Take a Look in the Mirror

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Take a Look in the Mirror
Studioalbum von Korn Logo Black PNG.png
Veröffentlichung 24. November 2003
Aufnahme April–Juni 2003
Label Immortal Records, Epic Records
Genre Nu Metal, Alternative Metal
Anzahl der Titel 13
Laufzeit 56:43

Besetzung

Produktion Frank Filipetti
Studio Studio von Jonathan Davis, Los Angeles, Kalifornien
Chronologie
Untouchables
(2002)
Take a Look in the Mirror See You on the Other Side
(2005)

Take a Look in the Mirror (engl. für: „Wage einen Blick in den Spiegel“) ist das sechste Studioalbum der US-amerikanischen Nu-Metal-Band Korn. Es erschien am 24. November 2003 bei Immortal und Epic. Es ist das letzte Album von Korn in der Originalbesetzung.

Entstehung[Bearbeiten]

Das Album wurde von April bis Juni 2003 mit Frank Filipetti in Jonathan Davis’ Home-Studio aufgenommen. Das Stück Did My Time war bereits vorher als Soundtrack von Lara Croft: Tomb Raider – Die Wiege des Lebens verwendet und als Single veröffentlicht worden. Nach dem letzten Stück folgt als Hidden Track ein Cover von Metallicas One.

Musikstil[Bearbeiten]

Im Gegensatz zu den Vorgängeralben zeigt die Band auf Take a Look in the Mirror einen härteren Stil. Aggressive Gitarrenriffs und ein zum Teil sich Death-Metal-artigem Growling nähernder Gesang wurden verwendet. Zwischenzeitlich wurden melodischere Refrains eingestreut.[1] Play Me ist ein Hip-Hop-Duett mit dem Rapper Nas. Y’all Want a Single, das auch selbst als Single ausgekoppelt wurde, kritisiert Plattenfirmen.[2]

Titelliste[Bearbeiten]

  1. Right Now – 3:10
  2. Break Some Off – 2:35
  3. Counting on Me – 4:49
  4. Here It Comes Again – 3:33
  5. Deep Inside – 2:46
  6. Did My Time – 4:04
  7. Everything I’ve Known – 3:34
  8. Play Me – 3:21
  9. Alive – 4:30
  10. Let’s Do This Now – 3:18
  11. I’m Done – 3:23
  12. Y’all Want a Single – 3:17
  13. When Will This End – 14:24

Rezeption[Bearbeiten]

Das Magazin Rock Hard setzte das Album 2007 auf den 384. Platz seiner 500 Platten umfassenden Bestenliste. Thomas Kupfer stellte die „alles zerstörende Produktion“ als positiv heraus. Die Band gönne dem Zuhörer zudem kaum eine „Verschnaufpause“. Korn hätten sich „mit diesem Album neu definiert“.[1] Im Magazin selbst bewertete Conny Schiffbauer das Album mit acht von zehn Punkten. Sie schrieb, nur wenig erinnere bei Take a Look in the Mirror an die „Hochglanz-Tracks“ des Vorgängers. Das Album sei ein „weniger auf Effekte setzender, rifforientierter Hassklumpen“ geworden, der „dreckiger“, allerdings auch weniger eingängig sei als Untouchables.[3] Das Magazin Visions unterzog die Platte einem „Vier-Ohren-Test“. Während Jochen Schliemann einige „endlich mal wieder durchgängig hochwertige Songs“ entdeckte, die „Kurve“ der Band nach oben zeigen sah und acht von zwölf Punkten vergab, schrieb Jan Schwarzkamp: „Korn nutzen sich ab. Wer etwas anderes behauptet, ist taub. Wie viele Dröhn-Bass-Alben dieser Band muss unsere traurige Welt noch ertragen?“ Er vergab drei von zwölf Punkten.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Rock Hard (Hrsg.): Best of Rock and Metal. Heel, Königswinter 2007, ISBN 3-89880-517-4, S. 55
  2. a b www.visions.de: Rezension Take a Look in the Mirror von Jochen Schliemann und Jan Schwarzkamp
  3. www.rockhard.de: Rezension Take a Look in the Mirror von Conny Schiffbauer