurde von den Fans so in einer Abstimmung entschieden. Die Figur aus PU-Schaum, in der sich wechselnde Darsteller verkleidet befinden[4], wurde in Peter Röders Filmpuppen-Werkstatt entwickelt[4].
[Bearbeiten] Frauen
Die 1. Frauenmannschaft stieg seit 2006 fast jedes Jahr eine Spielklasse auf und spielt aktuell in der Oberliga Schleswig-Holstein/Hamburg.
[Bearbeiten] Jugend
Die männliche A-Jugend spielt in der Saison 2011/12 in der Ost Staffel der neu geschaffenen A-Jugend Bundesliga.
Die männliche B- und C-Jugend spielen in der jeweils höchsten Jugendspielklasse. Zudem gewann man den NOHV-Pokal in den Jahren 1995, 1997 und 1998.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ spiegel.de: Kiel soll bei mindestens zehn Spielen bestochen haben
- ↑ Kieler Handballprozess: Zwei Freisprüche und viele offene Fragen - Sport - FAZ
- ↑ Zebra: Karlchens Einwurf
- ↑ a b Informationen über Hein Daddel auf der Internetpräsenz von THW Kiel, abgerufen 18. November 2011
[Bearbeiten] Weblinks
HBW Balingen-Weilstetten | Bergischer HC | Füchse Berlin | SG Flensburg-Handewitt | FRISCH AUF! Göppingen | TV Großwallstadt | VfL Gummersbach | HSV Hamburg | TSV Hannover-Burgdorf | Eintracht Hildesheim | TV Hüttenberg | THW Kiel | TBV Lemgo | SC Magdeburg | MT Melsungen | TuS N-Lübbecke | Rhein-Neckar Löwen | HSG Wetzlar
1 Thierry Omeyer | 12 Andreas Palicka | 5 Kim Andersson | 6 Henrik Lundström | 7 Milutin Dragićević | 11 Christian Sprenger | 13 Marcus Ahlm
| 17 Daniel Kubeš | 19 Tobias Reichmann | 20 Christian Zeitz | 24 Aron Pálmarsson | 25 Daniel Narcisse | 31 Momir Ilić | 33 Dominik Klein | 39 Filip Jícha | Trainer: Alfreð Gíslason