Tag der Sachsen

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Mittweida am 1. September 2009 während der Vorbereitungen zum Tag der Sachsen
Ortsschild von Oelsnitz zum Tag der Sachsen mit Maskottchen Karli

Der Tag der Sachsen ist das größte Volks- und Heimatfest im Freistaat Sachsen. Seit 1992 findet er am ersten Septemberwochenende in einer jeweils anderen sächsischen Stadt statt. 2002 fiel er wegen des Hochwassers der Freiberger Mulde in Döbeln aus.

Träger und Veranstalter[Bearbeiten]

Getragen wird der Tag der Sachsen vom Kuratorium „Tag der Sachsen“, dem Vertreter 136 sächsischer Verbände und Vereine angehören. Das Amt des Präsidenten des Kuratoriums hat am 7. Juni 2010 der sächsische Landtagspräsident Matthias Rößler (als Nachfolger seines Amtsvorgängers Erich Iltgen) übernommen.

Ausrichter-Städte[Bearbeiten]

Jahr Ort Termin Anzahl der Besucher Motto Bemerkungen
1992 Freiberg 4. bis 6. September 250.000
1993 Görlitz 3. bis 5. September 270.000
1994 Annaberg-Buchholz 2. bis 4. September 330.000
1995 Region Rochlitz 1. bis 3. September 350.000 Feier im Jahr der 875. erstmaligen urkundlichen Erwähnung der Stadt
1996 Torgau 6. bis 8. September 310.000
1997 Plauen 5. bis 7. September 380.000
1998 Hoyerswerda 4. bis 6. September 436.000
1999 Riesa 3. bis 5. September 495.000
2000 Zwickau 1. bis 3. September 595.000 Zwickau 2000 – Glück Auf!
2001 Zittau 7. bis 9. September 330.000 Zittau, historisch und lebendig im Dreiländereck
2002 Döbeln fiel wegen des Jahrhunderthochwassers aus
2003 Sebnitz 5. bis 7. September 255.000 Da blümelt Ihnen was!
2004 Döbeln 3. bis 5. September 400.000 Doppelt gelingt besser! Anspielung auf den zweiten Festtagsanlauf nach 2002
2005 Weißwasser/O.L. 2. bis 4. September 278.000 Wer Weißwasser kennt, weiß, was er kennt
2006 Marienberg 1. bis 3. September 280.000 Wir feiern mit verein(ten) Kräften
2007 Reichenbach im Vogtland 7. bis 9. September 295.000 Wir verbinden Regionen
2008 Grimma 5. bis 7. September 420.000 Für ein weltoffenes Sachsen
2009 Mittweida 4. bis 6. September 320.000 besser MITTeinander anlässlich des 800. Stadtjubiläums
2010 Oelsnitz/Erzgeb. 3. bis 5. September 380.000 Sachsen feiert am Äquator
2011 Kamenz 2. bis 4. September 450.000 Lessing, Lausitz, Lebensfreude
2012 Freiberg 7. bis 9. September 470.000 Herz aus Silber Da Großenhain wegen der Schäden des Tornados am Pfingstmontag 2010 seine Bewerbung zurückgezogen hat, springt Freiberg auf Bitten des Kuratoriums „Tag der Sachsen“ ein. 2012 feiert Freiberg das 850-jährige Bestehen der Stadt. Der Tag der Sachsen ist somit einer von vielen Höhepunkten im Jubiläumsjahr.[1]
2013 Schwarzenberg/Erzgeb. 6. bis 8. September 245.000[2] einfach sagenhaft
2014 Großenhain 5. bis 7. September
2015 Wurzen[3] 4. bis 6. September
Tag der Sachsen (Sachsen)
'92, '12
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'93
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'94
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'96
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'07
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'08
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'09
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'15
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Veranstaltungsorte des Tags der Sachsen (rot einmal, grün zweimal, blau geplant)

Für 2009 war Mittweida als einziger Bewerber vom Kuratorium als Ausrichter bestätigt worden. Da die Stadt den 800. Jahrestag ihrer urkundlichen Ersterwähnung feierte, hatten andere Interessenten zugunsten dieses Jubiläums ihre Bewerbungen zurückgehalten. Mittweida war bereits 1999 neben Riesa Kandidat gewesen.

Bewerber für die Ausrichtung 2008 waren neben Grimma auch Schwarzenberg und Pirna. Pirna verzichtete, da die Stadt sich auf das Stadtjubiläum (775 Jahre) im gleichen Jahr konzentrieren wollte. Schwarzenberg erklärte seinen Verzicht, weil mit Marienberg und Reichenbach im Vogtland bereits zwei Städte der Region 2006 und 2007 den Tag der Sachsen ausgerichtet hatten.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ein bisschen Bauchweh bleibt, Freie Presse – Freiberger Zeitung, 6. August 2010.
  2.  Großenhain übernimmt. In: Sächsische Zeitung. 9. September 2013 (kostenpflichtig online, abgerufen am 9. September 2013).
  3.  Wurzen wird Gastgeber für Tag der Sachsen 2015. In: Freie Presse. 7. September 2013 (online, abgerufen am 9. September 2013).