Tagmersheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Tagmersheim
Tagmersheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Tagmersheim hervorgehoben
48.82203410.972048500Koordinaten: 48° 49′ N, 10° 58′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Donau-Ries
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Monheim
Höhe: 500 m ü. NHN
Fläche: 15,95 km²
Einwohner: 1056 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 66 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86704
Vorwahl: 09094
Kfz-Kennzeichen: DON, NÖ
Gemeindeschlüssel: 09 7 79 217
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Tagmersheim
Ernst-Graf-von-Moy-Platz 4
86704 Tagmersheim
Webpräsenz: www.tagmersheim.de
Bürgermeister: Georg Schnell (Freie Wählergruppe)
Lage der Gemeinde Tagmersheim im Landkreis Donau-Ries
Dornstadt-Linkersbaindt Dornstadt-Linkersbaindt Holzheim (Donau-Ries) Esterholz (gemeindefreies Gebiet) Rain (Lech) Münster (Lech) Holzheim (Donau-Ries) Oberndorf am Lech Mertingen Donauwörth Asbach-Bäumenheim Genderkingen Niederschönenfeld Marxheim Tagmersheim Rögling Monheim (Schwaben) Kaisheim Buchdorf Daiting Fremdingen Auhausen Oettingen in Bayern Hainsfarth Ehingen am Ries Tapfheim Marktoffingen Maihingen Megesheim Munningen Wolferstadt Wallerstein Nördlingen Reimlingen Ederheim Forheim Amerdingen Wemding Wechingen Harburg (Schwaben) Hohenaltheim Deiningen Alerheim Otting Fünfstetten Huisheim Mönchsdeggingen Möttingen Baden-Württemberg Landkreis Ansbach Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Eichstätt Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Augsburg Landkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild

Tagmersheim ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Monheim.

Geografie[Bearbeiten]

Tagmersheim liegt in der Planungsregion Augsburg, ca. 19 km nordöstlich von Donauwörth.

Es existieren die Gemarkungen Tagmersheim und Blossenau.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Wasserburg Tagmersheim im Besitz der Familie von Otting wurde 1523 durch den Schwäbischen Bund zerstört und nicht wieder aufgebaut. Die Besitzer der Burg hatten sich als Unterstützer des Raubritters Hans Thomas von Absberg Feinde geschaffen, das Geschlecht der Otting starb 1578 im Mannesstamm aus. Tagmersheim war vor 1800 Amtssitz und gehörte seit 1672 den Grafen von Pestalozzi. Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete eine geschlossene Hofmark, deren Sitz Tagmersheim war. Die Grafen von Pestalozzi besaßen ebenfalls die Hochgerichtsbarkeit. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1848 wurde das seit 1818 bestehende Patrimonialgericht aufgehoben.

1965 bis 1973 wurde die Flurbereinigung durchgeführt und zum Abschluss ein St. Jakobus-Mosaikstandbild des Künstlers Prof. Peter Recker aufgestellt.[2]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurde die ehemals selbständige Gemeinde Blossenau eingegliedert.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 960, 1987 dann 1.025 und im Jahr 2000 1.084 Einwohner gezählt.

Politik[Bearbeiten]

Seit 1. Mai 2008 ist Georg Schnell (FWG) Bürgermeister, der Centa Büttner (CSU) nach 24 Jahren ablöste. Er wurde am 16. März 2014 wieder gewählt.

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 515.000 €, davon waren umgerechnet 145.000 € (netto) Gewerbesteuereinnahmen.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Tagmersheim

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

1998 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 106 und im Bereich Handel und Verkehr 30 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 418. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zwölf, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 27 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 750 ha, davon waren 532 ha Ackerfläche.

Pfarrkirche St. Jakobus

Bildung[Bearbeiten]

2011 gab es folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 30 Kindergartenplätze mit 35 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 4 Lehrern und 66 Schülern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt vom 5. August 1973, S. 6
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 450

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Tagmersheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien