Talbutal

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Strukturformel
Struktur von Talbutal
Strukturformel ohne Stereochemie
Allgemeines
Freiname Talbutal
Andere Namen
  • IUPAC: (RS)-5-Allyl-5-(sec-butyl)barbitursäure
  • Latein: Talbutalum
Summenformel C11H16N2O3
CAS-Nummer 115-44-6
PubChem 8275
ATC-Code

N05CA07

Arzneistoffangaben
Wirkstoffklasse

Barbiturate, Sedativa

Eigenschaften
Molare Masse 224,26 g·mol−1
Sicherheitshinweise
Bitte die eingeschränkte Gültigkeit der Gefahrstoffkennzeichnung bei Arzneimitteln beachten
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
Toxikologische Daten

57,5 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)[2][3]

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Talbutal ist ein kurz bis mittellang wirkendes Barbiturat mit vorwiegend sedierender und hypnotischer Wirkung.[4] Strukturell ist es ein Barbitursäure-Derivat und ein Isomer von Butalbital. In Deutschland ist kein Präparat auf der Basis von Talbutal zugelassen. Im Tierversuch mit Ratten zeigte Talbutal einen LD50-Wert bei oraler Einnahme von 57,5 mg/kg Körpergewicht.[2]

Rechtsstatus[Bearbeiten]

Talbutal ist in der Bundesrepublik Deutschland nicht in der Anlage 3 des Betäubungsmittelgesetzes aufgeführt[5] und fällt auch nicht unter die internationale Konvention über psychotrope Substanzen.[6]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  2. a b Eintrag zu Talbutal in der ChemIDplus-Datenbank der United States National Library of Medicine (NLM)
  3. Toxicology and Applied Pharmacology. Vol. 21, S. 315, 1972.
  4. C. R. Ganellin, David J. Triggle: Dictionary of pharmacological agents, Band 2: H–Z. Chapman & Hall/CRC Press, 1996, ISBN 0-412-46630-9, S. 1882.
  5. Juris.de: BtMG Anlage III (zu § 1 Abs. 1) verkehrsfähige und verschreibungsfähige Betäubungsmittel
  6. International Narcotics Control Board: List of psychotropic substances under international control. 23. Ausgabe, August 2003.
Gesundheitshinweis Dieser Artikel bietet einen allgemeinen Überblick zu einem Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu diese Hinweise zu Gesundheitsthemen beachten!