TUIfly

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Dieser Artikel erläutert die deutsche Fluggesellschaft TUIfly. Für den Verbund der Fluggesellschaften der TUI AG siehe TUI Airlines.
TUIfly
Logo der TUIfly
Boeing 737-800 der TUIfly
IATA-Code: X3
ICAO-Code: TUI
(früher HLX)
Rufzeichen: TUIJET
(früher YELLOW CAB)
Gründung: 1972
(als Hapag-Lloyd Flug)
Sitz: Langenhagen,
DeutschlandDeutschland Deutschland52.458189.707751Koordinaten: 52° 27′ 29″ N, 9° 42′ 28″ O
Heimatflughafen: Flughafen Hannover
IATA-Prefixcode: 617
Leitung: Dieter Nirschl[1]
Vielfliegerprogramm: keines (zuvor FriendChips und bluemiles)
Flottenstärke: 37
Ziele: International
Webseite: tuifly.com

TUIfly ist eine deutsche Fluggesellschaft mit Sitz in Langenhagen bei Hannover und Heimatbasis auf dem dortigen Flughafen Hannover. Sie ist ein Tochterunternehmen des Touristikkonzerns TUI Travel PLC und Mitglied des Konzernverbundes TUI Airlines.

Geschichte[Bearbeiten]

Hapag-Lloyd Flug[Bearbeiten]

Eine Boeing 727-200 der Hapag-Lloyd Flug im Jahr 1978
Ein Airbus A310-300 der Hapag-Lloyd Flug im Jahr 1992

Hapag-Lloyd Flug wurde 1972 als Tochtergesellschaft der Reederei Hapag-Lloyd AG gegründet. Am 30. März 1973 startete der Flugbetrieb mit einer Boeing 727 auf der Strecke von Hamburg nach Ibiza.

Im Januar 1979 wurde Bavaria Germanair in das Unternehmen integriert. Durch die Übernahme erhielt die Gesellschaft ihre ersten zwei Großraumflugzeuge des Typs Airbus A300.

Hapag-Lloyd Flug führte hauptsächlich Charterflüge zu touristischen Zielen rund um das Mittelmeer durch. Nach der Auslieferung der Airbus A310-300 flog die Gesellschaft ab Ende der 1980er Jahre auch Langstreckenziele an, darunter New York City, Toronto, Malé, Mombasa und die Dominikanische Republik. Fast alle Langstreckenverbindungen wurden nach relativ kurzer Zeit wieder eingestellt, nur die Flüge in die Dominikanische Republik wurden noch länger beibehalten.

Die im Jahr 2002 gegründete Billigfluggesellschaft Hapag-Lloyd Express (kurz HLX) war kein Tochterunternehmen von Hapag-Lloyd Flug, sondern ein von ihr unabhängiges Unternehmen des TUI-Konzerns. Seit der Gründung war Hapag-Lloyd Flug gemeinsam mit Germania jedoch für die Durchführung der HLX-Flüge im Wet-Lease zuständig, da HLX keine eigene Flotte betrieb.

Im Jahr 2001 wurden die letzten Langstreckenrouten eingestellt, und die hierfür eingesetzten A310-300 auf den verbleibenden kürzeren Routen mit starkem Passagieraufkommen eingesetzt. Das am weitesten entfernte Ziel lag von nun in Kap Verde mit einer Flugzeit von sechs Stunden. 2004 führte Hapag-Lloyd Flug das Vielfliegerprogramm bluemiles ein. Der Name bluemiles, eine Anspielung auf die damals überwiegend blau lackierten Flugzeuge der Gesellschaft, wurde später zunächst auch für TUIfly beibehalten, obwohl TUIfly die Farbe Gelb als Erkennungszeichen hat.

Hapagfly[Bearbeiten]

Eine Boeing 737-800 der Hapagfly

Im Zuge der Vereinheitlichung des Markenauftritts etablierte TUI ab 2005 die als Allianz angekündigte Dachmarke TUIfly für alle nationalen Ferienflieger des Konzerns. Die Marke Hapag-Lloyd Flug wurde im Zuge dessen sowohl im Marketing als auch bei der Flugzeuglackierung durch Hapagfly und das TUI-Logo ersetzt. Analog erhielten fast alle anderen Schwestergesellschaften das Suffix -fly, aus Corsair wurde damals etwa Corsairfly.

Im selben Jahr wurden alle bis auf einen Airbus A310-300 an andere Fluggesellschaften verkauft. Ein von Lufthansa gecharteter Airbus A300 wurde zunächst behalten, dieser wurde jedoch bis Mitte November dieses Jahres an Swiss International Air Lines für den Liniendienst nach Afrika verchartert und anschließend wieder an die Lufthansa zurückgegeben. Ersetzt wurden die Airbus-Maschinen durch den Zukauf neuer Boeing 737. Hapag-Lloyd Flug hatte zuletzt (Sommer 2006) eine Sitzplatzauslastung von 88,3 Prozent.

TUIfly[Bearbeiten]

Der Sitz von TUIfly am Flughafen Hannover-Langenhagen

Nach vielen Übernahmen und einer fortschreitenden Konsolidierung in der Luftfahrtbranche stellte TUI im Jahr 2006 Überlegungen an, die beiden Fluggesellschaften Hapag-Lloyd Flug und Hapag-Lloyd Express zusammenzuschließen und unter einer gemeinsamen Marke auftreten zu lassen. Im Dezember 2006 wurde verkündet, in Deutschland zukünftig die bisherige Dachmarke für alle Fluggesellschaften des TUI-Konzerns zu verwenden: TUIfly. Ab Januar 2007 ersetzte TUIfly die beiden bisherigen TUI-Marken Hapagfly und Hapag-Lloyd Express. Die hinter ihnen stehenden Gesellschaften Hapag-Lloyd Fluggesellschaft mbH bzw. Hapag-Lloyd Express GmbH – beide gehörten vollständig der TUI AG – blieben zunächst weiter als rechtlich selbstständige Firmen bestehen. Hapag-Lloyd Flug war für den Flugbetrieb zuständig, die Schwestergesellschaft Hapag-Lloyd Express für den Vertrieb der „neuen“ TUIfly.

Der Markenname Hapag-Lloyd war seitdem somit nahezu vollständig aus dem Flugbetrieb der TUI verschwunden. Lediglich der auf Geschäftsflugverkehr spezialisierte Bereich Hapag-Lloyd Executive der Hapag-Lloyd Express GmbH verwendet diesen Namen noch in der Außendarstellung. Zudem tragen zwei Flugzeuge der Flotte eine Sonderlackierung der Hapag Lloyd Kreuzfahrten. Diese werden oft für Retro-Jets gehalten, da ihre Lackierung sehr stark an die der ehemaligen Hapag-Lloyd Flug erinnert. Der Name existiert außerdem weiterhin beim Transport- und Logistikunternehmen Hapag-Lloyd AG.

Der neue Markenname TUIfly stieß nach Einführung bei einigen Großkunden auf Kritik, unter anderem beim Reiseanbieter Alltours und bei der Rewe Group.[2] Diese Unternehmen lassen ihre Reisegäste mangels einer eigenen Flugzeugflotte üblicherweise mit anderen Fluggesellschaften fliegen. Sie empfinden es jedoch als unpassend, wenn ihre eigenen Gäste in Flugzeuge steigen, in denen sie der Werbung der Konkurrenz (da TUI neben der Airline auch für den konkurrierenden Reiseveranstalter steht) ausgesetzt sind. Alltours und die Rewe Group kündigten daher eine Überprüfung der Verträge mit TUI an.[3]

Seit Ende 2007 liefen Verhandlungen zwischen Lufthansa und TUI mit dem Ziel eines möglichen Zusammenschlusses der Lufthansa-Tochter Germanwings mit TUIfly. Nach dem Scheitern einer Übernahme der Condor durch Air Berlin im Juli 2008 sollte auch Condor in diese Allianz einbezogen werden. Die Verhandlungen dazu waren allerdings im Oktober 2008 von Seiten beider Parteien gescheitert. Zur Ertragssteigerung reduzierte TUI die TUIfly-Flotte von 45 auf gut 35 Flugzeuge.

Im Februar 2009 wurden Verhandlungen mit Air Berlin geführt, die zahlreiche Strecken übernehmen sollte. Die Vereinigung Cockpit sprach sich gegen eine engere Zusammenarbeit mit Air Berlin aus. Zudem war die ver.di-Mehrheit im TUI-Konzernbetriebsrat für einen Erhalt der TUIfly.[4][5] Mitte März 2009 wurden Verhandlungen mit Air Berlin über wechselseitige Beteiligungen geführt. Als Resultat soll die TUI 20 Prozent der Air Berlin übernehmen und damit deren größter Aktionär werden, gleichzeitig übernimmt Air Berlin 20 Prozent der Anteile an den TUIfly-Gesellschaften. Das Bundeskartellamt genehmigte die Kooperation.[6] Air Berlin übernahm in der Folge ab dem Winterflugplan 2009/2010 die Städteverbindungen mit 117 Strecken (55 davon in Italien) von TUIfly, die sich seitdem auf Urlaubsziele konzentriert. Die dafür erforderlichen Flugzeuge – mehrere Boeing 737-700 – werden von TUIfly im Wet-Lease für Air Berlin betrieben.[7][8][9] Unter der Marke TUIfly werden gemäß der Vereinbarung nur noch Flüge zu Urlaubszielen angeboten.

Mitte Dezember 2009 bekam die Boeing 737-800 D-AHFP die neue, geringfügig modifizierte Lackierung der TUIfly, bei der der bisherige Schriftzug „TUIfly.com“ am Rumpf zu „TUIfly“ verkürzt wurde.

2010 wurde die Hapag-Lloyd Fluggesellschaft mbH offiziell in TUIfly umbenannt. Somit ist TUIfly nicht mehr nur die Marke, sondern jetzt auch der Name der Fluggesellschaft.

Am 10. Dezember 2010 übernahm TUIfly als erste deutsche Fluggesellschaft mit der D-ATUA eine Boeing 737-800 mit dem neuen Einrichtungskonzept Sky Interior ab Werk in Seattle.[10] Am 25. Mai 2011 übernahm TUIfly die zweite Boeing 737-800 mit dem neuen Interieur. Bis Februar 2014 folgten noch fünf weitere, so dass TUIfly nun sieben 737-800 mit Sky Interior besitzt (D-ATUA, D-ATUB, D-ATUI, D-ATUJ, D-ATUK, D-ATUL und D-ATUM).

Im Januar 2014 wurde bekannt gegeben, dass TUIfly die markante gelbe Lackierung ihrer Flugzeuge ersetzen wird. Im Zuge der Umstellung auf ein konzernweites, neues Corporate Design werden ab Februar 2014 alle Flugzeuge sukzessive mit der neuen blau-weißen Farbgebung versehen, die beispielsweise bereits bei der Schwestergesellschaft Jetairfly eingeführt wurde.[11] Das erste Flugzeug in der neuen blauen Lackierung traf am 17. Februar 2014 nach einem Nonstop-Flug von Boeing aus Seattle in Hannover ein.[12]

Geschäftsmodell[Bearbeiten]

Vermarktung[Bearbeiten]

Zwei Boeing 737-800 der TUIfly auf dem Flughafen München

Der Großteil der Sitzplätze wird von TUI und Fremdveranstaltern für Pauschalreisen genutzt. Dennoch verzichtet TUIfly nicht auf den Einzelplatzverkauf. Für den Verkauf der einzelnen Flugtickets wird hauptsächlich das TUIfly-Flugportal benutzt, deshalb wird in der Wortbildmarke und bei der Außendarstellung immer noch häufig die Top-Level-Domain „.com“ hinter den Namen gesetzt und somit stets die Webpräsenz TUIfly.com angegeben. Im Rahmen der Übernahme der TUIfly-Städteverbindungen durch Air Berlin wurde auch eine Neuausrichtung des Internet-Portals tuifly.com vorgenommen. Seitdem werden über das Portal nicht mehr nur eigene Flüge vertrieben, sondern auch Flüge weiterer Fluggesellschaften.

Wie andere Fluggesellschaften bietet TUIfly für ausgewählte Flüge und zu bestimmten Zeiten besonders günstige Flugtickets an (mit beschränktem Kontingent). Die Sitzplätze werden jedoch fest zugewiesen; sie können auch bei der Buchung bis 48 Stunden vorher gegen eine zusätzliche Gebühr reserviert werden, für Inhaber der TUI-Card ist dies kostenlos.

Flugbetrieb[Bearbeiten]

Seit der Abgabe der Städteverbindungen an Air Berlin im Oktober 2009 versteht sich TUIfly als klassischer Ferienflieger für Kurz-, Mittel- und Langstreckenflüge. Üblicherweise werden fast ausschließlich einzelne Non-Stop-Flüge angeboten - eine Ausnahme bilden hier die Flüge auf die Kapverden, die über das Drehkreuz Las Palmas durchgeführt werden; daher existiert bei TUIfly kein größeres Drehkreuz. Ferner ist TUIfly kein Mitglied einer Luftfahrtallianz. In einigen Fällen mit dem Zielort Las Palmas ist jedoch eine kombinierte Buchung mit passendem Anschlussflug möglich, der durch die Partner-Fluggesellschaft Binter Canarias durchgeführt wird.

Um eine gute Auslastung der Flugzeuge zu erreichen, führt TUIfly nachts im Auftrag der Deutschen Post AG innerdeutsche Flüge zum Transport von Luftpost durch. Diese Flüge wurden zum 1. Juli 2009 aufgrund von Sparmaßnahmen der Post eingestellt, aber nur ein halbes Jahr später wieder aufgenommen.[13]

Eine Besonderheit der Hapag-Lloyd waren deren Kreuzflüge. Hierfür wurden aus einer Boeing 737 Sitzreihen entfernt, um den Passagieren erhöhten Komfort anbieten zu können. 2007 griff die Hapag-Lloyd Kreuzfahrten GmbH, ebenfalls eine Tochterfirma der TUI, hierzu auf Maschinen der PrivatAir zurück[14], seit 2008 werden diese Flüge wieder von TUIfly durchgeführt.

Service[Bearbeiten]

Kabine einer Boeing 737 der TUIfly

Ab 30 Stunden vor Abflug ist der Check-in über das Internet möglich. Der Passagier sucht sich hier seinen Sitzplatz selbst aus und druckt sich die Bordkarte aus, Gepäck wird an einem speziell eingerichteten Schalter aufgegeben.

Es wird in allen Flugzeugen lediglich eine Serviceklasse angeboten, die Economy-Klasse. Der Sitzabstand beträgt hier durchschnittlich etwa 74 cm. Gegen eine zusätzliche Gebühr ist die Reservierung einzelner Sitze mit 96 cm Sitzabstand möglich.[15]

Im September 2013 kündige TUIfly an, je nach Buchungsweg zukünftig Verpflegung an Bord teilweise nur noch gegen Extragebühr anzubieten. Ebenso wurde für bestimmte Tickets die Menge an Freigepäck reduziert.[16] Seit dem 1. Januar 2014 sind an Bord keine Fremd-Zeitschriften und -Magazine, Decken und Kissen erhältlich. Auch das Bord-Unterhaltungsprogramm wurde eingestellt.

Vielfliegerprogramm[Bearbeiten]

Bis zum 24. Oktober 2009 führte TUIfly das Vielfliegerprogramm bluemiles der Hapag-Lloyd Flug fort. Auf allen Flügen ließen sich Punkte („Meilen“) sammeln, die schließlich ab einer gewissen Menge in einen Freiflug umgewandelt werden konnten. Dieses Programm wurde mit der Abgabe der Städteziele an Air Berlin durch ein neues Programm namens FriendChips ersetzt[17]. Das neue Programm ist kein klassisches Vielfliegerprogramm mehr, sondern ein Kundenbindungsprogramm, bei dem die Teilnehmer sich durch das Sammeln von Punkten beim Online-Shopping einen Rabatt für den nächsten Flug ansparen können. Das Vielfliegerprogramm wurde zum 31. Oktober 2012 eingestellt.[18]

Flugziele[Bearbeiten]

TUIfly bedient von Deutschland und der Schweiz aus Flüge zu touristischen Zielen in Europa (Griechenland, Portugal und Spanien), Nordafrika (Ägypten und Tunesien), Westafrika Kapverdische Inseln, die europäischen Atlantikinseln Madeira und die Kanarischen Inseln sowie Vorderasien (Türkei).

Ab dem Winterflugplan 2013/14 wird TUIfly auch wie schon ihre Vorgängerinnen wieder ins Langstreckengeschäft einsteigen. Ab Hamburg sollen jeweils zwei Mal pro Woche die Ziele Punta Cana und Cancún sowie im wöchentlichen Wechsel auch Barbados und La Romana angeflogen werden. Diese Flüge werden mangels eigener Langstreckenmaschinen mit Boeing 767 durch die niederländische Schwestergesellschaft Arkefly durchgeführt.[19]

Flugnummern und Rufzeichen[Bearbeiten]

Seit 2010 ist TUIfly rechtlich eine eigenständige Fluggesellschaft und wird seitdem auch bei der IATA und bei der ICAO als solche geführt. Die Flüge verwendeten bis Oktober 2010 die Flugnummer X3 (von Hapag-Lloyd Express, weil diese Gesellschaft für den Vertrieb der Flüge zuständig war). Je nachdem, ob der Flug von Hapag-Lloyd Express (mit X3-Flugnummer) oder von Hapag-Lloyd Flug (mit HF-Flugnummer) durchgeführt wurde, erhielt das Flugzeug im Flugfunk das Rufzeichen Yellow Cab oder Hapag Lloyd.

Im Zuge der Vereinheitlichung der Marke TUIfly wurde zum 1. Oktober 2010 das ICAO-Kürzel HLX in TUI umgewandelt sowie das Rufzeichen von Yellow Cab in TUIjet. Die Flüge nach Boa Vista und Sal verloren das alte HLF-Callsign bereits am 24. September und operieren seitdem unter der neuen TUI-Marke.

Flotte[Bearbeiten]

Eine Boeing 737-700 der TUIfly

Mit Stand Juli 2013 bestand die Flotte der TUIfly aus 37 Flugzeugen[20] mit einem Durchschnittsalter von 8,1 Jahren[21]:

Flugzeugtyp aktiv bestellt Bemerkungen
Boeing 737-700 07 betrieben für Air Berlin; mit Winglets ausgestattet
Boeing 737-800 30 4 betrieben für Air Berlin; mit Winglets ausgestattet
Gesamt 37 -

In der Vergangenheit waren unter anderem BAC 111-500, Airbus A300, A310-200, A310-300, Boeing 727-100, 727-200, 737-200, 737-400 und 737-500 im Dienst der Hapag-Lloyd Flug.

Sonderlackierungen[Bearbeiten]

Eine Boeing 737-800 der TUIfly in Haribo-Sonderlackierung
Eine Boeing 737-800 der TUIfly in Cewe-Fotobuch-Sonderlackierung

TUIfly versieht häufig Flugzeuge aus ihrer Flotte mit großflächigen Werbe- oder anderweitigen Sonderlackierungen:

  • Vom 26. Januar 2009 bis zum Februar 2010 warb die 737-800 D-AHFY für Kärnten.[24]
  • Ende 2008 wurde die 737-800 D-AHFM mit einer blauen Sonderlackierung für Haribo versehen und auf den Namen GoldbAIR getauft. Im Januar 2014 wurde diese Lackierung wieder entfernt. Das Flugzeug ist nun neutral weiß und fliegt für Jet2.com.[25]
  • Am 23. November 2009 wurde die 737-800 D-AHFZ in den Farben der ARD-Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“ vorgestellt und GlücksbringAIR genannt.[26]
  • Am 31. Januar 2010 wurde in Maastricht die zweite Haribo-Sonderlackierung vorgestellt. Die goldene, auf den Namen HaribAIR getaufte, 737-800 trägt die Kennung D-ATUD.[27]
  • Am 18. Februar 2010 wurde ein weiterer Logojet präsentiert. Die 737-800 SharanAIR warb für den damals neuen VW Sharan und trug die Kennung D-AHFB.[28]
  • Am 20. Januar 2011 wurde das erste von zwei Flugzeugen mit einer Sonderlackierung für die Deutsche Bahn versehen. Die 737-800 mit der Kennung D-ATUE wurde am 7. Februar 2011 auf dem Flughafen Köln/Bonn auf den Namen DB Air one getauft und trägt die Farben des Hochgeschwindigkeitszuges ICE.[29] Ein Flugzeug desselben Typs mit der Kennung D-ATUC erhielt Ende Januar 2011 die Lackierung eines Zuges der DB Regio, ihr Name lautet DB Air two. Beide Flugzeuge bewerben den Bahnzubringer zu Linien- und Charterflügen names Rail&Fly, auch bekannt als Zug zum Flug.
  • Im April 2012 wurde eine weitere 737-800 mit der Registrierung D-AHFR vorgestellt. Sie wurde mit Werbung für Bärenmarke versehen und trägt den Namen Übärflieger. Ende 2013 wurde D-AHFR jedoch weiß lackiert und fliegt seitdem lediglich mit roten Titeln für TUIfly.
  • Im Juni 2012 wurde die 737-800 D-AHFZ, die vorher als GlücksbringAIR flog, mit Werbung für Cewe Fotobuch versehen und trägt den Namen Cewe Air.

Zwischenfälle[Bearbeiten]

TUIfly und ihre Vorgängergesellschaften verzeichneten in ihrer Geschichte keine Unfälle mit Todesopfern, jedoch einen Flugzeugverlust:

  • Am 12. Juli 2000 musste Hapag-Lloyd-Flug 3378, ein Airbus A310-300, auf dem Weg von Kreta nach Hannover in Wien notlanden, nachdem sich ein Fahrwerk nicht einfahren ließ und infolgedessen der Treibstoffverbrauch aufgrund der massiv schlechteren Aerodynamik stark anstieg. Bei der Notlandung mit zwischenzeitlich mangels Kerosin ausgefallenen Triebwerken wurde die Maschine schwer beschädigt und daher anschließend verschrottet.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://dmm.travel/news/artikel/lesen/2009/06/neuer-vorsitzender-der-tuifly-geschaeftsfuehrung-22741/
  2. focus.de: Nicht nur Alltours mag die Airline nicht, 19. Februar 2007
  3. tagesschau.de: Reiseveranstalter wollen nicht mit „TUIfly“ fliegen (Die ursprüngliche Seite ist nicht mehr abrufbar.)[1] [2] Vorlage:Toter Link/www.tagesschau.de → Erläuterung
  4. http://www.airline-bewertungen.eu/airlinenews/airlinenews-1419.html
  5. http://www.sueddeutsche.de/752381/010/2777935/Air-Berlin-und-Tui-einig-ueber-Tuifly.html
  6. http://kurse.focus.de/news/UPDATE2-Air-Berlin-darf-City-Strecken_id_news_117389154.html
  7. http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/hunold-nimmt-tuifly-an-bord;2205611
  8. http://www.tagesschau.de/wirtschaft/airberlin108.html (Die ursprüngliche Seite ist nicht mehr abrufbar.)[3] [4] Vorlage:Toter Link/www.tagesschau.de → Erläuterung
  9. http://www.tagesschau.de/wirtschaft/airberlintui100.html (Die ursprüngliche Seite ist nicht mehr abrufbar.)[5] [6] Vorlage:Toter Link/www.tagesschau.de → Erläuterung
  10. aero.de, abgerufen am 25. Dezember
  11. airliners.de - TuiFly wechselt Flugzeug-Farbe von Kanariengelb auf Blau. 22. Januar 2014
  12. airliners.de - TUIfly erhält erste Boeing 737 im neuen Design. 17. Februar 2014
  13. newsclick.de: Montags weniger Post im Briefkasten
  14. Reisetipps: Kreuzflug der Hapag Lloyd vom 8. Oktober 2006
  15. TUIfly.com: Zahlen, Daten, Fakten – Produkt
  16. spiegel.de - Platzreservierung und Speisen: Lufthansa und TUIfly führen neue Gebühren ein. 6. September 2013
  17. TUIfly FriendChips
  18. http://www.vielfliegertreff.de/sonstige-vielfliegerprogramme/36722-tui-friendchip-programm-wird-eingestellt.html
  19. aero.de - Tui bietet ab Winter Direktflüge von Hamburg in die Karibik. 18. März 2013
  20. ch-aviation.ch TUIfly (englisch) abgerufen am 12. Juli 2013
  21. airfleets.net – Fleet age TUIfly (englisch) abgerufen am 12. Juli 2013
  22. [7]
  23. Flughafen Leipzig/Halle: Flugzeug wirbt europaweit für Sachsen und Sachsen-Anhalt. Pressemitteilung Nr. 3 vom 19. Februar 2007
  24. [8]
  25. Weiße Ex-GoldbAIR
  26. TUIfly.com: ARD Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“ tauft Flugzeug „GlücksbringAIR“ // TUIfly und ARD Fernsehlotterie kooperieren. 23. November 2009
  27. Bild Haribair
  28. Bild der D-AHFB mit VW Sharan Werbung
  29. [9]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: TUIfly – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien