Brose Baskets

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Brose Baskets
Brose Baskets Logo.svg
Gegründet 1955 (als 1. FC 01 Bamberg)
Halle Brose Arena
(6900 Plätze)
Homepage www.brosebaskets.de
Geschäftsführer Sport vakant
Kfm. Geschäftsführer vakant
Trainer Andrea Trinchieri
Liga BBL

2013/14: VF: 5. Platz

Farben Grau/Rot
Trikotfarben
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Heim
Trikotfarben
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Auswärts
Erfolge
Deutscher Meister: 2005, 2007, 2010, 2011, 2012, 2013
Deutscher Pokalsieger: 1992, 2010, 2011, 2012

Die Brose Baskets sind eine deutsche Basketballmannschaft aus Bamberg, die sechsmal die Deutsche Meisterschaft und viermal den Deutschen Pokal gewinnen konnte. Das Team trat in der Saison 2013/14 in der Beko Basketball-Bundesliga, der ULEB Euroleague sowie im Eurocup an. Lizenzinhaber ist die Bamberger Basketball GmbH.

Geschichte[Bearbeiten]

Vorgängerklubs (1970 bis 2001)[Bearbeiten]

1970 stieg der 1. FC 01 Bamberg erstmals in die Basketball-Bundesliga auf. Nach zwei Ab- und Wiederaufstiegen (Abstiege 1979 und 1983, Aufstiege 1982 und 1984) erfolgte wegen der drohenden Insolvenz des 1. FC Bamberg 1988 die Abspaltung der Basketball-Abteilung in den neu gegründeten Verein, der durch den Namenssponsor TTL (abk. für Tapeten-Teppichboden-Land) unter der Firmierung TTL Basketball Bamberg in der Bundesliga antrat. 1992 gelang der erste nationale Titelerfolg im Herrenbereich mit dem Gewinn des Pokalwettbewerbs. Ab 1995 wurde die Bezeichnung der Mannschaft durch den Einstieg der uniVersa Versicherungen auf TTL uniVersa Bamberg erweitert.

Im Jahr 1999 übernahm Wolfgang Heyder Führungsaufgaben bei der Bundesligamannschaft und wirkte als Sportdirektor, die längste Zeit aber auch in Doppelfunktion als Geschäftsführer, und sollte in den folgenden 15 Jahren eine prägende Wirkung auf die Bundesligamannschaft, aber auch die Organisation des Umfelds haben. Nach finanziellen Problemen rettete zunächst 2000 der Einstieg des neuen Namenssponsors TSK den Bamberger Bundesligabasketball. Die Mannschaft trat nun als TSK uniVersa Bamberg an. Differenzen zwischen dem Hauptsponsor und dem Verein gefährdeten 2003 erneut den Verbleib in der Basketball-Bundesliga, konnten aber beigelegt werden.

Ära Bauermann (2001 bis 2008)[Bearbeiten]

Bereits in der Saison 2001/02 war Dirk Bauermann, der zu Beginn der 1990er Jahre mit dem TSV Bayer 04 Leverkusen bereits siebenmal deutscher Meister und viermal Pokalsieger geworden war, neuer Trainer der Bamberger Basketballmannschaft geworden. Die Bamberger hatten drei sportliche magere Spielzeiten in der Meisterschaft hinter sich, in der man bis auf Qualifikationen für das BBL Top Four im Pokalwettbewerb nicht viel erreichte. Unter Bauermann konnte man sich zunächst erst einmal wieder für die Play-offs der besten acht Mannschaften qualifizieren. Bereits in der folgenden Saison 2002/03 gelang erstmals seit 1993 wieder der Einzug in die Play-off-Finalserie um die deutsche Meisterschaft. Hatte man zehn Jahre zuvor gegen den von Bauermann trainierten Serienmeister Leverkusen verloren, so verlor man diesmal gegen den damaligen Serienmeister ALBA Berlin. Differenzen zwischen dem Hauptsponsor und dem Verein gefährdeten 2003 aber den sportlichen Aufschwung und stellten den Verbleib in der Basketball-Bundesliga in Frage.

Nach dem Einstieg des neuen Namenssponsors GHP konnte die Mannschaft den sportlichen Aufschwung fortsetzen und in der Play-off-Halbfinalserie der Saison 2003/04 den Titelverteidiger und Serienmeister ALBA knapp in fünf Spielen bezwingen. Den vakanten Meistertitel konnte man jedoch nicht erobern und verlor in der Finalserie wiederum in der Maximaldistanz von fünf Spielen gegen die Opel Skyliners. Ein Jahr später war es dann soweit, als man in einer Neuauflage der Vorjahresfinalserie den Titelverteidiger aus Frankfurt am Main in fünf Spielen bezwang und erstmals den Meistertitel nach Bamberg holte. Zu den prägenden Spielern der Mannschaft gehörten Nationalspieler Steffen Hamann sowie die gebürtigen US-Amerikaner Rick Stafford und Chris Ensminger, denen insbesondere Qualitäten in der „Defense“ nachgesagt wurden. Mit dem Meisterschaftsgewinn war man auch erstmals für den höchstrangigen europäischen Vereinswettbewerb ULEB Euroleague qualifiziert, in dem man als erste deutsche Mannschaft in der jüngeren Geschichte dieses Wettbewerbs seit dem Jahr 2000 das in Gruppenspielen ausgetragene Achtelfinale („Top16“) der ULEB Euroleague 2005/06 erreichte. Beim Top Four 2006 des Pokalwettbewerbs vor heimischem Publikum verlor man jedoch das Finale gegen ALBA und in der Play-off-Halbfinalserie der Basketball-Bundesliga 2005/06 musste man sich als Titelverteidiger knapp RheinEnergie Köln geschlagen geben.

Mit Beginn der Saison 2006/07 änderte der Verein seinen Namen in Brose Baskets, da die Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG neuer Hauptsponsor wurde. In der Finalserie der Meisterschaft konnte man sich den Titel gegen die Artland Dragons zurückholen und Casey Jacobsen, der anschließend zunächst wieder in die NBA zurückkehrte, wurde als MVP der Finalserie ausgezeichnet. In den Play-offs der Saison 2007/2008 schied man jedoch bereits in der ersten Runde aus. Eine Woche später erklärte Trainer Dirk Bauermann seinen Rücktritt, der sich auf seine bisherige, seit 2003 ausgeübte Nebentätigkeit als Bundestrainer der deutschen Herren-Nationalmannschaft konzentrierte. Neben dem sportlichen Misserfolg in dieser Saison hatte die Liga und der DBB auf eine Trennung der Ämter von Erstliga-Vereinstrainer und Nationaltrainer gedrängt.

Ära Fleming (2008 bis 2014)[Bearbeiten]

Als neuer Trainer und Nachfolger wurde Chris Fleming von den Artland Dragons als Cheftrainer verpflichtet. Neben dem damals 38-jährigen Amerikaner wechselte auch sein langjähriger Trainerassistent Arne Woltmann mit aus Quakenbrück zu den Brose Baskets. [1] Mit ins Frankenland brachte Fleming seinen Landsmann und Aufbauspieler der Dragons John Goldsberry. Der Neuaufbau und die Neuausrichtung der Mannschaft, von der nur wenige Spieler wie der Serbe Predrag Šuput übrig blieben, gestaltete sich zunächst schwierig und die Brose Baskets erreichten nur knapp den Einzug in die Play-offs der Saison 2008/09, in denen man dann zwar die Halbfinalserie erreichte, dort aber gegen den späteren Meister EWE Baskets Oldenburg ausschied, gegen die man ein Jahr zuvor bereits in der ersten Runde gescheitert war.

Neben der Verpflichtung von Nachwuchstalent Tibor Pleiß und der Rückkehr von Casey Jacobsen holte man nach einem erneut eher holprigen Saisonstart in der Saison 2009/10 zudem den gebürtigen Slowaken Anton Gavel in die Bundesliga zurück und erreichte noch den fünften Platz nach der Hauptrunde. Nachdem man bereits den Pokalwettbewerb 2009 gegen den Top Four-Gastgeber Deutsche Bank Skyliners aus Frankfurt mit einem Punkt Unterschied im Finalspiel gewonnen hatte, nutzte man in den Play-offs die Ausgangslage, dass in der ersten Runde alle Mannschaften mit Heimrecht im ersten Spiel bereits ausgeschieden waren. Nach zwei Serien ohne Niederlage ging man gegen die Skyliners in der dritten Auflage dieser Finalserienpaarung traditionsgemäß wieder über fünf Spiele und holte die dritte Meisterschaft nach Bamberg. Jacobsen wurde erneut zum MVP der Finalserie ernannt.

Für die Saison 2010/11 konnte das erfolgreiche Team der Vorsaison weitgehend zusammengehalten und gezielt verstärkt werden. Daraufhin dominierte die eingespielte Mannschaft die Punkterunde fast nach Belieben und musste in 34 Spielen nur zwei Niederlagen hinnehmen. Ebenso gewann sie den Pokalwettbewerb, dessen Finalturnier auch noch in Bamberg stattfand. Gegen Braunschweig verteidigten sie mit 69:66 den Pokalsieg des Vorjahres. In der Meisterschaft überstanden die Brose Baskets gegen die Eisbären Bremerhaven souverän das Viertelfinale. Im Halbfinale mussten sie dann aber überraschend zwei Auswärtsniederlagen gegen die Artland Dragons hinnehmen und gewannen erst im entscheidenden fünften Spiel. Im Finale gegen ALBA Berlin zeigten die Bamberger erneut Auswärtsschwächen und nachlassende Form. Im Entscheidungsspiel in der Stechert-Arena waren, nach einem guten Start der Brose Baskets, die Berliner lange Zeit in Führung. Doch die Bamberger konnten im Schlussviertel das Spiel zu einem deutlichen 72:65 drehen. Damit wurden sie zum vierten Mal deutscher Meister und schafften das zweite Double in Folge. MVP der Finalserie wurde der aus der zweiten italienischen Liga Legadue gekommene Kyle Hines, der unter den Fans im Frankenland nur „Karl-Heinz“ gerufen wurde und als Entdeckung der Saison auch europäische Spitzenklubs auf sich aufmerksam gemacht hatte.

Während Hines zu Olympiakos Piräus nach Griechenland wechselte, wurde die Kontinuität im Kader der Brose Baskets auch für der Saison 2011/12 weitgehend fortgesetzt. Die Abgänge konnten durch starke Verpflichtungen mehr als nur ausgeglichen werden. Am Ende der Hauptrunde stand Bamberg mit 30 Siegen und vier Niederlagen auf Platz 1 der Tabelle. Während der Saison konnte die Mannschaft wieder den Pokalwettbewerb für sich entscheiden. Im Kampf um die Meisterschaft konnten sich die Brose Baskets im Playoff-Viertelfinale mit 3:1 gegen die Telekom Baskets Bonn durchsetzen, Bamberg verlor dabei überraschend das erste Heimspiel. Diese Niederlage war die erste Heimniederlage seit 49 Spielen [2]. In der Halbfinalserie besiegte das Team die Artland Dragons glatt in drei von fünf möglichen Spielen (Best-of-Five). Im Finale setzte sich Bamberg schließlich gegen ratiopharm Ulm ebenfalls mit 3:0 durch. Damit gewann Bamberg das Double zum dritten Mal in Folge. Unter anderem aufgrund dieser Erfolge unterschrieben nach der Saison mehrere Spieler höher dotierte Verträge bei anderen Teams, so dass in der folgenden Saison die Kontinuität im Kader nicht mehr komplett fortgesetzt werden konnte. So wechselten die beiden Centerspieler Tibor Pleiß und Marcus Slaughter nach Spanien, außerdem wechselten Brian Roberts und der neue Finals-MVP P.J. Tucker in die NBA. Predrag Šuput zog es nach fünf Jahren zu KK Cedevita in Kroatien.

Während der Kern der Mannschaft mit „BBL-Best-Defensive-Player“ Gavel, Jacobsen, Goldsberry sowie Nationalspieler und „Eigengewächs“ Karsten Tadda für die Saison 2012/13 zusammengehalten wurden, stachen bei den Neuzugängen insbesondere der slowenische Nationalspieler und ehemalige NBA-Profi Boštjan Nachbar hervor. Doch verletzungsbedingte Ausfälle führten während der Spielzeit zu vielen Umstrukturierungen im Kader. In der ULEB Euroleague 2012/13 erreichte man erstmals nach sieben Jahren nach einem Verlängerungssieg im letzten Vorrunden-Gruppenspiel die Zwischenrunde der 16 besten Mannschaften, in der man jedoch in 14 Spielen, darunter auch zwei gegen den weiteren deutschen Vertreter ALBA Berlin, sieglos blieb. Auch im Pokalwettbewerb Beko BBL-Pokal 2013 verlor man als Titelverteidiger enttäuschend vor eigenem Publikum im Viertelfinale in eigener Halle mit 69:77 gegen den FC Bayern Basketball‎. In der nationalen Meisterschaft hingegen beendete das Team der Brose Baskets die Hauptrunde der Bundesliga mit 26 Siegen auf Platz eins der Tabelle. Im den Play-offs ging es im Viertelfinale gegen Phoenix Hagen‎, gegen die sich die Brose Baskets mit 3:1 durchsetzen konnten und somit ins Halbfinale der Playoffs einzogen. Dort trafen sie auf die Mannschaft des FC Bayern München, die man nach fünf Spielen mit 3:2 besiegen konnte, wonach man nun zum vierten Mal in Folge im Finale der Playoffs stand. Hier warteten die EWE Baskets Oldenburg auf den Meister der letzten drei Jahre. Mit einer glatten 3:0-Serie sicherten sich die Brose Baskets die vierte Meisterschaft in Folge. Der eingebürgerte Anton Gavel wurde nach zwei Auszeichnungen als bester Verteidiger der Liga nun auch zum MVP der Finalserie gekürt.

Die Spielzeit 2013/2014 gestaltete sich jedoch weniger erfolgreich als die Jahre zuvor. Nach dem frühzeitigen Ausscheiden aus der Euroleague scheiterte man gar auch in der Zwischenrunde des Eurocups. Im Top Four des Beko BBL-Pokal 2014 verlor man im Halbfinale relativ klar gegen Titelverteidiger ALBA Berlin. Zwar konnten die Brose Baskets in der nationalen Meisterschaft die reguläre Saison mit 28 Siegen und 6 Niederlagen auf Rang 2 der Tabelle abschließen, doch im Viertelfinale der Play-offs schieden die Baskets gegen Artland Dragons nach zwei Heimniederlagen und nur einem Auswärtssieg frühzeitig aus.[3] Dies führte dazu, dass Chris Fleming von seiner Aufgabe als Cheftrainer entbunden wurde. Manager Wolfgang Heyder, dessen Aufgabenbereich sich im Januar 2014 nach Bestellung des kaufmännischen Geschäftsführers Marko Beens bereits nur noch auf das Sportliche konzentrierte, soll sich nur noch übergangsweise um die Belange der Bundesligamannschaft kümmern, bis ein Nachfolger gefunden ist. Er wird dem Verein im Nachwuchsbereich erhalten bleiben.[4] Kurz nach Ende der Playoffs wurde bekannt, dass die Zusammenarbeit mit dem relativ neuen Geschäftsführer Marko Beens wieder beendet wird.[5]

Erfolge[Bearbeiten]

  • 3x Deutscher Vizemeister: 1993, 2003, 2004
  • 2x Deutscher Vizepokalsieger: 1990, 2006
  • 2x Erreichen der Zwischenrunde (Beste 16) der ULEB Euroleague: (2006, 2013)

Spielstätte[Bearbeiten]

Die Brose Baskets tragen ihre Heimspiele seit 2001 hauptsächlich in der mehrfach umbenannten brose Arena aus.

Seit dem Umbau der Halle im Jahr 2006 fasst sie für Basketballspiele 6.800 Zuschauer und verfügt unter anderem über einen großen Business Bereich und neun Business Logen. Erst durch diesen Umbau ist die Halle auch für die Austragung von Spielen der ULEB Euroleague (Mindestkapazität: 5.000 Sitzplätze) geeignet. Zuvor mussten internationale Heimspiele in die Nürnberger Arena ausgelagert werden.

Vor dem Bau der brose Arena (früher Forum Bamberg, Jako Arena bzw. Stechert Arena) spielte die Mannschaft in der John-F.-Kennedy-Halle auf dem Gelände der US-amerikanischen Kaserne in Bamberg und später in der Graf-Stauffenberg-Halle.

Weitere wichtige Personen im Vereinsumfeld[Bearbeiten]

  • Norbert Sieben (Präsident)
  • Aufsichtsrat: Michael Stoschek (Vorsitzender des Aufsichtsrats), Rolf Beyer (Stellv. Vorsitzender), Stefan Adam, Sandro Scharlibbe, Carl Steiner, Maximilian Stoschek

Aktueller Kader[Bearbeiten]

Kader der Brose Baskets in der Saison 2014/2015
Spieler
Nr. Nat. Name Geburt Größe Info Letzter Verein
Guards (PG, SG)
6 DeutschlandDeutschland Alexander Engel 27.09.1993 1,87 m DL *BCM Baunach
9 DeutschlandDeutschland Karsten Tadda 02.11.1988 1,91 m A-Nat TSV Tröster Breitengüßbach
11 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brad Wanamaker 25.07.1989 1,93 m ItalienItalien Giorgio Tesi Pistoia
13 LettlandLettland Jānis Strēlnieks 01.09.1989 1,91 m A-Nat UkraineUkraine BK Budiwelnyk Kiew
25 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Carlon Brown 04.10.1989 1,98 m IsraelIsrael Hapoel Tel Aviv
30 DeutschlandDeutschland Dino Dizdarević 18.03.1995 1,91 m DL *BCM Baunach
Forwards (SF, PF)
7 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ryan Thompson 09.06.1988 1,98 m BelgienBelgien Telenet Oostende
10 DeutschlandDeutschland Daniel Theis 04.04.1992 2,04 m A-Nat Ratiopharm Ulm
15 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Josh Duncan 12.05.1986 2,03 m IsraelIsrael Hapoel Migdal Jerusalem
20 DeutschlandDeutschland Elias Harris 06.07.1989 2,03 m A-Nat Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Los Angeles Lakers
32 DeutschlandDeutschland Johannes Thiemann 09.02.1994 2,03 m DL *BCM Baunach
Center (C)
21 NigeriaNigeria/Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Trevor Mbakwe 24.01.1989 2,07 m ItalienItalien Acea Rom
Trainer
Nat. Name Position
ItalienItalien Andrea Trinchieri Trainer
GriechenlandGriechenland Ilias Kantzouris Co-Trainer
Legende
Abk. Bedeutung
(C)Kapitän der Mannschaft Mannschaftskapitän
A-Nat Nationalspieler (Erstland)
DL Doppellizenzspieler
* Zweitverein bei Doppellizenz
Quellen
Teamhomepage
Ligahomepage
Stand: 16. August 2014


Wechsel 2014/2015

Zugänge: Andrea Trinchieri (Trainer/UNICS Kasan), Daniel Theis (Ratiopharm Ulm), Josh Duncan (Hapoel Migdal Jerusalem/ISR), Brad Wanamaker (Giorgio Tesi Pistoia/ITA), Trevor Mbakwe (Pallacanestro Virtus Roma/ITA), Dennis Kramer (University of San Diego/USA - Nicht mehr im Kader), Carlon Brown (Hapoel Tel Aviv/ISR), Ryan Thompson (Telenet Oostende/BEL), Jānis Strēlnieks (Budiwelnyk Kiew/UKR)

Abgänge: Casey Jacobsen, John Goldsberry (beide Karriereende), Chris Fleming (Trainer/Ziel unbekannt), Arne Woltmann (AC, Deutscher Basketball Bund), Sharrod Ford (Paris-Levallois Basket/FRA), Jared Jordan (Gipuzkoa Basket Club/ESP), Anton Gavel (FC Bayern München), D’or Fischer (UNICS Kasan/RUS), Maik Zirbes (KK Roter Stern Belgrad/SRB), Jamar Smith (CSP Limoges/FRA), Rakim Sanders (Dinamo Basket Sassari/ITA), Dennis Kramer (TBB Trier)

Ehemalige Kader[Bearbeiten]

Bekannte und wichtige ehemalige Bamberger Spieler[Bearbeiten]

Cheftrainer[Bearbeiten]

Kooperationspartner / Übernahmen[Bearbeiten]

Die Brose Baskets und ihre Kooperationsvereine bieten jungen Spielern optimale Entwicklungsbedingungen. Ziel ist es, für das sportinteressierte Publikum und für Partner aus der Wirtschaft attraktiven und hochklassigen Basketball zu bieten, die Basis des Basketballsports zu verbreitern und in der Spitze noch erfolgreicher und effizienter zu werden.

Die Brose Baskets und ihr e. V. unterhalten deshalb Nachwuchsteams im U9, U10, U12, U14, U16 und U19 Bereich und kooperieren mit dem ProB-Ligisten 1. FC Baunach. Seit der Saison 2009/2010 findet sich mit der WNBL-Mannschaft „Team Oberfranken“ auch ein weibliches U17-Leistungsteam Programm. Seit 2012 spielt die Damenmannschaft DJK Brose Bamberg mit Unterstützung der Brose Baskets in der 1. DBBL.

Die Kooperationsteams im Überblick:

Sowie zahlreiche weitere Vereine im U12-U9 Bereich im Rahmen des Projekts “Junior Franken”.

Zahlreiche Nachwuchsspieler stehen außerdem im Kader der deutschen (Jugend-)Nationalmannschaften: Der A-Kader der Nationalmannschaft profitiert von den Qualitäten von Karsten Tadda und Maik Zirbes. Im U-20-Bereich spielen mit Johannes Thiemann, Alexander Engel und Alina Hartmann drei Athleten aus Bamberg. Dino Dizdarevic, Andreas Obst und Robert Zinn sind U-18 Nationalspieler. Im U-16 Bereich stehen fünf Eigengewächse auf internationalem Parkett: Daniel Keppeler, Noah Kamdem, Leon Kratzer, Saskia Beringer und Anne-Katrin Landwehr.

Mit zahlreichen Projekten im Breitensportbereich erreichen die Brose Baskets und ihre Kooperationspartner pro Jahr zusätzlich zum Leistungssport noch etwa 12.000 Kinder und Jugendliche. Zu den Projekten gehören: AG Grundschule, Basketballaktionstage, Schoolsleague, Basketballcamps, "kinder+Sport Basketball Academy“ etc. [6]

Zum 1. Oktober 2013 wurde der bisherige Förderverein Basketball Bamberg e. V. umbenannt in Brose Baskets e.V. Der Verein hat als Ziel die Nachwuchsarbeit rund um den Basketball zu unterstützen. Die Mitgliederzahl beläuft sich auf ca. 300 (Stand Februar 2014). [7]

Fans[Bearbeiten]

Trotz der relativ geringen Einwohnerzahl Bambergs (ca. 70.000) waren in der Saison 2006/07 die Heimspiele der Brose Baskets mit durchschnittlich 6.712 Zuschauern pro Begegnung deutschlandweit am besten besucht (Platz 2: ALBA Berlin mit 6.585 Zuschauern pro Spiel). Die Auslastung der Jako-Arena war mit durchschnittlich 98,77 % pro Spiel nach der Auslastung der Artland-Arena (100 % bei 3000 Plätzen) die zweithöchste.[8] Nach offiziellen Angaben musste der Verkauf von Dauerkarten für die Saison 2007/08 zum wiederholten Male bei einem Verkaufsstand von knapp 5000 gestoppt werden, um noch Karten für den Einzelverkauf und die Fans der Gastmannschaften anbieten zu können.[9]

Aufgrund der breiten Begeisterung, innerhalb der relativ kleinen Stadt (70.000 Einwohner), bezeichnet man die Stadt in Basketballkreisen gerne als "Freak City". Der Fanclub Faszination Basketball Bamberg[10] ist mit knapp 1.000 Mitgliedern der größte Basketballfanclub innerhalb der Beko BBL. Organisierte Unterstützung erhalten die Brose Baskets außerdem unter anderem von Freak City Frankenpower[11] und der Sektion Südblock[12].

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Chris Fleming beerbt Dirk Bauermann in Bamberg. Der Tagesspiegel, 2. Juni 2008, abgerufen am 29. Mai 2014.
  2. Bamberger Tristesse und Trotz. spox.com, abgerufen am 29. Mai 2014.
  3. http://www.kicker.de/news/basketball/bbl-pokal/605273/artikel_bamberg-trennt-sich-von-fleming.html
  4. http://www.brosebaskets.de/saison/news/artikel/fleming-von-traineraufgabe-entbunden-heyder-legt-amt-nieder/
  5. http://www.sport1.de/de/basketball/basketball_bundesliga/newspage_909026.html
  6. Breitensport. Abgerufen am 17. März 2014.
  7. Verein. Abgerufen am 17. März 2014.
  8. Zuschauerzahlen in der Basketball Bundesliga (abgerufen: 24. Juni 2007)
  9. Offizielle Meldung zum Dauerkartenverkauf (abgerufen: 20. Juli 2007)
  10. Fanclub Faszination Basketball Bamberg e.V. Abgerufen am 17. März 2014.
  11. Fanclub Freakcity. Abgerufen am 17. März 2014.
  12. Sektion Südblock. Abgerufen am 17. März 2014.

Weblinks[Bearbeiten]

49.87916666666710.920555555556Koordinaten: 49° 52′ 45″ N, 10° 55′ 14″ O