TPHA

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Der TPHA (Treponema-Pallidum-Hämagglutinations-Assay) ist ein Test auf Infektion mit Syphilis[1] Genauer gesagt, führt man einen indirekten Nachweis durch, indem man das Serum des Patienten auf Antikörper gegen Treponema pallidum (den Erreger der Syphilis) untersucht[2].

Man nimmt Erythrozyten (rote Blutkörperchen), an deren Oberfläche man Proteine und Polysaccharide von Treponema pallidum "befestigt" hat. Jetzt kommt das Patientenserum dazu. Wenn es Antikörper gegen Treponema pallidum enthält, werden diese an die o. g. Proteine bzw. Polysaccharide auf den Erythrozyten binden, und diese vernetzten. Diese Vernetzung ist mit dem bloßen Auge als Verklumpung der Erythrozyten (daher der Ausdruck Hämagglutination) zu sehen. Enthält das Patientenserum keine Antikörper, werden die Erythrozyten einfach sedimentieren. Auch dies ist makroskopisch sichtbar.

Wenn dieser Screening-Test positiv verläuft, macht man eine weitere Kontrolle mit dem sogenannten FTA-Abs-Test.

Zu einem falsch positivem Testergebnis kommt es durch das Antiphospholipid-Syndrom. Die dabei gebildeten Antiphospholipid-Antikörper binden ebenfalls an Cardiolipine der Zellmembran von Treponema pallidum. Daraus resultiert ein falsch positives Testergebnis in Form einer Verklumpung der Erytrozyten.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. [1]. laborlexikon.de, abgerufen am 3. November 2012.
  2. [2]. laborlexikon.de, abgerufen am 3. November 2012.
Gesundheitshinweis Bitte den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!