Tabarz/Thür. Wald

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Tabarz/Thür. Wald
Tabarz/Thür. Wald
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Tabarz/Thür. Wald hervorgehoben
50.87583333333310.515833333333394Koordinaten: 50° 53′ N, 10° 31′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Gotha
Höhe: 394 m ü. NHN
Fläche: 21,15 km²
Einwohner: 4018 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 190 Einwohner je km²
Postleitzahl: 99891
Vorwahl: 036259
Kfz-Kennzeichen: GTH
Gemeindeschlüssel: 16 0 67 064
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Theodor-Neubauer-Park 1
99891 Tabarz/Thür. Wald
Webpräsenz: www.tabarz.de
Bürgermeister: Matthias Klemm (SPD)
Lage der Gemeinde Tabarz/Thür. Wald im Landkreis Gotha
Ballstädt Bienstädt Brüheim Bufleben Crawinkel Dachwig Döllstädt Drei Gleichen Emleben Waltershausen Eschenbergen Friedrichroda Friedrichswerth Friemar Georgenthal Gierstädt Goldbach Gotha Gräfenhain Großfahner Günthersleben-Wechmar Haina Herrenhof Hochheim Hohenkirchen Hörsel (Gemeinde) Leinatal Luisenthal Molschleben Nesse-Apfelstädt Nottleben Ohrdruf Petriroda Pferdingsleben Remstädt Schwabhausen Sonneborn Tabarz Tambach-Dietharz Tonna Tröchtelborn Tüttleben Waltershausen Wangenheim Warza Westhausen Wölfis Zimmernsupra Thüringen Erfurt Ilm-Kreis Landkreis Schmalkalden-Meiningen Wartburgkreis Eisenach Unstrut-Hainich-Kreis Landkreis SömmerdaKarte
Über dieses Bild

Tabarz/Thür. Wald ist eine Gemeinde und ein Luftkurort im Landkreis Gotha in Thüringen.

Geografie[Bearbeiten]

Tabarz liegt im nordwestlichen Thüringer Wald in etwa 4200 m Entfernung zum Großen Inselsberg (916,5 m ü. NN). Aus mehreren Quellen im Waldgebiet zwischen den Forstorten Kleiner Inselsberg und Tanzbuche bildet sich das Flüsschen Laucha. Der Lauchagrund mit seinen schattigen Wäldern, Höhlen und steil aufragenden Felspartien ist ein beliebtes Wandergebiet am Südrand der Gemeinde. Die Laucha fließt in der Ortslage Tabarz in einem auf weite Strecken durch Mauern gesicherten Bachbett nach Norden zu, der Hörsel entgegen und nimmt den aus dem Cabarzer Mühlengrund kommenden Mühlbach in Ortsmitte Tabarz als linken Zufluss auf. Im Süden der Ortslage erheben sich der Datenberg (641,3 m ü. NN) und der Zimmerberg (629,7 m ü. NN), zwischen denen die Laucha fließt, im Osten die Finstere Tanne (519,9 m ü. NN) und im Norden der Töpfersberg (415 m ü. NN).

Geschichte[Bearbeiten]

Bodenfunde im Umfeld der Burg Torstein bestätigen, dass bereits in frühgeschichtlicher Zeit in den Wäldern nördlich des Großen Inselsberges Menschen siedelten. Im Hochmittelalter wurden mindestens drei Burganlagen bei Tabarz angelegt, die Burg Torstein erhebt sich auf einem kleinen Felssporn des Kleinen Wagenberg, etwa 80 m über dem Lauchagrund. Sie liegt etwa 3 km südwestlich von Tabarz. Unmittelbar an der Burg Torstein führt eine zur GrenzwieseKleiner Inselsberg aufsteigende mittelalterliche Handelsstraße, die heutige L 1024, vorbei. An dieser Straße befanden sich weiterhin die nur etwa 1 km entfernten Burgen Stolzenburg und Leuchtenburg.[2] Der mühsame und oft gefahrvolle Weg über diese Handelsstraße war ein Anlass und Grundlage für die an einer Furtstelle sich herausbildenden Kleinsiedlungen Tabarz (Tannenfurte) und Cabarz.

Cabarz wurde erstmals 1397 erwähnt und gelangte 1400 in den Besitz des Klosters Reinhardsbrunn. Die Mehrzahl der Bewohner waren als Waldbauern tätig und rodeten die siedlungsnahen Waldflächen für die Anlage von Äckern und Weiden. Ackerbau erfolgte an Berghängen zum Teil auf angelegten Terrassen, die auch heute noch am Nonnenberg und am Tabarzer Berg unterhalb des Waldrestaurants Deysingslust zu sehen sind. Auch der Bergbau und das Köhler-Handwerk waren vertreten.

Das Kurheim am Wachkopf am Westrand von Cabarz
Tabarz um 1900

Nach der Auflösung des Klosters Reinhardsbrunn im Jahre 1525 gehörten Tabarz und Cabarz zum landesherrschaftlichen Amt Reinhardsbrunn, welches ab 1640 zum Herzogtum Sachsen-Gotha, ab 1672 zum Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg und ab 1826 zum Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha gehörte. Um die Untermühle und ein dort entstandenes herzogliches Jagdhaus, das bereits 1562 die Braugerechtigkeit erhalten hatte, entwickelte sich der 1614 erstmals erwähnte Ortsteil Klein Tabarz. Ein Großbrand in Cabarz vernichtete den Baubestand des Ortes bis auf zehn Häuser. Weitere große Brände ereigneten sich in Groß Tabarz 1682 und 1821, in Cabarz 1839.

Tabarz war 1671 von Hexenverfolgung betroffen. Eine Frau geriet in einen Hexenprozess.[3]

Von Anbeginn waren die Orte durch Forst- und Viehwirtschaft, außerdem durch Kupfer- und Silberbergbau geprägt. Nach 1730 ging der Bergbau merklich zurück, an seine Stelle traten Produktion und Handel von Drillich, Korbwaren und Saatgut. Die einst ebenfalls vorhandenen Erwerbszweige der Leinenweberei und des Fuhrwesens kamen mit der Industrialisierung zum Erliegen. Viele Einwohner fanden danach durch Heimarbeit nur noch ein bescheidenes Auskommen, bevor der beginnende Urlauberverkehr ab 1875 und die Ansiedlung eigener Industrie nach 1900 zu einem Aufschwung der Orte führte. Bekannte Urlauber waren u. a. Theodor Fontane, Struwwelpeter-Verfasser Heinrich Hoffmann, der Wagner-Opernsänger Max Alvary und der Berliner Großunternehmer Carl Spindler, Mitbegründer des Tabarzer Kirchenbauvereins von 1892.

Im Ortsteil Cabarz trifft man nahe der Kirche auf das Hauptgebäude einer Kürschnerei, diese hatte sich auf die Silberfuchszucht und Verarbeitung von Silberfuchsfellen spezialisiert und besaß am Ortsrand noch ein Tiergehege für die Käfighaltung.

Cabarz hatte lange Zeit die größte Bedeutung unter den Orten, da dort die erste Schule und Kirche standen. Alle Einwohner des Tales waren hier eingepfarrt und eingeschult. Die Herausbildung der heutigen Gemeinde Tabarz geschah in drei Schritten. Bereits 1866 ging ein nach dem angrenzenden Nonnenberg genannter Siedlungsteil in der Gemeinde Cabarz auf. Der Zusammenschluss von Kleintabarz und Großtabarz zum Ort Tabarz wurde 1925 vollzogen. 1946 wurden Cabarz und Tabarz zum heutigen Tabarz vereinigt. Mit weiteren vier Gemeinden bildeten die vorgenannten Ortsteile 1975 den Gemeindeverband Tabarz.

Während des Zweiten Weltkriegs mussten seit 1941 mehr als 100 Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter im Adloffwerk, bei der Firma Richard Engel und im Herzoglichen Forstamt Zwangsarbeit verrichten.[4]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2009
Wahlbeteiligung: 58,5 %
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Gewinne und Verluste
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Der 2009 gewählte Gemeinderat setzt sich wie folgt zusammen:

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Silber ein erhöhter Dreiberg, belegt mit einem silber bordierten grünen Herz, daraus wachsend eine silberne Tanne; auf dem Dreiberg seitlich je eine wachsende grüne Tanne, in der Mitte ein roter Sendemast mit Antenne und vier Querstäben.“

Das Wappen wurde 2008 vom Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet. Aus dem im Gewohnheitsrecht geführten Wappenbild wurden die Symbole Berg, Tannen, Herz und Turm zur Führung im neuen Wappen gewählt und in heraldischer Weise nach den Gepflogenheiten der Wappenkunst zueinander angeordnet und tingiert.

Die Beziehungen der genannten Symbole zur Realität sind wie folgt:

  • Berg (Dreiberg) = Inselsberg
  • Tannen = Tannfurt, der ursprüngliche Ortsname von Tabarz bedeutete Furtstelle im Tannenwald
  • Das Herz im Grün = Thüringen, das grüne Herz Deutschlands
  • Antenne/Sendeturm = der Sender Inselsberg, Wahrzeichen der Region

Diese genannten Symbole werden in einem ungeteilten Wappen geführt und vom Tabarzer Gemeinderat beschlossen.[5]

Die Tinkturen der Symbole und des Schildes sind Grün-Silber. Grün bildet dabei den Bezug zur naturellen Umgebung von Tabarz, das im waldreichen Thüringen liegt. Silber (Weiß) stellt als Metall die nach der tingistischen Grundregel notwendigen Kontratinktur dar.

Partnerschaften[Bearbeiten]

Kecel (Ungarn), Gladenbach (Hessen) und Vrigne-aux-Bois (Frankreich) sind Partnergemeinden von Tabarz.

Bauwerke und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Auswahl an Sehenswürdigkeiten in Tabarz
Ev. Ortskirche St. Peter und Paul
Beleuchtung der Tabarzer Kirche anläßlich der 100 Jahrfeier im Juni 2014
Die Lindenstraße in Cabarz
Die Thüringer Waldbahn
Gedenkstein für Dr. Theodor Neubauer
Dorflinde in Tabarz 1986
«Auf den Spuren des Struwelpeter»
Die Geschichte von den schwarzen Buben
Die Geschichte vom fliegenden Robert
Die Geschichte vom wilden Jäger
Die Geschichte vom bösen Friederich
Die Geschichte vom Hanns Guck-in-die-Luft
Die gar traurige Geschichte mit dem Feuerzeug
Die Geschichte vom Suppen-Kaspar
Der Struwwelpeter

Tabarzer Kirche[Bearbeiten]

Die Tabarzer Kirche St. Peter und Paul (Lage→50.87876710138910.512322783333) wurde 1912-1914 errichtet und zeigt einen barockisierenden Stil. Zu gleicher Zeit lieferte P. Furtwängler & Hammer aus Hannover die Orgel. Die reichhaltige Innenausstattung wurde mit finanzieller Unterstützung von Carl Spindler eingebracht. Nach der Kirchweihe am 17. Mai 1914 wurde nach einer Spende das Altargemälde angebracht, das die Kopie eines niederländischen Meisters ist. Die Kirche trägt ein rotes ziegelgedecktes Walmdach, ebenso der etwas niedrigere, halbrunde, oktogonale Chorraum, in dem der Altar steht. Der quadratische Turm wird durch eine schiefergedeckte Schweifkuppel mit aufgesetzter, ebenfalls schweifkuppelgedeckter Laterne mit einem Mast mit Turmkugel und Wetterfahne.

Eine weitere Kirche befindet sich im Ortsteil Cabarz.

Struwwelpeter-Park Tabarz[Bearbeiten]

Von 1884 bis 1894 verlebte Dr. Heinrich Hoffmann seine Sommerfrische in Tabarz. Aus diesem Anlass wurde in Tabarz 1994 ein Struwwelpeter-Park errichtet, in welchem geschnitzte Hoffmannsche Figuren und Szenen aufgestellt worden sind. Bei jeder bemalten Figur ist die entsprechende Geschichte zu lesen. Auch ein Gedenkstein und ein Straßenname in Tabarz erinnern an den Kinderbuchautor.[6]

Tabarz ist seit etwa 100 Jahren ein beliebter Kur- und Touristenort und hat sehr viele Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten (darunter das Backofenloch und der Aschenbergstein) vorzuweisen.

  • Die Dorflinde in Tabarz ist noch als Tanzlinde zu erkennen.
  • Das Heimatmuseum findet man in der historischen Ortslage von Cabarz dicht bei der Kirche (um 1670 erbaut) in der ehemaligen Dorfschule, es kann eine bewegte Geschichte vorweisen: 1899 wurde das Gebäude um 4,25 m verrückt (Grund: Straßenverbreiterung).[7]
  • Mehrere Parks, darunter der Theodor-Neubauer-Park mit der Grabstätte von Theodor Neubauer, der Struwwelpeter Park im Lauchagrund sowie der Steinpark: an einer Mauer wurde aus 22 verschiedenen Gesteinsarten der Aufbau des Thüringer Gebirges darstellt.
  • Der Kurpark Winkelhof ist im Cabarzer Ortsteil am südlichen Ortsrand angelegt, mit einer Bühne für Konzert- und Theaterveranstaltungen.
  • In den Lauchagrund im Süden der Ortslage führt ein mit etwa 40 gründerzeitlichen Villen bebauter Promenadeweg. Südwärts führt eine parkartig gestaltete Anlage zum Kneipp- und Kräutergarten und dem Tennisplatz. Nach Motiven des Struwwelpeter gefertigte großformatige Holzplastiken säumen die Wege in den Lauchagrund.
  • Mineralien-Schausammlung: Im Ortszentrum von Tabarz befindet sich in der ehemaligen Post eine der größten privaten Sammlungen dieser Art in Thüringen.
  • Ein Rhododendrongarten und die Ski-Schanzenanlage liegen westlich, am Waldrand des Datenbergs
  • Das TABBS ist die bekannteste Freizeit- und Erholungsstätte in Tabarz und gilt als Spaßbad.
  • Die Thüringerwaldbahn: Ihr Endhaltepunkt befindet sich im Osten von Tabarz, mit dieser Überlandstraßenbahn kann man weitere Sehenswürdigkeiten in den Nachbarstädten Waltershausen, Friedrichroda und Gotha erreichen.

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]

Die Wirtschaft von Tabarz ist fast ausschließlich auf den Tourismus ausgerichtet. Seit 2001 ist Tabarz staatlich anerkannter Kneipp- Kurort. Daneben gibt es einige kleinere Gewerbebetriebe. Tabarz ist Standort von zwei Kliniken: Die Inselsbergklinik, eine große onkologische Rehabilitationsklinik mit 248 Betten, und die Klinik am Rennsteig, eine Reha-Klinik mit Schwerpunkt Orthopädie, Kardiologie und Diabetologie.

Der Ort liegt an der Bundesstraße 88 sowie an der über den Rennsteig nach Brotterode führenden Landesstraße 1024. Die Anschlussstelle Waltershausen der Bundesautobahn 4 befindet sich etwa 6 km nordöstlich. Tabarz ist Endstation der von Gotha kommenden Thüringerwaldbahn. Vom Busbahnhof Tabarz kann man in die Nachbarstädte und Orte Brotterode, Bad Liebenstein, Ruhla, Bad Salzungen, Oberhof und Eisenach sowie auf den Rennsteig mit dem Großen Inselsberg gelangen. Tabarz liegt an der Deutschen Spielzeugstraße.

Das ausgebaute Radwegenetz führt in nördlicher Richtung entlang der Laucha nach Walterhausen und Gotha, im Osten nach Friedrichroda und Reinhardsbrunn und in westlicher Richtung nach Winterstein, Seebach und zum Großen Hörselberg.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Orgelbauer Knauf[Bearbeiten]

Bemerkenswert ist die Erfolgsgeschichte der Familie Knauf aus Großtabarz. Johann Valentin Knauf, der Sohn eines Dielenschneiders (Schreiner), hatte auswärtig die handwerkliche Befähigung zum Orgelbau erworben und besaß seit 1789 ein Orgelbau-Privileg. Da in dieser Zeit nach dem Siebenjährigen Krieg eine Vielzahl von Kirchen im Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha neu erbaut oder repariert werden mussten, war die Familie Knauf mit Aufträgen wohl versorgt. In vier Generationen fertigten oder reparierten die Knaufs in Großtabarz und später auch in Zweigbetrieben in Bleicherode und Gotha nach Kundenwunsch konstruierte Orgeln für über 100 Gotteshäuser.[8]

Weitere Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Heinrich Hoffmann (1809–1894), Psychiater und Schriftsteller (Struwwelpeter), verbrachte 1884–1894 seine Sommerfrische in Tabarz
  • Theodor Lohmann (1831–1905), deutscher Verwaltungsjurist und Sozialreformer, starb in Tabarz
  • Diederich Volkmann (1838–1903), Altphilologe, 20 Jahre Rektor der Fürstenschule Schulpforta, starb in Tabarz
  • Carl Spindler (1841–1902), Berliner Unternehmer, war mit der Gründung eines Fremdenkomitees maßgeblich an der Entwicklung des Fremdenverkehrs in Tabarz beteiligt
  • Karl Korn (Redakteur) (1865-1942), Redakteur und Publizist, starb in Tabarz
  • Julius Robert Hannig (1866–1931), Bildhauer, starb in Tabarz
  • Theodor Neubauer (1890–1945), sozialistischer Pädagoge, Landtags- und Reichstagsabgeordneter, prägte das Thüringer Volksbildungswesen, baute von Tabarz ein kommunistisches Widerstandsnetz gegen das NS-Regime auf
  • Alfons Anders (1928–1998), Künstler und Philosoph, lebte und arbeitete von 1956 bis 1988 in Tabarz

Literatur[Bearbeiten]

  • Lerp, Carl Die Sommerfrische Tabarz (Grosstabarz u. Kleintabarz) und nächste Umgebung. Ein Führer für Kurgäste und Touristen. Veröffentlicht von Jac. Schmidt u. Co, 1889
  • J. Biemüller Spezial-Karte der Sommerfrische Gross-Tabarz und Umgebung. 1904
  • Heinrich Funke, W. Müller Aus der Geschichte der Kurorte Tabarz-Cabarz im Thüringer Wald Verlag Benke Tabarz, ohne Jahr.
  • Herbert Kürth Friedrichroda, Tabarz, Waltershausen Tourist Wanderatlas von F.A. Brockhaus, Leipzig, 1976 68 Seiten
  • Horst H. Müller Der Thüringer Wald und Randgebiete. Tourist Verlag Leipzig 1988, ISBN 3-350-00263-3 (Artikel: Tabarz, S. 686–691)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)
  2. Thüringer Landesvermessungsamt: TK25 – Blatt 5128 Ruhla, Erfurt 1992, ISBN 3-86140-048-0
  3. Ronald Füssel: Die Hexenverfolgungen im Thüringer Raum, Veröffentlichungen des Arbeitskreises für historische Hexen- und Kriminalitätsforschung in Norddeutschland, Band 2, Hamburg 2003, S. 236.
  4. Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 101, ISBN 3-88864-343-0
  5. Wieland Fischer: Mit Tannen und Inselsberg Tabarzer Wappen nun besiegelt. In Gothaer Heimatbrief Nr. 53/2008, S. 62.
  6. http://www.tabarz.de/erleben/sehenswertes/struwwelpeter-park/
  7. Christa von Schemm-Müller: Eine verrückte Sache. Die alte Schule von Cabarz. In: Hörselberg-Bote Nr. 74/2008, S. 50–52.
  8.  Fritz Reinboth: Die Orgelbauerfamilie Knauf – ein Beitrag zur Orgelgeschichte Thüringens. Pape-Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-921140-78-1, S. 328.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Tabarz/Thür. Wald – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien